1. FC Düren

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1. FC Düren
1. FC Dueren.svg
Basisdaten
Name 1. Fußballclub Düren e.V.
Sitz Düren, Nordrhein-Westfalen
Gründung 30. November 2017
Farben blau-gelb
Präsident Wolfgang Spelthahn
Website 1fcdueren.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Frank Rombey
Spielstätte Westkampfbahn
Plätze 6.000
Liga Mittelrheinliga
2018/19 8. Platz
Heim
Auswärts

Der 1. FC Düren (offiziell: 1. Fußball-Club Düren e.V.) ist ein Fußballverein aus Düren. Der Verein wurde am 30. November 2017 gegründet und übernahm zum 15. Juni 2018 die Fußballabteilungen des FC Düren-Niederau und der SG GFC Düren 99. Die erste Fußballmannschaft der Männer spielt seit 2018 in der fünftklassigen Mittelrheinliga. Heimspielstätte ist die Westkampfbahn.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammverein FC Düren-Niederau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Düren-Niederau wurde im Jahre 1908 als FC 08 Niederau-Krauthausen gegründet und nahm später den Namen FC Düren-Niederau an. Größter Erfolg der Vereinsgeschichte war der Aufstieg in die Verbandsliga Mittelrhein im Jahre 1981. Dort erreichten die Niederauer in der Saison 1984/85 den vierten Platz. 1991 stieg die Mannschaft wieder aus der Verbandsliga ab. Im Jahre 2008 gelang der erneute Aufstieg in die nunmehr Mittelrheinliga genannte Spielklasse, dem allerdings der direkte Wiederabstieg folgte. 2012 stiegen die Niederauer in die Bezirksliga ab, konnten aber sofort wieder aufsteigen. Auch im Nachwuchsbereich waren die Niederauer erfolgreich. Die C-Junioren gewannen 2005 und 2012 und die D-Junioren in den Jahren 2000 und 2004 jeweils den Mittelrheinpokal.[1] Johanna Elsig wurde im Jahre 2009 U-17-Europameisterin.

Stammverein SG GFC Düren 99[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fusionspartner SG GFC Düren 99 ist das Produkt mehrerer Fusionen. Die Wurzeln finden sich im Jahre 1899, als der Verein Germania Düren gegründet wurde. Dieser fusionierte am 8. August 1935 mit dem Dürener SC 03 zur SG Düren 99. Dieser Verein spielte in den 1930er und 1940er Jahren in der seinerzeit erstklassigen Gauliga Mittelrhein bzw. Köln-Aachen und nach Kriegsende in der zweitklassigen II. Division West. In den 1980er und 1990er Jahren setzte eine sportliche Talfahrt ein, die den Club bis in die Kreisliga B führte. Mit Karl-Heinz Schnellinger und Georg Stollenwerk stellten die 99er zwei deutsche Nationalspieler. Am 29. Juni 2001 fusionierte die SG Düren 99 mit Schwarz-Weiß Düren zur SG Schwarz-Weiß Düren 99. Sechs Jahre später wurde der Verein Schwarz-Weiß Düren neu gegründet. Zum 1. April 2011 fusionierte die SG Düren 99 mit dem GFC Düren 09, der von 2002 bis 2007 in der viertklassigen Oberliga Nordrhein spielte, zur SG GFC Düren 99.

Gründung des 1. FC Düren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 30. November 2017 wurde der 1. FC Düren gegründet.[2] Dieser übernahm gleichzeitig die Fußballabteilung des FC Düren-Niederau, die die Landesligasaison 2017/18 allerdings noch unter dem alten Namen zu Ende spielte. Das Amt des Präsidenten übernahm Wolfgang Spelthahn, der gleichzeitig Landrat des Kreis Düren ist. Die Vereinsfarben blau-gelb wurden in Anlehnung an den argentinischen Verein Boca Juniors gewählt. Präsident Spelthahn strebt mit dem neuen Verein die viertklassige Regionalliga West und im Nachwuchsbereich die erstklassige A- bzw. B-Junioren-Bundesliga an.[3]

Am 25. April 2018 genehmigte der Fußball-Verband Mittelrhein die Verschmelzung der Junioren- und Seniorenfußballabteilung der SG GFC Düren 99 mit dem 1. FC Düren. Diese wird zum 15. Juni 2018 wirksam.[4] In der Landesligasaison 2017/18 trafen die beiden Stammvereine aufeinander. Der FC Düren-Niederau führte lange Zeit die Tabelle an und belegte am Ende den dritten Platz. Die SG GFC Düren 99 hingegen stand bereits zwei Spieltage vor Saisonende als Aufsteiger fest.[5] Mit einem 6:1 beim TSV Hertha Walheim sicherte sich die SG GFC Düren 99 am letzten Spieltag die Meisterschaft.

Im Pokalhalbfinale um den Mittelrheinpokal verlor der 1. FC Düren am 1. Mai 2019 im Stadion Westkampfbahn vor 5900 Zuschauern gegen Alemannia Aachen mit 0:2.[6]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Aufstieg in die Verbandsliga Mittelrhein: 1981 (als FC Düren-Niederau)
  • Mittelrheinpokalsieger der C-Junioren: 2005, 2012 (als FC Düren-Niederau)
  • Mittelrheinpokalsieger der D-Junioren: 2000, 2004 (als FC Düren-Niederau)

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1. FC Düren trägt seine Heimspiele in der Westkampfbahn aus. Das Stadion liegt an der Mariaweilerstraße westlich der Rur und wurde am 9. August 1914 eröffnet und wurde zuletzt im Jahre 2014 renoviert. Die Westkampfbahn bietet Platz für 6.000 Zuschauer, darunter befinden sich 250 überdachte Sitzplätze. Der Deutsche Fußball-Bund ernannte das Stadion zum Leistungsstützpunkt.[7] Vor Gründung des 1. FC Düren spielten hier die Vereine Germania Düren, SG Düren 99 und SG GFC Düren 99.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. FVM-Pokalsieger der Junioren. Fußballverband Mittelrhein, abgerufen am 20. Mai 2018.
  2. Rainer Nagelschmidt: Der 1. FC Düren ist gegründet! FC Düren-Niederau, abgerufen am 4. Mai 2018.
  3. Carsten Rose: Wie in Düren eine regionale Fußballmacht entstehen soll. Aachener Zeitung, abgerufen am 4. Mai 2018.
  4. Verschmelzung erfolgreich vollzogen. FuPa, abgerufen am 4. Mai 2018.
  5. 1. FC Düren startet überwiegend mit bewährten Kräften. FuPa, abgerufen am 3. Juni 2018.
  6. kit: Alemannia Aachen feiert Finaleinzug. FuPa, abgerufen am 22. Juli 2019.
  7. Frisch saniert: 100 Jahre Westkampfbahn. Aachener Nachrichten, abgerufen am 20. April 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]