Windberg (Mönchengladbach)

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Windberg
Der Stadtteil führt kein eigenes Wappen
Koordinaten: 51° 12′ 16″ N, 6° 24′ 43″ O
Fläche: 5,42 km²
Einwohner: 8256 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte: 1.522 Einwohner/km²
Postleitzahl: 41063, 41066, 41068
Vorwahl: 02161
Karte
Lage von Windberg im Stadtbezirk Nord der Stadt Mönchengladbach

Windberg ist ein Stadtteil im Norden der kreisfreien Großstadt Mönchengladbach im Land Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er gehört zum Stadtbezirk Mönchengladbach Nord und befindet sich zwischen den Stadtteilen Venn (im Westen), Eicken und Neuwerk (im Osten), Stadtmitte (im Süden) sowie der Stadt Viersen im Norden.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzte in Windberg ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Von etwa 600 Einwohnern im Jahr 1880 stieg die Zahl innerhalb von acht Jahren auf rund 2000 Anwohner an.[1] Seit den 1990er Jahren schwankt die Bevölkerung in Windberg um 8000 Bewohner, 2009 lebten dort 8045 Menschen.[2] Am 30. September 2013 betrug die Einwohnerzahl 8302 bei einem Ausländeranteil von 4,8 Prozent.[3]

Architektur und Stadtgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche

Im Jahr 1859 wurde am 16. Oktober in der Gemeinde Windberg die erste eigene Schule eröffnet. Teile der Gebäude der Annaschule werden bis heute genutzt.[4] Die 1909 in Windberg erbaute Kirche St. Anna des Aachener Architekten Josef Schmitz gilt als Beispiel der „Stilarchitektur“.[5] Für diese Kirche malte Ernst Jansen-Winkeln mit dem überlebensgroßen thronenden Christus 1933 sein erstes großes Wandbild.[6] Kaplan der Kirchengemeinde war von 1918 bis 1922 Jakob Hubert Eschweiler. Nachdem die britischen Soldaten im Jahre 2013 endgültig aus ihrem Hauptquartier Mönchengladbach ausgezogen waren, wurden die von ihnen vorher bewohnten, charakteristischen weißen Häuser frei, insbesondere in der Nähe des Bunten Gartens, an der Danziger und Königsberger Straße. Mit dem Weggang der Briten verschwand auch das sog. „Engländerviertel“ in Windberg und damit ein Stück jahrzehntelanger Geschichte. Auf dem englischen Fußballplatz wurden zwei Mehrfamilienhäuser gebaut.

Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Windberg findet jährlich ein eigenständiges Schützenfest statt. Das Fest wurde bis 1956 durch die St. Brigitta Bruderschaft ausgerichtet, seither von dem 1956 gegründeten Bürgerschützenverein Mönchengladbach Windberg-Großheide.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Windberg ist der Fußballverein Fortuna Mönchengladbach e. V. von 1907 beheimatet sowie der TV 1848. Letzter bietet neben Fußball eine Vielzahl von Sportarten an. Im Bereich des „Bunten Garten“ liegt der traditionsreiche Tennisverein "TG Rot-Weiss", der jedes Jahr im Sommer Austragungsort der „NRW Junior Open“ ist, einem internationalen U18 Tennis Turnier. Im Grenzgebiet an Großheide lebte der ehemalige Fußballspieler Oliver Neuville.

Bildung und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben zwei Kindergärten und zwei Grundschulen sowie einem Gymnasium gibt es in Windberg ein Altenheim.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gerd Lamers: Geschichte der katholischen Pfarre St. Anna Mönchengladbach-Windberg. Katholische Kirchengemeinde St. Anna Waldhausen-Windberg, Mönchengladbach. Abgerufen am 1. Januar 2014.
  2. Bevölkerungsentwicklung 2001@1@2Vorlage:Toter Link/ratsinfo.moenchengladbach.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. der Stadt Mönchengladbach nach Stadtteilen. Stadt Mönchengladbach
  3. Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Abt. Statistik (Hrsg.): Die Bevölkerung der Stadt Mönchengladbach am Ort der Hauptwohnung nach Stadtbezirken und Stadtteilen am 30.09.2013. Mönchengladbach 30. September 2013 (probuerger.de (Memento vom 2. November 2013 im Internet Archive) [PDF; 15 kB; abgerufen am 1. Januar 2014]).
  4. Annaschule Mönchengladbach-Windberg (Memento des Originals vom 28. Oktober 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.annaschule-mg.de
  5. Michael Bringmann: Studien zur neuromanischen Architektur in Deutschland. Heidelberg., 1968, S. 344
  6. Annette Jansen-Winkeln: Ernst Johann Jansen-Winkeln. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 21, Bautz, Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3, Sp. 706–709.