Yana Milev

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Yana Milev (eigentlich Jana Elisabeth Milev; * 1964 in Leipzig) ist eine deutsche Kulturphilosophin, Soziologin, Ethnographin sowie Kuratorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yana Milev wurde als erstes Kind des bulgarischen Arztes und Anthropologen Gancho Milev und der deutschen Sprachmittlerin Karin Fahr-Mileva in Leipzig geboren. Nach dem Abitur wurde Yana Milev zu einem Pädagogikstudium an die PH Erfurt zwangsverpflichtet, aus dem sie sich nach einem Semester exmatrikulieren ließ. Sie arbeitete zwischen 1983 und 1986 an den Leipziger Theatern und studierte zeitgleich im Abendstudium der HGB Leipzig Malerei und Grafik. 1986 bis 1992 studierte Yana Milev Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden. Ebendort war sie im Anschluss an ihr Diplom zwischen 1992 und 1995 Meisterschülerin bei Günter Hornig. Mit einem DAAD-Stipendium gelangte Yana Milev 1997 nach Japan. Während ihres zweijährigen Aufenthalts in Kyōto studierte sie die Philosophie und Praxis der traditionellen japanischen Weg- und Kampfkünste (Geidō, Budō), sowie die Philosophie der Kyōto-Schule. Im Anschluss an ihren Japanaufenthalt absolvierte Yana Milev ein Doktoratsstudiums für Philosophie an der Akademie der bildenden Künste Wien und an der HfG Karlsruhe, promovierte 2008 und habilitierte sich 2014 an der Universität St. Gallen. 1989 lernte Yana Milev den Musiker und Fotografen Philipp Beckert kennen, bis heute Partner in gemeinsamen Projekten. Zwischen 1998 und 2015 lebte Yana Milev wechselweise in Kyōto, Wien, Zürich, Karlsruhe, St. Gallen und Berlin.

Künstlerische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Yana Milev inszenierte in den 1980er Jahren Performances und produzierte Schmalfilme, bildnerische Arbeiten, Installationen und urbane Interventionen. In den Multi-Media-Inszenierungen wie „Horror Vacui“ und „In Aspik“, agierte Yana Milev u. a. mit den Musikern Bo Kondren (Ornament&Verbrechen), Paul Landers, Christian Lorenz (beide Feeling B), André Greiner-Pol (Freygang), Taymur Streng (9 Tage alt), wie auch mit dem Dichter Johannes Jansen, und dem Performer Matthias Baader Holst in opernartigen Jam Sassions. Filme wie "raster+psyche", oder „irreversible“ wurden ebenfalls mit Live-Sounds bespielt und fanden als konzertante Aufführungen im Rahmen verschiedener Veranstaltungen u. a. an der HfBK Dresden, dem Ausstellungszentrum Fučíkplatz, dem HdJT Berlin und dem Lindenpark in Potsdam statt.

Von 1992 bis 2003 wurde ihre künstlerische Arbeit von der Galerie EIGEN+ART Leipzig/Berlin durch den Galeristen Gerd Harry Lybke vertreten. 1997 wurde sie von Catherine David auf die Documenta X (dX) eingeladen und präsentierte im Ottoneum eine interaktive Rauminstallation mit dem Titel „Projektionsforum III“. Weiterhin stellte sie in den La Grande Halle de la Villette Paris (1990), im Museum of Installations London (1994), auf der Biennale Venedig (1995), im Goethe-Institut Osaka (1997), in der Galerie Fons Welters Amsterdam (1997), im P.S.1 Museum of Contemporary Art New York (1999), der SCA Gallery Sydney (1999), dem Haus der Kunst München (1998), dem Von der Heydt Museum Wuppertal (1998), dem Fridericianum Kassel (1999), dem Folkwang Museum Essen (2000), dem Kunst Museum Bonn (2000), der Akademie der Künste Berlin (2002), der Neuen Nationalgalerie Berlin (2003), dem Museum der Bildenden Künste in Leipzig (2006), der Kunsthalle Mannheim (2011) und auf anderen Podien aus.

Mit Yana Milev wurde die erste weibliche Position aus den ehemaligen Ostblock-Ländern auf einer Documenta vorgestellt. Weiterhin ist sie die erste Preisträgerin des Max-Pechstein-Preises (1995), wie auch die erste Empfängerin einer Graduiertenförderung des Landes Sachsen (1992–1995). Milev arbeitet mit Aktions-, Konzept- und Medienkunst, Experimentalfilm, Fotografie, Rauminstallation und Szenografie.

Wissenschaftliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2003 bis 2008 absolvierte sie ein Doktoratsstudium der Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste Wien und an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe in den Fächern Kulturphilosophie und Anthropologie der Kunst. Sie promovierte zur Dr. phil. bei Peter Sloterdijk und Elisabeth von Samsonow (Zweitgutachten) mit summa cum laude. Ihre Dissertation in politischer Philosophie zum Thema des Ausnahmezustands und der Souveränität und wurde als ihre erste wissenschaftliche Monografie vom Verlag Springer Wien New York unter dem Titel „Emergency Empire – Transformation des Ausnahmezustands (Teil 1: Souveränität“, 2009) publiziert.

Ab 2004 erweitert Milev ihr Forschungsfeld um den Bereich der Designforschung. An der Zürcher Hochschule der Künste begründet sie 2005 „Emergency Design“, ein Forschungs-Dispositiv, das die politische, soziologische, spatiale und ästhetische Dimension von Überleben thematisiert. Mit der Anthologie „Design Anthropology“,[1] 2013 vom internationalen Wissenschaftsverlag Peter Lang herausgegeben, formuliert Milev eine Forschungsgrundlage der soziologischen und sozioethnografischen Designforschung.

2014 habilitiert sich Yana Milev am Seminar für Soziologie (SfS) der Universität St. Gallen zum Thema: „Designsoziologie: Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der politischen Theorie und Soziologie“, und erhält die venia legendi für Kultursoziologie. Die Habilitation findet unter der Mentorenschaft von Franz Schultheis statt, sowie unter der Gutachterschaft von Oliver Marchart, Ulf Wuggenig und Sigrid Schade.

Seit 2000 arbeitet Yana Milev als Universitätsdozentin und Forscherin mit Lehraufträgen in Berlin (Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Universität der Künste Berlin), Salzburg (Universität Salzburg, FH Salzburg), Karlsruhe (HfG),[2][3] Zürich (ZHdK) und an der Universität St. Gallen.[4] Zwischen 2009 und 2012 war sie Fellow am Forschungskolleg der HfG Karlsruhe, seit 2009 ist sie Forscherin und Projektleiterin am Seminar für Soziologie (SfS) der Universität St. Gallen und seit 2013 desgleichen am Institute of Cultural Studies in thr Arts (ICS) der ZHdK Zürich. Am SfS vertieft sie die von Franz Schultheis geleiteten Forschungscluster zu Pierre Bourdieus sozioethnografischen Methoden und Theorien. Die wissenschaftlichen Positionen von Yana Milev bewegen sich in den Bereichen der kritische Theorie, der Kultursoziologie, der Visuellen Soziologie, sowie der politischen Philosophie und Soziologie. Seit 2017 liegt Milevs Forschungsschwerpunkt auf den Themen der Ungleichbehandlung der Ostdeutschen nach der Vereinigung 1990, des Ost-West-Konflikts in der deutschen Gesellschaft, sowie des normativen Populismus.

Kuratorische Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ihre ersten kontextorientierten Projektleitungen realisierte Yana Milev zwischen 1988 und 1991 an der HfBK Dresden. Weitere kuratorische Projekte folgten im Leonhardi-Museum Dresden, 1995, im Goethe-Institut Osaka, 1997 und in der Galerie EIGEN+ART Leipzig, 2001. Im Rahmen ihrer Ausstellungen inszenierte sie mit Publikum und Gästen Workshops mit interdisziplinären Charakter, die so genannten „AOBBME Ambulanzen“. Mit dem Internationalen Symposium „Emergency Design“, das 2006 als Festival und Konferenz an der ZHdK in Zürich stattfand, hat Yana Milev ihr spezifisches Profil als Kulturunternehmerin und Kuratorin etabliert. Mit interdisziplinären Konferenz-Panels, einem Film-Programm, Innen- und Außenraum-Szenarien, Veranstaltungs-Zonen auf dem gesamten ZHdK-Gelände, sowie mehr als 60 Teilnehmern internationalen Ranges, organisierte Yana Milev mit ihrem Team eine dreitägige Kulturinszenierung. An der HfG Karlsruhe entstanden kuratorische Programme und Plattformen wie „talk(ing) space“, 2006 und „Guerilla Transit“,[5] 2007. Die 2008 konzipierte Panel-Serie „talks in-between emergencies“ fand 2009 in Zusammenarbeit mit dem ZKM Karlsruhe statt. 2011 begründete Milev zusammen mit dem Musiker und Fotografen Philipp Beckert das Label NUXN,[6] eine Plattform für Fotografie und Visuelle Soziologie. Zwischen 2009 und 2013 entwirft Yana Milev das Werk "D.A. - A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology ", welches als Grundlagenwerk der Trend-Wissenschaft der Designanthropologie erschienen ist und gleichzeitig ein Grundlagenwerk der erweiterten Designkuratierung präsentiert. Dieses Werk wurde 2016 in dem Architektur- und Designinstitut "Bureau Europa", Maastricht, als Ausstellung umgesetzt unter dem Titel "The Next Big Thing is Not a Thing". Für dieses Projekt erarbeitete Milev die Ausstellungskonzeption und fungierte als Co-Kuratorin.

Kuratierung ist für Milev in erster Hinsicht eine Strategie der Vermittlung von komplexen zeitbezogenen Themen. Sie verschränkt hierbei Wissenschaftskuratierung, Feldforschung und Präsentation zu multiplen Environments. So ist zum Beispiel die Arbeit an der "Design Anthropologie" sowohl ein wissenschaftliches Projekt, aber auch gleichzeitig ein kursorisches Projekt, das mit seiner Umsetzung in Bureau Europa Maastricht auf eine Vermittlungsebene inszeniert wurde.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Journalistische Medien, in denen Milev zu finden ist, sind die NachDenkSeiten, die taz und mit "bemerkenswerten Texten" (extradienst.de) die junge Welt[7] und die Jungle World.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: „L’autre Allemagne hors les murs“. La grande halle de la Villette, Paris, F
  • 1990: AVE-Media-Festival, Arnhem, NL
  • 1992: „4 aspekte zu exodus“. Galerie EIGEN + ART, Leipzig
  • 1993: „exodus=asyl+analyse“. Galerie EIGEN + ART, Berlin
  • 1994: Galerie EIGEN + ART in London, Independent Art Space, Museum of Installations, London, UK
  • 1995: „Club Berlin“. kuratiert von Klaus Biesenbach, Biennale, Venedig, I
  • 1996: „exercitium 1.01.-schweigen im reigen“. Rauminstallation Leonhardi-Museum, Dresden
  • 1997: documenta X, Ottoneum, Kassel, kuratiert von Catherine David (erste TeilnehmerIn aus den ehemaligen Ostblock-Ländern)
  • 1997: „AOBBME – de-urban ambulance“. Goethe-Institut Osaka, JP
  • 1997: „URBAN LIVING“. Galerie „Fons Welters“, Amsterdam, NL
  • 1999: „Go East“. SCA Gallery, Sydney, AUS
  • 1999: „Talk. Show“. Von der Heydt-Museum Wuppertal, kuratiert von S.M.-Büsser und B. Schwenk
  • 1999: „Children of Berlin“. P, S. 1 MoMA PS1, kuratiert von Klaus Biesenbach, New York, USA
  • 2000: „Floating Cities“. kuratiert von Nina Muecke und Angelika Sommer, Haus der Kulturen der Welt, Berlin
  • 2001: „doublewatch“. Galerie EIGEN + ART, Leipzig
  • 2003: „Rituale“. kuratiert von N. Muecke und A. Sommer, Akademie der Künste, Berlin
  • 2005: „the storytellers return: romantica und cella“. kuratiert von Volkmar Billig, Kloster Altzella, Nossen
  • 2006: „Kultur-Invest-Dresden“. Die Dresdner Bank im Oktogon, kuratiert von Susanne Greinke, Hochschule der Bildenden Künste Dresden
  • 2006: „revision ddr/40 jahre videokunst.de“. kuratiert von Dieter Daniels und Jeannette Stoschek, Museum der Bildenden Künste Leipzig
  • 2007: Transmediale, Akademie der Künste, Berlin
  • 2009: „Ohne uns! Kunst und alternative Kultur in Dresden vor und nach’ 89“, kuratiert von Frank Eckart, Paul Kaiser und Susanne Altmann, Dresden
  • 2010: „Puzzle“, kuratiert von Julia Schäfer und Angelika Richter, Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig
  • 2011: „Hab ich Euch nicht blendend amüsiert? Weibliche Subversionen in der späten DDR“, kuratiert von Susanne Altmann, Kunsthalle Mannheim
  • 2014: „Wir werden 100“, anl. der Eröffnung des Max Pechstein Museums, Kunstsammlung Zwickau, Max-Pechstein-Museum Zwickau
  • 2016: "Gegenstimmen", kuratiert von Christoph Tannert und Eugen Blume, Martin Gropius Bau Berlin

Kuratierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1994: AOBBME (Association Of Black Box Multiple Environments), seit 1994 „Institut für Angewandte Raumforschung und Mikrotopische Kulturproduktion“ mit Sitz in Berlin (http://www.aobbme.com/)
  • 1995: „Wie kann das Nichts erfahrbar sein?“ kuratorisches Programm über 40 Tage im Rahmen der Ausstellung „Schweigen im Reigen“, Leonhardi Museum Dresden
  • 2005: TALK IN(G) SPACE: Interviews mit Lehrenden und Studierenden der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe zu Fragen des relationalen Raumes, in Kooperation mit Mischa Kuball, Andrei Ujica, Kathrin Wildner, Marc Teuscher, Jesus Muñoz, Max Mayer, Oliver Karl Boeg u. a.
  • 2006: „Emergency Design“,Festival und Konferenz an der ZHdK in Zürich (http://emergencydesign.zhdk.ch/)
  • 2007: „Guerilla Transit“, aktivistische Plattform mit Studierenden der HfG Karlsruhe (http://www.guerilla-transit.de/)
  • 2009: „talks in-between emergencies“ (http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$6478)
  • 2010: ON RAGE, kuratorische Beratung für Cordula Hamschmidt im Rahmen des Projektes „On Rage“ Haus der Kulturen der Welt, Berlin
  • 2011: NUXN, Plattform für Fotografie und Visuelle Anthropologie (http://www.nuxn.de/)
  • 2013: DESIGN ANTHROPOLOGY, The Theoretical And Curatorial Foundation For An Extended Concept Of Design (http://design-anthropology.eu/)
  • 2016: The Next Big Thing is Not a Thing, Ausstellungskonzeption nach dem Buch "D.A. - A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology" und Co-Kuratierung, Bureau Europa, Maastricht (https://www.bureau-europa.nl/en/manifestations/the_next_big_thing_is_not_a_thing/)
  • 2016: Next Society - Facing Gaia. Epilog GLOBALE, ZKM (http://zkm.de/media/video/next-society-facing-gaia-yana-milev)

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monografien

  • Von Exodus bis Exercitium. Lebendige Archäologie und Theoriedesign als Methoden künstlerischer Forschung. Edition EIGEN + ART, Leipzig/ Berlin 1995, ISBN 3-929294-15-X.
  • Emergency Empire – Teil 1: Souveränität. Transformation des Ausnahmezustands. Springer, Wien/ New York 2009, ISBN 978-3-211-79811-9.
  • Emergency Design – Anthropotechniken des Über/Lebens, Eine kulturanthropologische Perspektive. Merve Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-88396-300-6.
  • Designsoziologie. Der erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der politischen Theorie und Soziologie. Peter Lang Academic Publishers, Bern/ Brüssel/ Berlin/ Wien/ Oxford/ New York 2014, ISBN 978-3-631-65670-9.
  • Entkoppelte Gesellschaft - Ostdeutschland seit 1989/90. Anschluss. Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Berlin 2019, ISBN 978-3-631-77155-6.
  • Demokratiedefekte. Ein Essay zum normativen Populismus, Agenda Verlag, Münster 2019, ISBN 978-3-89688-624-8.

Herausgaben

  • mit Gerhard Blechinger: Emergency Design. Designstrategien im Arbeitsfeld der Krise. Verlag Springer, Wien/ New York 2008, ISBN 978-3-211-48760-0.
  • D.A. - A Transdisciplinary Handbook of Design Anthropology. Peter Lang Verlag, Bern/ Brüssel/ Berlin/ Wien/ Oxford/ New York 2013, ISBN 978-3-631-61906-3.
  • Design Kulturen. Der Erweiterte Designbegriff im Entwurfsfeld der Kulturwissenschaft. HFG Forschung, Fink, München 2013, ISBN 978-3-7705-5534-5.
  • Europa im freien Fall. Orientierung in einem neuen Kalten Krieg. Turia+Kant, Wien/ Berlin 2016, ISBN 978-3-85132-822-6.
  • mit Franz Schultheis: Entkoppelte Gesellschaft - Ostdeutschland seit 1989/90. Umbau. Peter Lang, Internationaler Verlag der Wissenschaften, Berlin, 2019

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Claus Löser: Gegenbilder – Filmische Subversion in der DDR 1976–1989. Janus Press, 1996 1996, ISBN 3-928942-38-7.
  • Johannes Kirschenmann: Konstruktionen auf der Baustelle des Subjekts. Überlegungen zur documenta-Arbeit von Yana Milev. In: Bernhard Balkenhol, Heiner Georgsdorf (Hrsg.): X mal documenta X. Über Kunst und Künstler der Gegenwart. Ein Nachlesebuch zur 10. documenta. University Press Kunsthochschule Universität Kassel, Kassel 1997, ISBN 3-88122-963-9.
  • bohème und diktatur in der ddr. Katalog zur gleichen Ausstellung im Marstall, Berlin, Fannei & Walz-Verlag, Deutsches Historisches Museum, Berlin 1997, ISBN 3-927574-39-2.
  • Politics/Poetics. Das Buch zur documenta X, Werner Stehr, Johannes Kirschenmann (Hrsg.), Hatje Cantz Verlag, 1997, ISBN 3-89322-909-4.
  • "short guide" Kunstführer documenta X, Cantz Verlag, 1997, ISBN 3-89322-938-8.
  • Eckart Gillen (Hrsg.): Deutschlandbilder. Kunst aus einem geteilten Land. Katalog zur gleichen Ausstellung Martin-Gropius-Bau, Berlin. DuMont Verlag, 1997, ISBN 3-7701-3869-4.
  • Susanne Meyer-Büser: Yana Milev. Begriffs-Environment als Gesamtkunstwerk. In: Talk Show. Die Kunst der Kommunikation. Hatje Cantz, Ostfildern 1999, ISBN 3-7913-2066-1.
  • Zelle 05: Kreuzungen. Ausstellungskatalog, Volkmar Billig (Hrsg.), Verlag&Druckerei Tierbs, Pirna 2005.
  • Susanne Greinke (Hrsg.): Kulturinvest Dresden. Verlag für Moderne Kunst Nürnberg, Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank, 2006, ISBN 3-939738-03-4.
  • Dieter Daniels, Jeannette Stoschek (Hrsg.): Grauzone 8mm. Materialien zum autonomen Künstlerfilm in der DDR, Materialband zur Ausstellung 40 jahrevideokunst.de:revision.ddr. Museum der bildenden Künste Leipzig mit DVD produziert vom Ludwig Boltzmann Institut Medien.Kunst.Forschung. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Hatje Cantz, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7757-1955-1.
  • Christoph Tannert: Intermedia. Weiblicherseits. In: Angelika Richter, Beatrice E. Stammer, Bettina Knaup (Hrsg.): und jetzt. Künstlerinnen aus der DDR. Verlag für moderne Kunst Nürnberg, Nürnberg 2009, ISBN 978-3-941185-73-9.
  • Susanne Altmann: Hab ich Euch nicht blendend amüsiert? Weibliche Subversion in der späten DDR. In: Projektgruppe OHNE UNS!, Ohne Uns! Kunst und alternative Kultur in Dresden vor und nach ’89. EFAU-Verlag, Dresden, 2010, ISBN 978-3-9807388-1-1.
  • Claus Löser: Strategien der Verweigerung. Untersuchungen zum politisch-ästhetischen Gestus unangepasster filmischer Artikulation in der Spätphase der DDR. DEFA-Stiftung, Berlin 2011, ISBN 978-3-00-034845-7.
  • Susanne Altmann, Ulrike Lorenz (Hrsg.): Entdeckt. Rebellische Künstlerinnen in der DDR. Kunsthalle Mannheim, 2011, ISBN 978-3-89165-221-3.
  • Angelika Richter, Das Gesetz der Szene: Genderkritik, Performance Art und zweite Öffentlichkeit in der späten DDR (Studien zur visuellen Kultur), transcript Verlag, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8394-4572-3.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Design Anthropology
  2. Lehrauftrag an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe
  3. Visiting Research Fellow am Forschungsinstitut der HfG Karlsruhe
  4. Assoziierte Forscherin am Seminar für Soziologie der Universität St. Gallen
  5. Guerilla Transit
  6. NUXN
  7. Siehe etwa: "Der Osten wird vom Westen beherrscht". Über die kulturkoloniale Dominanz der BRD, in: junge Welt, 13. Juli 2019.