Šamorín

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Šamorín
Wappen Karte
Wappen von Šamorín
Šamorín (Slowakei)
Šamorín
Šamorín
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trnavský kraj
Okres: Dunajská Streda
Region: Podunajsko
Fläche: 44,348 km²
Einwohner: 12.801 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 288,65 Einwohner je km²
Höhe: 130 m n.m.
Postleitzahl: 931 01
Telefonvorwahl: 0 31
Geographische Lage: 48° 2′ N, 17° 19′ O48.027517.311111111111130Koordinaten: 48° 1′ 39″ N, 17° 18′ 40″ O
Kfz-Kennzeichen: DS
Kód obce: 501905
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 5 Stadtteile
Verwaltung (Stand: November 2010)
Bürgermeister: Gabriel Bárdos
Adresse: Mestský úrad Šamoríny
Hlavná 37
93101 Šamorín
Webpräsenz: www.samorin.sk
Gemeindeinformation
auf portal.gov.sk
Statistikinformation
auf statistics.sk

Šamorín (bis 1927 slowakisch „Šamorýn“; deutsch Sommerein, ungarisch Somorja) ist eine Kleinstadt in der Westslowakei, südöstlich von Bratislava an der Donau gelegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort wurde 1238 als ecclesia Sancte Mariae zum ersten Mal erwähnt und war im Mittelalter ein Donauhafen an einem heute längst zugeschütteten Flussarm. Bedingt durch die Lage und die Böden entwickelte sich die Landwirtschaft sehr gut, damit einher gehend gab es auch reges handwerkliches Treiben. An der Donau entstanden zahlreiche Schiffsmühlen. Jedoch verlor die Stadt durch den Aufstieg Pressburgs/Bratislavas immer mehr an Bedeutung. Ein 1405 durch König Sigismund verliehenes Recht auf den Status als Königliche Freistadt verlor die Stadt bald wieder. Im 17. Jahrhundert machte die Stadt dann noch einmal durch einige grausame Urteile in Hexenprozessen auf sich aufmerksam.

Bis 1918 gehörte Šamorín zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei, durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam die Stadt von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

reformierte Kirche in Šamorín
  • reformierte Kirche, ursprünglich katholisch und spätromanisch aus dem 13. Jahrhundert
  • katholische Kirche und ehemaliges Kloster aus dem 18. Jahrhundert im barocken Stil
  • evangelische Kirche von 1784
  • Synagoge, 1912 im romanisch-historisierenden Stil erbaut
  • Rathaus im Renaissancestil


[Bearbeiten] Stadtgliederung

Šamorín umfasst neben der eigentlichen Stadt Šamorín noch die Orte Bučuháza, Čilistov (Kledern), Kráľovianky und Mliečno (Milchdorf).

Jahre der Eingemeindungen:

  • 1808: Gančháza
  • 1960: Čilistov
  • 1976: Mliečno (dem wiederum wurden 1940 Bučuháza und Kráľovianky eingemeindet)

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Šamorín – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Sommerein/Šamorín (rechts unten) auf der Großen Schüttinsel, um 1883 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen