Šavnik

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Šavnik
Шавник
Wappen von Šavnik
Šavnik (Montenegro)
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Basisdaten
Staat: Montenegro
Koordinaten: 42° 57′ N, 19° 6′ O42.95638888888919.094722222222825Koordinaten: 42° 57′ 23″ N, 19° 5′ 41″ O
Höhe: 825 m. i. J.
Fläche: 553 km²
Einwohner: 570 (2003)
Bevölkerungsdichte: 1 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+382) 083
Kfz-Kennzeichen: ŠN
Struktur und Verwaltung
Bürgermeister: Velimir Perišić
Webpräsenz:

Šavnik (kyrillisch Шавник) ist ein Ort und die gleichnamige Gemeinde (Opština) im Norden Montenegros. Die Gemeinde umfasst 553 km² und hat 2.972 Einwohner (2003), damit ist sie die montenegrinische Gemeinde mit der geringsten Einwohnerzahl. Der Ort selbst hat nur etwa 600 Einwohner. Zur Gemeinde gehören 27 Siedlungen, von denen Šavnik die größte ist.

Geographie[Bearbeiten]

Šavnik liegt am Zusammenfluss der Bergbäche Bukovica, Šavnika und Bijela in einem Talkessel. einem Quellfluss der Piva. Bei der Umgebung des Ortes handelt es sich um unwegsames und meist bewaldetes Bergland, das nur dünn besiedelt ist. Nördlich von Šavnik liegt das Treskavac-Gebirge, welches an das Durmitor-Massiv anschließt und teilweise zum gleichnamigen Nationalpark gehört.

Geschichte[Bearbeiten]

Seit 1878 gehört Šavnik zu Montenegro. Bei der Parlamentswahl im September 2006 hatte die Gemeinde mit 80 % die höchste Wahlbeteiligung des Landes.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Zur Volkszählung von 2011 hatte die Gemeinde Šavnik 2.070 Einwohner, von denen sich 1.114 (53,82 %) als Montenegriner und 878 (42,42 %) als Serben bezeichneten.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der Ort ist das Zentrum der regionalen Holzwirtschaft. Zu den bekannteren landwirtschaftlichen Produkten der Gemeinde gehören Obst und Honig, der im ganzen Land bekannt ist.

Tourismus[Bearbeiten]

Šavnik ist lediglich ein Transitort an der Route zum Nationalpark Durmitor, der Ort selbst verfügt nur über ein Hotel. Allerdings soll der kleine Ort Boan im oberen Tal der Bukovica in den nächsten Jahren zu einem kleinen Ökotourismuszentrum ausgebaut werden[1].

Verkehr[Bearbeiten]

Šavnik liegt auf halbem Weg an der Regionalstraße von Nikšić nach Žabljak. Diese wurde 1960 gebaut und stellt zugleich die einzige ausgebaute Verbindung zum Rest des Landes dar. Die Straßen nach Kolašin bzw. die Passstraße nach Nikšić sind je nach Wetterlage und Jahreszeit nur schwer oder nicht passierbar.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Ort selbst gibt es eine kleine römische Brücke über die Bukovica. Nahe Šavnik befinden sich die Klöster Bijela und Podmalinsko, nördlich des Ortes der Canyon der Komarnica.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Šavnik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Artikel bei Visit-Montenegro.com