Aerostatik
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Die Aerostatik ist als Teilgebiet der Fluidstatik die Lehre der unbewegten, insbesondere der strömungsfreien, Gase. Die Aerostatik beschäftigt sich mit der Dichteverteilung vornehmlich in der Luft. Eine der zugehörigen Anwendungen ist die barometrische Höhenformel.
Einige Arbeitsfelder der Aerostatik sind:
- die kinetische Gastheorie
- der Gasdruck
- die Luftdruckmessung (mit Hilfe eines Barometers)
- die Gasdichte
- die Zusammensetzung der Bodenluft
- der Partialdruck in Gasgemischen
- Schwankungen des Luftdrucks
- Zusammensetzung der Höhenluft
- der Querschnitt der Erdatmosphäre
Flugkörper, deren Auftrieb dadurch entsteht, dass sie „leichter als Luft“ sind (deren Dichte geringer ist als die von Luft), also Ballons und Luftschiffe, wurden bis in das 20. Jahrhundert als Aerostat bezeichnet. Der Ausdruck ist heute noch im russischen und englischen Sprachraum für Fesselballons üblich.