Alice in Wonderland (1966)

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Filmdaten
Deutscher Titel Alice in Wonderland
Originaltitel Alice in Wonderland
Produktionsland Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1966
Länge 72 Minuten
Stab
Regie Jonathan Miller
Drehbuch Jonathan Miller
Produktion Jonathan Miller
Musik Ravi Shankar
Kamera Dick Bush
Schnitt Pam Bosworth
Besetzung

Alice in Wonderland ist ein Fernsehfilm der BBC aus dem Jahr 1966, der auf dem Buch Alice im Wunderland von Lewis Carroll basiert. Die Regie führte Jonathan Miller. Der Schwarzweißfilm entstand im Rahmen der britischen Fernsehserie The Wednesday Play (1964 bis 1970) und ist im Deutschen Handel auf DVD erhältlich.[1]

Handlung[Bearbeiten]

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Siehe auch: Romanhandlung

Alice schläft ein, folgt im Traum einem mysteriösen weißen Kaninchen und fällt einen Hasenbau herunter. Von dort kommt sie ins Wunderland, wo sie viele merkwürdige Sachen sieht, so unter anderem die Cheshire Cat oder die Teeparty des Mad Hatter. Am Schluss kommt sie zur Königin und wacht schließlich auf.

Hintergrund[Bearbeiten]

Jonathan Millers TV-Adaption der Geschichte von Lewis Carroll, die zum 100-jährigen Jubiläum des Romandebüts gedreht wurde, ist sowohl eine logische Umsetzung des Buches als auch eine radikale Abkehr von den üblichen Konventionen. Die meisten Interpretationen des Stoffs sind vordergründig auf ein kindliches Publikum ausgerichtet. Miller setzt jedoch in seinem Film zum einen auf Erwachsene als Zielgruppe, zum anderen auch auf Kenner der Romanvorlage. So sollte sichergestellt sein, dass sie die ungewöhnlich umgesetzte Handlung wiedererkennen. Daher wurde die Sendung von der BBC erst um 21 Uhr ausgestrahlt.

Miller verknüpft Einflüsse aus Carrolls Umfeld, die sich durch kirchliche Lieder und Soundtracks ausdrücken, mit der zeitgenössischen Mode in den 60er Jahren. Die übrige Musik ist daher durch indische Klänge geprägt, die dem Zeitgeist entsprachen und eine Anspielung auf das British Empire darstellen sollten.[2]

Produktion[Bearbeiten]

In Millers Produktion werden die meisten Wunderlandcharaktere von Schauspielern in normaler viktorianischer Kleidung gespielt; die Cheshire Cat war eine echte Katze. Miller sagte, er wollte den Versuch unternehmen, das Wesentliche der Geschichte zu zeigen: „Wenn man die Tierköpfe wegnimmt, beginnt man zu verstehen, um was es überhaupt geht. Ein kleines Kind, umgeben von herumeilenden, sorgenvollen Menschen, das sich fragt, ob das Erwachsenenleben so aussieht.“[3]

Ravi Shankar schrieb die Musik für den Film, welcher am 28. Dezember 1966 zum ersten Mal ausgestrahlt wurde.

Innenaufnahmen wurden im Krankenhaus von Netley (bei Southampton), einem großen Königlich-Viktorianischen Militärhospital, gedreht. Das Gebäude von 1856 wurde bald darauf fast vollständig abgerissen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Alice in Wonderland (1966) auf filmgalerie-berlin.de, abgerufen am 17. August 2013.
  2. Michael Brooke: Alice in Wonderland auf screenonline.org.uk, abgerufen am 17. August 2013. (englisch)
  3. DVD-Info auf brightlightsfilm.com, abgerufen am 17. August 2013.