Amt Eiderstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Amtes Eiderstedt
Amt Eiderstedt
Deutschlandkarte, Position des Amtes Eiderstedt hervorgehoben
54.3333333333338.7833333333333Koordinaten: 54° 20′ N, 8° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Nordfriesland
Fläche: 248,97 km²
Einwohner: 11.004 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km²
Amtsschlüssel: 01 0 54 5417
Amtsgliederung: 16 Gemeinden
Adresse der
Amtsverwaltung:
Welter Straße 1
25836 Garding
Webpräsenz: www.amt-eiderstedt.de
Amtsvorsteher: Christian Marwig
Lage des Amtes Eiderstedt im Kreis Nordfriesland
Karte
Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Das Amt Eiderstedt ist auf der schleswig-holsteinischen Halbinsel Eiderstedt ein Amt im Kreis Nordfriesland. Das Amt, das seinen Sitz in der Stadt Garding hat, bildet eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Tönning, für die es die Verwaltungsgeschäfte mit durchführt.

Amtsangehörige Gemeinden[Bearbeiten]

  1. Garding, Stadt
  2. Grothusenkoog
  3. Katharinenheerd
  4. Kirchspiel Garding
  5. Kotzenbüll
  6. Norderfriedrichskoog
  7. Oldenswort
  8. Osterhever
  9. Poppenbüll
  10. Sankt Peter-Ording
  11. Tating
  12. Tetenbüll
  13. Tümlauer-Koog
  14. Vollerwiek
  15. Welt
  16. Westerhever

Geschichte[Bearbeiten]

Das Amt wurde 1967 als Amt Eiderstedt-West aus den Gemeinden der Ämter Kirchspiel Garding/Osterhever, Tating und Tetenbüll gebildet und umfasste zunächst zwölf Gemeinden.

Mit der Bildung des Kreises Nordfriesland wurde das Amt Oldenswort 1970 aufgelöst und die beiden Gemeinden des Amtes, Norderfriedrichskoog und Oldenswort, in das Amt eingegliedert, das sich daraufhin in Amt Eiderstedt umbenannte. Mit Auflösung des Amtes Kirchspiel Tönning kam die Gemeinde Kotzenbüll 1974 zum Amt.

2002 ließ sich die Gemeinde Augustenkoog nach Osterhever eingemeinden. 2006 trat die Stadt Garding und 2008 die Gemeinde Sankt Peter-Ording dem Amt bei. Seit 2010 bildet das Amt eine Verwaltungsgemeinschaft mit der amtsfreien Stadt Tönning.

Politik[Bearbeiten]

Amtsvorsteher[Bearbeiten]

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Christian Marwig, Bürgermeister von Tümlauer-Koog, zum Amtsvorsteher gewählt. Er folgte damit auf Hans Wolff (Kotzenbüll), der das Amt seit 2003 innehatte.[2]

Wappen/Flagge[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau ein goldenes dreimastiges Segelschiff im Stil des 16. Jahrhunderts mit silbernen Segeln und roten Masten und Wimpeln. Auf dem Focksegel ein halber roter herschauender Löwe (Leopard), auf dem Großsegel ein roter Ochsenkopf, auf dem Besansegel ein roter Fisch.“[3]

Die Amtsflagge zeigt vier gleich breite Querstreifen von oben nach unten in den Farben blau, gold (gelb), silber (weiß) und rot. In der Mitte der Flagge befindet sich das Amtswappen.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Ein unerwartetes Duell Husumer Nachrichten vom 10. August 2013, abgerufen am 11. August 2013
  3. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  4. Hauptsatzung des Amtes Eiderstedt in der Fassung vom 10. September 2012