Tating
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Nordfriesland | |
| Amt: | Eiderstedt | |
| Höhe: | 0 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,49 km² | |
| Einwohner: |
963 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 25881 | |
| Vorwahl: | 04862 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NF | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 54 134 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Welter Str. 1 25836 Garding |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Jacob Peters (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Tating im Kreis Nordfriesland | ||
Tating ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie und Verkehr
Tating liegt etwa 5 km nordöstlich von St. Peter-Ording und 15 km westlich von Tönning auf der Halbinsel Eiderstedt. Die Bundesstraße 202 und die Bahnstrecke Husum–Bad St. Peter-Ording, an der die Gemeinde einen eigenen Haltepunkt hat, verlaufen durch das Gemeindegebiet.
[Bearbeiten] Geschichte
Tating war der frühere Hauptort der Harde Utholm. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1187.
[Bearbeiten] Politik
Von den elf Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2008 vier Sitze, die Wählergemeinschaft AWT hat drei Sitze, die Wählergemeinschaft WGT zwei und die SPD und die Grünen haben je einen Sitz.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Von Silber und Blau durch einen breiten grünen und einen schmalen silbernen Balken gesenkt geteilt. Oben ein roter Haubarg, unten ein goldenes dreimastiges Segelschiff im Stil des 16. Jahrhunderts mit silbernen Segeln und roten Wimpeln. Auf dem Großsegel ein halber blauer herschauender Löwe (Leopard).“[2]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Die St.-Magnus-Kirche in Tating ist die älteste Kirche Eiderstedts und vielleicht das älteste Bauwerk auf der Halbinsel. Im Jahre 1103 wurde sie zunächst als hölzerne Kapelle erbaut, im Laufe der Jahrhunderte wurde sie immer weiter aus- und umgebaut. Hauptschiff und Chor sind in romanischem Stil gehalten, wobei der Chor noch aus der Zeit der ersten Steinkirche stammt, welche den hölzernen Vorgängerbau bald nach dessen Erbauung ersetzte. Der Flügelaltar zeigt eine figurenreiche Kreuzigungsszene, die ihr gesamtes Mittelfeld einnimmt. In ihren Flügeln sind die zwölf Apostel abgebildet, je drei in einem Feld. Heute kann man bei einer Besichtigung eine Fülle kultureller Schätze der vergangenen Jahrhunderte bewundern.
Eines der drei bedeutendsten Gartendenkmale Nordfrieslands befindet sich in Tating, nämlich der Hochdorfer Garten. Der rund 4 ha große Park wurde wahrscheinlich 1764 im französischen Stil angelegt. Seine wichtigen Elemente sind ein Lindenparterre und zehn axial-symmetrisch auf die Hauptfront des Hochdorfer Haubargs ausgerichtete Pflanzquartiere, die von mehr als 120 Meter langen Lindenalleen eingerahmt werden. Der 1764 errichtete Haubarg selbst war bei seinem Bau mit 4 Metern Länge und 23 Metern Breite der wahrscheinlich größte auf Eiderstedt, zum Gehöft gehörten zu seinem besten Zeiten 400 Demat Land. Da bei mehreren Erbteilungen das Land abnahm, wurde schließlich auch der Haubarg selbst um 16 Meter verkürzt. Während der Haubarg heute in Privatbesitz ist, gehört der Garten der Gemeinde und ist öffentlich.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Theodor Bannier (1883–?), Politiker (MdL, Schleswig-Holstein)
[Bearbeiten] Bilder
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Die Gemeinde Tating: Im Vordergrund Marschlandschaft, im Hintergrund die Kirche und in der Mitte die Nord-Ostsee-Bahn nach Bad St Peter
[Bearbeiten] Weblinks
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Commons: Tating – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeinde Tating
- Tourismusverein Tating
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistikamt Nord: Bevölkerung in Schleswig-Holstein am 31. Dezember 2010 nach Kreisen, Ämtern, amtsfreien Gemeinden und Städten (PDF-Datei; 500 kB) (Hilfe dazu)
- ↑ Wappenrolle Schleswig-Holstein
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