Anton Reinthaller

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Anton Reinthaller (* 14. April 1895 in Mettmach, Oberösterreich; † 6. März 1958 ebenda) war ein österreichischer Gutsbesitzer und Politiker.

Er war bereits während des Austrofaschismus Mitglied der illegalen NSDAP in Österreich. Am 11. März 1938 wurde er Minister für Landwirtschaft und Forsten im Anschlusskabinett Seyß-Inquart. Nach dem „Anschluss“ Österreichs wurde er Unterstaatssekretär in Berlin und Reichstagsabgeordneter bis 1945. In seiner Antrittsrede erklärte er: „Der nationale Gedanke bedeutet in seinem Wesen nichts anders als das Bekenntnis der Zugehörigkeit zum deutschen Volk.“ Reinthaller war SS-Brigadeführer und 1940 Bauernführer in Niederdonau (Niederösterreich).

1950 verurteilten ihn die Volksgerichte wegen seiner Verstrickung im nationalsozialistischen Regime zu drei Jahren Gefängnis. Von 1956 bis 1958 war er der erste Bundesparteiobmann der neu gegründeten FPÖ.


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