Atschinsk
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| Atschinsk | |
|---|---|
| Staat: | Russland |
| Föderationskreis: | Sibirien |
| Föderationssubjekt: | Region Krasnojarsk |
| Einwohner: | 118.744 (2002) |
| Höhe: | 190 - 220 m über NN |
| Telefonvorwahl: | +7 (39 151) |
| Geografische Lage: | 56°16' N 90°30' O Koordinaten: 56°16' N 90°30' O |
| Liste der Städte in Russland | |
Atschinsk (russisch Ачинск) ist eine Stadt im Südwesten der russischen Region Krasnojarsk.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Sie hat 118.000 Einwohner (2002) und liegt 163 km westlich von Krasnojarsk am rechten Ufer des hier stark mäandrierenden Tschulym. Bei der nördlichen und westlichen Umgebung der Stadt handelt es sich größtenteils um seenreiche Taiga in hügeliger Landschaft.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt wurde im Jahre 1683 von Kosaken als strategisch wichtige Siedlung am Übergang über den Tschulym gegründet und erhielt 1782 die Stadtrechte. Mit dem Bau der Transsibirischen Eisenbahn (Kilometer 3.914) und dem Anschluss der Stadt im Jahre 1895 bekam Atschinsk schnell größere Bedeutung vor allem für den Handel mit China[1]. Der Bezirk Atschinsk wurde 1930 das erste Ziel von stalinistischen Bauerndeportationen in der Region Krasnojarsk[2].
[Bearbeiten] Wirtschaft
In der Stadt gibt es eine große Raffinerie.
[Bearbeiten] Verkehr
Atschinsk befindet sich an der Fernstraße M 53 (Nowosibirsk–Irkutsk), von der hier die Nebenstraßen in die Republik Chakassien und nach Biriljussy abzweigen. Nördlich von Atschinsk überquert die Transsibirische Eisenbahn den Tschulym. In der Stadt zweigen zwei Nebenstrecken ab; die eine führt nach Lessosibirsk am Jenissei und wurde erbaut, um die Region nördlich von Atschinsk für die Holzwirtschaft zu erschließen. Die andere Linie verläuft in südlicher Richtung nach Abakan in Chakassien. Atschinsk ist somit der wichtigste Bahnknotenpunkt in der Region Krasnojarsk. Die Stadt hat einen Hafen, im Osten von Atschinsk liegt zudem ein Flughafen.
Die Stadt hat seit dem 15. April 1967 ein Straßenbahnnetz, das heute 3 Linien umfasst.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Konstantin Sucharew; Schachkomponist, Poet und Autor (* 1912)
- Swetlana Masterkowa; Leichtathletin (* 1968)
- Olexij Korobejnikow, ukrainischer Biathlet (* 1978)
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
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