Blauer Portugieser

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Blauer Portugieser
Synonyme siehe Abschnitt Synonyme
Blauer Portugieser
Art Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera)
Beerenfarbe blauschwarz
Verwendung
Herkunft Portugal
bekannt seit 1770–1780
VIVC-Nr. 9620
Liste von Rebsorten

Der Blaue Portugieser ist eine alte Rotweinsorte und ist in Mittel- und Südosteuropa weit verbreitet. Sie hat deshalb zahlreiche Synonyme. Die Sorte ist in Anbaufläche sehr rückläufig. So hat sich zum Beispiel die Anbaufläche in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 5039 ha (2001) auf 3966 ha (2011) verringert. In Österreich von 2358 ha (1999) auf 1622 ha im Jahr 2009. Der Anteil von der Gesamtfläche in Österreich von 4,9 % auf 3,5 %.

Herkunft[Bearbeiten]

Der niederösterreichische Heimatforscher Franz Langwieser schreibt im Heimatbuch von Schwadorf 1953 im Kapitel „Der Wein“:[1]

„Ein Graf von Fries war österreichischer Gesandter in verschiedenen Staaten, unter anderem auch in Portugal. Er hatte auf seinem Besitz in Vöslau Weingärten. Um 1770 oder 1780 brachte er Sorten aus dem Ausland nach Vöslau und ließ sie in seinem Weingarten anpflanzen.“

Die Sorte verbreitete sich rasch in den Weinbaugemeinden Vöslau, Baden, Soos und Gainfarn. Die Sorte wurde Portugieser genannt. Weiter im Heimatbuch:[2]

„Prof. Dr. Johann Burger führte in seiner Beschreibung der in den österreichischen Weinorten vorkommenden Traubenarten im Jahre 1837 an: Portugieser sind in Österreich erst wenig bekannt und nur in den Weingärten von Baden, Soos, Vöslau und Gainfarn, vorzüglich in den drei letzten Orten wird die Rebe in großen kultiviert. Sie wird hier Portugieser genannt. Woher dieser Name rührt, konnte ich nicht erheben, nur soviel erfuhr ich, dass Baron, nachmalig Graf Fries sie vom Ausland kommen und in seinen Weingarten von Vöslau anpflanzen ließ. Johann Baumgartner, Weinbauer und Rebschulbesitzer in Gumpoldskirchen schreibt 1856, dass Graf Fries Portugieser aus Oporto eingeführt und dass er alljährlich über 300.000 Stück Portugieserreben nach dem westlichen Deutschland und nach Steiermark geliefert habe.“

Hofrat Löschnig[3] stellte fest, dass Graf Fries auf seinem Gut in Vöslau den Blauen Portugieser zuerst weinbergmäßig um die Jahre 1770 bis 1780 angepflanzt hat, dass er von einer südlichen, unbekannten Traubensorte abstammt und von Vöslau aus seine Verbreitung über Niederösterreich, Steiermark, Deutschland usw. als beliebte Rotweinsorte, die einen milden, nicht sehr dunkel gefärbten Rotwein gibt, genommen hat.[1] Im Handbuch des Weinbaues von Babo und Mach wird die Herkunft der Sorte mit Portugal angegeben. Überbringer ist der Gesandte Graf Fries.[4]

Angaben, dass die Sorte Blauer Portugieser in Portugal vor circa 100 Jahren völlig unbekannt war, stammen aus einer deutlich späteren Zeit, bevor das Rebmaterial von Portugal nach Österreich (um 1770 oder 1780) gebracht wurde.[1] [5] Eine Sortenbeschreibung oder Sortenliste gab es zu dieser Zeit in Portugal nicht. Wie so viele Sorten sind auch in Portugal Sorten nicht mehr weiter vermehrt worden und sind verschwunden. Daraus Schlüsse zu ziehen, dass das Herkunftsland Österreich ist, ist nicht zulässig.[6] [7] [8] [9] [10] Die Quellenangaben aus Österreich geben eindeutig Portugal als Herkunftsland an. Es gibt auch keinerlei Hinweise, dass die Sorte Blauer Portugieser in Österreich und Ungarn schon vor 1770 kultiviert wurde.

In der neuesten Wissenschaftsliteratur wird ausschließlich Portugal als Herkunftsland angegeben.[11] [12] [13] [14]

Verbreitung in andere Länder[Bearbeiten]

Von Österreich ausgehend wurde die Sorte nach Deutschland gebracht, wo sie vor allem in den Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz verbreitete wurde. An der Verbreitung innerhalb Deutschlands ab 1840 war Johann Philipp Bronner maßgeblich beteiligt. Bronner hat die Rebsorte Blauer Portugieser von Bad Vöslau nach Deutschland gebracht. Diese soll 30 bis 40 Jahre vor dem Besuch Bronners (1840) in Österreich noch unbekannt gewesen sein.[15]

Seit 1860 wird sie in Deutschland (Pfalz und Rheinhessen) angebaut.

Namensnennung[Bearbeiten]

Darüber schrieb Franz Langwieser:[1]

„Zum erstenmal tauchte der Name Portugieser 1828 auf. Prof. von Jaquin schrieb darüber: Ausser den Burgunder Reben finden sich in Badner Weinbergen noch zwei andere Rebenvarietäten, nämlich die süßeren, sogenannten Portugieser, die auch dem Traubenverkauf dienen und die sogenannten Blauen Fränker.“

Im Atlas der Traubensorten von Rudolph und Hermann Goethe 1876 wird angegeben:[16]

„Der Blaue Portugieser gehört zu den besten Frühtrauben und hat in kurzer Zeit eine ausgedehnte Verbreitung gewonnen. Sie ist von Portugal nach Steiermark und von da nach Niederösterreich, Ungarn und Deutschland gekommen.“

In Ungarn wird der Blaue Portugieser Oporto genannt, was auch ein Hinweis auf die portugiesische Stadt und Herkunft ist.

Abstammung[Bearbeiten]

  • Die Abstammung der Sorte ist noch ungeklärt. Die Sorte „Traminer“ dürfte genetisch nahe verwandt sein.[17]
  • Blauer Portugieser wird häufig verwechselt mit den Sorten „Kranljevina“ und „Moreto do Alentejo“ (Synonym „Morito“).[13]
  • Das Synonym „Portugues Azul“ ist eine wörtliche Übersetzung von Blauer Portugieser.[13] [18]
  • „Grauer Portugieser“,[19] „Roter Portugieser“[20] und „Grüner Portugieser“[21] sind Mutationen vom Blauen Portugieser.[13]

Diese Mutationen wurden in österreichischen Weingärten aufgefunden.

Ampelographische Sortenmerkmale[Bearbeiten]

  • Die Triebspitze ist offen. Sie ist ganz schwach spinnwebig behaart, von gelblichgrüner Farbe und fast glänzend. Die grünlichen, leicht bronzefarbenen Jungblätter sind ebenfalls ganz schwach behaart.[22] [14]
  • Die großen Blätter sind eher rundlich, dick, meist dreilappig bis schwach fünflappig und nur wenig gebuchtet (siehe auch den Artikel Blattform). Die Stielbucht ist lyrenförmig bis V-förmig offen. Das Blatt ist grob gezähnt. Die Blattoberfläche ist glatt oder nur wenig blasig.
  • Die kegelförmige Traube ist mittelgroß mit ein bis drei Flügeln und ist dichtbeerig. Die länglichen Beeren sind mittelgroß und schwarzblaue gefärbt und besitzen eine dünne Beerenschale.
  • Die Sorte hat einen sehr kräftigen Wuchs.

Reife[Bearbeiten]

Der Blaue Portugieser reift fast zeitgleich mit dem Gutedel und gilt somit als früh reifend.

Ertrag[Bearbeiten]

Der Ertrag ist sehr hoch und regelmäßig. Ohne Mengenregulation kann der Ertrag bei 120 bis 200 hl/ha liegen.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Der Blaue Portugieser treibt mittel früh aus. Dadurch entgeht er eventuellen sehr späten Frühjahrsfrösten. Gegenüber dem Echten und Falschen Mehltau ist die Rebsorte sehr anfällig. Sehr anfällig reagiert die Sorte auf eine Infektion mit der Schwarzfleckenkrankheit (Phomopsis).[23]

Sie neigt darüber hinaus zum Befall mit Rohfäule. Da die Rohfäule störend auf die Rotweinfarbe wirkt, wird der Blaue Portugieser häufig vor der physiologischen Reife geerntet. Er wird oft schon in der ersten Septemberhälfte geerntet und ist bereits im nächsten Frühjahr gut trinkbar. Die Sorte besitzt eine geringe Winterfrostwiderstandsfähigkeit.

Ansprüche[Bearbeiten]

Vorteil des Blauen Portugieser ist, dass er mit fast allen Böden (außer schweren, feuchten und kühlen) zurechtkommt, auch mit nährstoffarmen und sandigen. Auch flache Lagen akzeptiert er und lässt sich dort gut maschinell bearbeiten.

Wein[Bearbeiten]

Die Sorte liefert säurearme, milde Rotweine welcher schnell trinkfertig ist. Bei hohem Ertrag liefert die Sorte einfache Weine. Nur bei entsprechender Mengenregulation gute Qualitätsweine.[14]

Der Blaue Portugieser eignet sich auch als Tafeltraube, gelangt aber als solche nicht in den Handel, da der Vertrieb von Keltertrauben (Trauben, aus denen Wein hergestellt wird) als Tafeltrauben in der EU nicht gestattet ist.

Verbreitung[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

In Deutschland waren im Jahr 2007 4557 ha (= 6,5 % der Rebfläche)[24] mit der Rebsorte Blauer Portugieser bestockt. Die bestockte Fläche nimmt trotz des Rotweinbooms seit einigen Jahren kontinuierlich ab. Im Jahr 2006 waren noch 4683 Hektar[25] Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 2001 noch 5.039 ha[26] erhoben wurden. Im Sortenspiegel der Rotweinsorten muss sich der Blaue Portugieser nur den Sorten Spätburgunder und Dornfelder geschlagen geben. Hauptanbaugebiete sind die Pfalz mit 2282 ha und Rheinhessen mit 1738 ha.

Die Sorte verteilt sich im Jahr 2011 wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:[27]

Weinbaugebiet Fläche ha
Ahr 34
Baden 28
Franken 68
Hessische Bergstraße 4
Mittelrhein 7
Mosel 2
Nahe 106
Pfalz 1967
Rheingau 6
Rheinhessen 1530
Saale-Unstrut 44
Sachsen 3
Württemberg 166
Summe Deutschland 2011 3966

Österreich[Bearbeiten]

In Österreich ist der Blaue Portugieser nur in Niederösterreich, und zwar dem Weinviertel und vor allem in der Thermenregion von Bedeutung. Dort ist er immer noch die wichtigste Rebsorte. Innerhalb ganz Österreichs liegt die Sorte hinter dem Blaufränkischen auf Rang drei der beliebtesten roten Rebsorten. Im Jahr 2009 umfasste der Blaue Portugieser 1622 ha und 4 % der gesamten Rebfläche des Landes und lag damit trotz abnehmender Tendenz hinter dem Zweigelt und dem Blaufränkischen auf Rang drei der beliebtesten Rotweinsorten.[28]

Die Sorte verteilt sich 2009 wie folgt auf die einzelnen Weinbaugebiete in Österreich:[29]

Weinbaugebiet Fläche ha[30]
Wachau 12,5
Kremstal 35,5
Kamptal 91,7
Traisental 39,9
Wagram 50,8
Weinviertel 1082,0
Carnuntum 13,8
Thermenregion 266,3
Neusiedlersee 0,5
Neusiedlersee-Hügelland 14,8
Mittelburgenland 1,7
Südburgenland 1,6
Wien 5,0
Südoststeiermark 0,0
Südsteiermark 2,0
Weststeiermark 1,0
Summe Österreich 2009 1622

Synonyme[Bearbeiten]

Autrichien, Azul, Badener, Badner, Blauer Oporto, Bekannt, Blaue Feslanertraube, Blaue Feslauertraube, Blaue Portugieser, Blauer Portogieser, Blauer Portugieser, Blauer Portugiesi, Bonnette, Bourgounder, Brina, Cerna Kraljevina, Cerne Rane, Cerny Sryk, Crna Kraljevina, Crne Kraljevina, Early Burgundy, Feslauertraube, Frueher Blauer Portugieser, Frueher Voerlauer, Frueher Voeslauer, Fruher Blauer Portugieser, Frulv Portugieser, Garidelia Monopyrena, Garidelia Praecox, Imbrina, Ke Koperto, Kek Oporto, Kek Portugiezi, Kek Portugizi, Kekoporto, Kraljevina, Kraljlvina, Laska Modrina, Maviona Rana, Mavrovna Rana, Mavrvona Rana, Modra Kraljevina, Modry Portugal, Mor Portugieser, Moravna, Oporto, Oporto Kek, Oporto Vaeslauer, Oportoi, Oportorebe, Opporto, Plant De Porto, Porthogese Nero, Porthogeze, Portjuge, Portoghese, Portoghese Nero, Portokiz, Portougalka, Portougalsky Siny, Portugais, Portugais Bleu, Portugais De Bingen, Portugais Noire, Portugaiser, Portugal, Portugalika, Portugaljka, Portugalka, Portugalke Morde, Portugalkja, Portugalske Modre, Portugalske Sive, Portugalski, Portugalski Modre, Portugalskie, Portugalskii Sinii, Portugalskij Sinij, Portugalsky Siny, Portuge Bleu, Portughese, Portugieser, Portugieser Blauer, Portugiesi, Portugiezi, Portugiser, Portugiz, Portugizac, Portugizac Crni, Portugizal Crni, Portugizee, Portugizel, Portugizer, Portugroljka, Portugues Azul, Prokupac, Raisin Des Roses, Rana Madra Kraljevina, Rana Modra, Rana Modra Kraljevina, Ranina, Schwarze, Skorak, Skore Cerne, Veslaver, Vöslaner, Vöslauer, Voslaner, Weslau.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Blauer Portugieser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d Franz Langwieser: Heimatbuch von Schwadorfs. maschinenschriftlich Zusammenstellung 1953. NÖ Landesbibliothek, St. Pölten.
  2. Die gelieferten Reben waren damals noch keine Veredlungen, da es zu dieser Zeit die Reblaus in Europa noch nicht gab.
  3. Josef Löschnig (1872–1949) ehemaliger Direktor der Abteilung für Wein- und Obstbau der Landwirtschaftskammer von Niederösterreich [1]
  4. A. Babo, E. Mach: Handbuch des Weinbaues und der Kellerwirtschaft. 3. Auflage. Verlag Paul Parey, Berlin 1909, S. 287.
  5. Jancis Robinson: Das Oxford Weinlexikon. 3. Auflage. Hallwag, 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9, S. 554.
  6. Hand-Jörg Koch: Weinland Rheinhessen. Südwestdeutsche Verlagsanstalt, Mannheim 1976, S. 117.
  7. Hornikels Weinbibliothek: Die Sorten. Seewald Verlag, Stuttgart 1976, S. 157.
  8. Deutsches Weininstitut GmbH und Deutscher Weinfonds: Deutscher Weinatlas. Nierstein 1990, S. 120.
  9. Andrea Poss, Holger Vornholt, Joachim Grau, Yvonne Tiedt: Wein Enzyklopädie. Genehmigte Ausgabe 2002, S. 56, 57, 820.
  10. Katja Schweder, Juli Becker, Susanne Winterling: Königliches Weinlexikon. Höma Verlag, Offenbach, 2008, S. 33.
  11. Ferdinand Regner: Verzeichnis der österreichischen Qualitätsweinrebsorten und deren Klone, 2008, HBLA und BA Klosterneuburg
  12. Hans Ambrosi, Bernd H. E. Hill, Erika Maul, Ernst H. Rühl, Joachim Schmid, Fritz Schumann: Farbatlas Rebsorten. 3. Auflage. Eugen Ulmer, 2011, ISBN 978-3-8001-5957-4.
  13. a b c d Jancis Robinson, Julia Harding, Josè Vouillamoz: Wine Grapes. 1. Auflage. Penguin Books, London 2012, ISBN 978-0-06-220636-7, S. 113.
  14. a b c Karl Bauer, Ferdinand Regner, Barbara Schildberger: Weinbau. 9. Auflage. avBuch im Cadmos Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-7040-2284-4.
  15. Klaus Beneke: Johann Philipp Bronner (11.02.1792 Neckargemünd – 04.12.1864 Wiesloch) Pionier des Weinbaus in Deutschland, Apotheker, Forscher und zur Geschichte des Weins, sowie der Colica Pictonum und die Herstellung von Zucker aus Rüben. Januar 2006, geändert Juni 2006, Oktober 2006, S. 36, S. 37, S. 49.
  16. Hermann Goethe, Rudolf Goethe: Atlas der Traubensorten. Manuskriptum. 3. Auflage. Leipzig 2010, ISBN 978-3-933497-68-0. (Erstausgabe 1876)
  17. Ferdinand Regner: Mündliche Mitteilung.
  18. F. Regner, J. E. Eiras-Dias, A. Stadlbauer, D. Blahous: Blauer Portugieser, the dissemination of a grapevine. In: Ciencia e Tecnica Vitivinicola. 14 (2) 1999, ISSN 0254-0223, S. 37–44.
  19. „Grauer Portugieser“ auf der Vitis Datenbank
  20. „Roter Portugieser“ auf der Vitis Datenbank
  21. Grüner Portugieser auf der Vitis Datenbank
  22. Ferdinand Regner: Verzeichnis der österreichischen Qualitätsweinrebsorten und deren Klone. LFZ Klosterneuburg, 2008.
  23. Horst Dietrich Mohr: Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge an der Weinrebe. Eugen Ulmer Verlag, S. 121.
  24.  Deutsches Weininstitut: Statistik 2011, (PDF Datei; 454 kB). Mainz 2011.
  25.  Deutsches Weininstitut: Statistik 2007/2008, (PDF Datei; 430 kB). Mainz 2007.
  26.  Deutsches Weininstitut: Statistik 2004/2005, (PDF Datei; 777 kB). Mainz 2004.
  27. Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF; 519 kB)
  28. Rebsorten in Österreich
  29.  Österreichische Weinmarketingserviceges.m.b.H. (ÖWM) (Hrsg.): Dokumentation Österreichischer Wein. Wien (http://media.austrianwine.com/pindownload/pindownload.do).
  30. ÖSTAT Weingartenerhebung 2009.