Brava

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Dieser Artikel beschreibt eine atlantische Insel; zum Ausruf „Brava!“ siehe Beifall, zur Stadt in Somalia siehe Baraawe, zur brasilianischen Fluggesellschaft siehe Brava Linhas Aéreas.
Brava
Die Hafenstadt Furna im Nordosten von Brava
Die Hafenstadt Furna im Nordosten von Brava
Gewässer Atlantischer Ozean
Inselgruppe Ilhas de Sotavento
Geographische Lage 14° 51′ N, 24° 42′ W14.848611111111-24.702222222222976Koordinaten: 14° 51′ N, 24° 42′ W
Lage von Brava
Länge 11 km
Breite 9 km
Fläche 67 km²
Höchste Erhebung Fontainhas
976 m
Einwohner 6300
94 Einw./km²
Hauptort Vila Nova Sintra
Karte der Insel
Karte der Insel

Brava (auch Ilha Brava, dt. ,unzähmbare Insel‘) ist die kleinste der bewohnten kapverdischen Inseln im Atlantik. Sie ist nahezu kreisrund mit einem Durchmesser von bis zu 11 Kilometern und einer Fläche von 67 Quadratkilometern.

Geographie[Bearbeiten]

Die annährend runde mittelgebirgige Insel vulkanischen Ursprungs ist die westlichste der Ilhas de Sotavento (dt. ,Inseln unter dem Wind‘) und liegt westlich der Insel Fogo. Bravas Höhe reicht kaum aus, um Niederschlag aus den Passatwolken zu erhalten. Da sie jedoch im Windschatten des Vulkankegels von Fogo liegt, ist die Insel häufig von Lee-Wolken bedeckt, sodass die Verdunstung geringer ist und die Vegetation etwas reicher. Die Bedingungen für Landwirtschaft sind daher zusammen mit denen Fogos besser als auf den anderen Inseln des Sotavento.[1] Der kapverdische Literat João Rodrigues charakterisierte Brava als „gebadet in Grün und gefüllt mit Blumen“ und darin Madeira vergleichbar im Gegensatz zu vielen kargeren Inseln des Archipels.[2]

Die Insel ist in den höheren Lagen dichter besiedelt. Hier finden sich auch die Inselhauptstadt Vila Nova Sintra und der Wallfahrtsort Nossa Senhora do Monte. An der Ostküste liegt der einzige dauerhafte Hafen der Insel im Ort Furna (Kap Verde). In Vinagre entspringt eine essigsaure Mineralquelle, die früher zu Kurzwecken genutzt wurde. Etwa sechs Kilometer nördlich der Insel liegen die unbewohnten Ilhéus do Rombo.

Geologie[Bearbeiten]

Die geologische Entwicklung Bravas lässt sich in drei vulkanostratigraphische Einheiten unterteilen (von jung nach alt)[3]:

  • Obere Einheit
  • Mittlere Einheit
  • Untere Einheit

Die Untere Einheit besteht aus einer 3 bis 2 Millionen Jahre BP entstandenen submarinen, vulkanischen Abfolge des Pliozäns (Piacenzium bis Gelasium). Sie entspricht dem Seamountstadium in der Entwicklung Bravas und wird von Hyaloklastiten und Kissenlaven aufgebaut, welche von unzähligen kogenetischen Gangscharen durchzogen werden. Geochemisch handelt es sich hierbei um Ankaramite und Nephelinite. Die Untere Einheit wurde im Altpleistozän (Zeitraum 1,8 bis 1,3 Millionen Jahre BP) von einem plutonischen Alkaligestein/Karbonatitkomplex der Mittleren Einheit intrudiert, bestehend aus Pyroxeniten, Ijolithen, Nephelinsyeniten und Karbonatiten (Söviten). Zwischen 1,3 und 0,25 Millionen Jahre BP waren diese beiden Einheiten starker Erosion ausgesetzt; es bildete sich zur nachfolgenden Oberen Einheit eine Erosionsdiskordanz. Im oberen Mittelpleistozän vor 250.000 Jahren setzte dann nach langer Ruhepause erneut Vulkanismus ein, welcher vorwiegend phonolithische Gesteine zu Tage förderte. Er ist durch explosive, phreatomagmatische und magmatische Auswurfmassen gekennzeichnet. Es bildeten sich pyroklastische Ströme (Block- und Aschenströme), pyroklastische Decken mit Surge-Erscheinungen und zahllose durch phreatische Eruptionen entstandene Krater. Effusiv wurden Lavaströme und Lavadome gebildet.

Eine Besonderheit Bravas ist das Auftreten von intrusiven wie extrusiven Karbonatiten. Intrusiv sind die Karbonatite in der plutonischen Mittleren Einheit anzutreffen; sie besitzen ein jüngeres Alter als vergleichbare Vorkommen auf Fogo, Santiago oder Maio. Extrusiv finden sich jungpleistozäne bis holozäne Karbonatite in der Oberen Einheit und sind für die Kapverden einzigartig.

Dass sich in Brava untermeerisch abgelagerte Hyaloklastiten und Kissenlaven sowie angehobene Strände in bis zu 400 Meter Höhe über dem Meeresspiegel finden, spricht für ein Herausheben der Insel seit dem Seamountstadium. Schätzungen ergeben eine Hebungsrate von 0,2 bis 0,4 Millimeter/Jahr.

Brava wird von vielen Verwerfungen, Seitenverschiebungen und vulkanisch/tektonischen Lineamenten durchzogen, welche die Entwicklung der Insel maßgebend prägten. Die Intrusivgänge der Unteren Einheit sind orthogonal organisiert mit einer vorherrschenden Ost-West-Ausrichtung. Störungen in den beiden oberen Einheiten folgen vorwiegend der Nordnordwest- bis Nordwest-Richtung.

Die räumliche Anordnung der Störungen entspricht mehr oder weniger dem auf der benachbarten Insel Fogo angetroffenen Spannungsfeld. Beide Inseln sowie der Cadamosto-Seamount und die Ilhéus do Rombo sitzen auf demselben Unterbau, der in einer Tiefe von rund 4000 Metern zwischen 500 und 1000 Meter mächtigen marinen Sedimenten aufsitzt. Die Sedimente überlagern ihrerseits ozeanische Kruste aus der Unterkreide, welche bei zirka 5300 Meter Tiefe einsetzt und bis 13 Kilometer Tiefe reicht.

Geschichte[Bearbeiten]

Brava wurde 1462 von Portugiesen erstmals betreten, 1573 ließen sich die ersten Siedler dauerhaft nieder. Zu dieser Zeit war der Höhepunkt des Sklavenhandels in Ribeira Grande (auf der kapverdische Insel Santiago) bereits überschritten, so dass die aus Madeira und dem Minho (Nord-Portugal) stammenden, auf Brava siedelnden Kleinbauern sich nicht mehr daran beteiligten. 1578 landete der englische Seefahrer Francis Drake auf Brava, um eine letzte Station vor der Atlantiküberquerung zu machen, nachdem er auf den anderen kapverdischen Inseln nicht hatte landen können. Sein mitfahrender Neffe Francis Fletcher beschrieb „eine überaus süße und angenehme Insel“, die deshalb „tapfer“ (,brave‘) genannt werde, weil sie Früchte aller Arten zu jeder Zeit bereithalte, aber keinen Ankerplatz für Schiffe biete. Der einzige Einwohner, den Drake vorfand, war ein Eremit, weshalb er die Insel (fälschlicherweise) für sonst unbewohnt hielt.[4]

1680 flohen die Bewohner der Nachbarinsel Fogo vor den Lavaströmen des ausbrechenden Vulkans nach Brava und verstärkten die dortige Bevölkerung. Die im 17. und 18. Jh. häufig in den Buchten von Brava ankernden Piraten (unter ihnen auch Emanuel Wynne, der als Erster den Jolly Roger gehisst haben soll) wurden im frühen 19. Jh. von Walfangschiffen aus Europa und den USA abgelöst. Bei den noch unter Segeln fahrenden Walschonern der USA heuerten junge Männer aus Brava an und bildeten dadurch die Speerspitze einer inzwischen fast zwei Jahrhunderte anhaltenden Emigration an die amerikanische Ostküste, insbesondere in die alten Walfanghäfen Boston, Providence und New Bedford. Deshalb wurden die kapverdischen Einwanderer in Neuengland zu Beginn des 20. Jahrhunderts auch „Bravas“ genannt;[5] bis heute stammen die meisten Mitglieder der kapverdischen Diaspora in den Vereinigten Staaten aus Brava und Fogo, während die Emigranten der anderen Inseln eher andere Zielländer aufgesucht haben.[1] Ab den frühen 1920er Jahren sorgten verschärfte staatliche Restriktionen für einen starken Rückgang des bis dahin regen Migrationsverkehrs;[6] die Insel war fortan wieder isoliert und verlor den Kontakt mit den Auswanderern auf der anderen Seite des Atlantiks weitgehend, was von der Brava-Expertin Deirdre Meintel als Teil der „Deglobalisierung“ (Ulf Hannerz) bezeichnet worden ist.[7] Insbesondere seit der Unabhängigkeit der Kapverden von Portugal 1975 hat sich Brava aus dieser Isolation wieder schrittweise gelöst.[8]

Gesellschaft[Bearbeiten]

Weil die Insel stark von ethnisch portugiesischen und kaum von afrikanischen Einwanderern geprägt worden ist, wird sie (wie auch die Insel Boa Vista) manchmal als „weiße Insel“ des Archipels bezeichnet.[9] Brava ist in besonders starkem Maß von den transnationalen, insbesondere transatlantischen Verbindungen zu den Emigranten geprägt. So reisen zum Fest der „Cola San Jon“ Mitte Juni jedes Jahr tausende Emigranten zurück auf die Insel. Seit dem 19. Jahrhundert dienen solche Feste der Inszenierung des hohen sozialen Status der (oft temporär) rückkehrenden Migranten. Dabei wird die Gesellschaft der Einheimischen danach sichtbar stratifiziert, wie starke Kontakte es zu den temporär Heimgekehrten gibt, die einen Großteil des Einkommens der Haushalte beisteuern.[10] Seit den Verschärfungen des amerikanischen Aufenthaltsrechts nach 9/11 und insbesondere seit den Verunsicherungen durch die Finanzkrise ab 2007 hat sich der Trend zur dauerhaften Rückkehr der Migranten verstärkt.[11]

Karte der Insel

Verwaltung[Bearbeiten]

Die Insel gehört zur Südgruppe der Kapverdischen Inseln, den Ilhas de Sotavento. Die Hauptstadt Bravas ist Vila Nova Sintra. Zweitgrößte Stadt ist der Wallfahrtsort Nossa Senhora do Monte.

Administrativ ist Brava in einen gleichnamigen Kreis (Concelho) mit zwei Gemeinden (Freguesia) aufgeteilt.

Concelho (Kreis) Freguesia (Gemeinde)
Brava São João Baptista
Nossa Senhora do Monte

Verkehr[Bearbeiten]

Das nordöstlich gelegene Fischerdorf Furna ist als kleiner Fähr- und Handelshafen der einzige Ort, der regelmäßigen Zugang zur Insel bietet. Auch die westliche Bucht bei Fajã de Água dient in Teilen des Jahres als Hafen. In einem mehrjährigen Food-for-Work-Programm finanzierte Deutschland einen Flugplatz auf einer Landzunge bei Fajã de Água, der 1992 eröffnet, inzwischen aber wegen des beständig starken Windes wieder aufgegeben wurde. Da die Fährverbindungen nach Furna erst seit 2004 regelmäßiger sind und keine Flugverbindung mehr existiert, hat Brava sich noch kaum dem Tourismus geöffnet. 2011 nahm die Schnellfähre Kriola die regelmäßige fast tägliche Verbindung von Praia über Fogo nach Brava auf und verbesserte damit die Anbindung der Insel erheblich.[12]

Aluguer-Bus in Brava (2010)

Das Straßennetz auf Brava wurde in den letzten Jahren erheblich verbessert – alle Ortschaften auf der Insel sind heute über gepflasterte Straßen und mit den für die Kapverden typischen „Aluguer“-Bussen zu erreichen.

Wirtschaft und Tourismus[Bearbeiten]

Nachdem die Insel lange hauptsächlich vom Walfang gelebt hatte, sind heute die einzig nennenswerten Produktionszweige etwas Bewässerungsfeldwirtschaft mit dem Anbau von Mais, Bohnen, Bananen und Papayas sowie Viehzucht (meist Kühe und Ziegen) und Fischfang. In Cachaço befindet sich eine kleine Käserei. Handel, Gewerbe und Privathaushalte leben im Wesentlichen von Geldsendungen der Emigranten.[1]

Da die Insel sich nicht für den Massen-Strandtourismus eignet und schwer erreichbar ist, hat sich die Erschließung für Touristen langsam vollzogen. Die seltenen Gäste schätzen die Ruhe und Zurückgezogenheit der Insel. Unterkünfte befinden sich in Vila Nova Sintra, Fajã de Água und Cova Joana. An der Westküste bei Fajã de Água befinden sich Naturbecken am Meer, die durch eine Treppe erreichbar sind und ein sicheres Schwimmen im Meer gewährleisten. Ansonsten gibt es kaum sichere Bademöglichkeiten auf Brava.

Kultur und Sprache[Bearbeiten]

Berühmt geworden ist Brava durch den Musiker und Dichter Eugénio Tavares (1867–1930), der mit seinen in kapverdischem Kreol geschriebenen, traurigen Mornas eine neue, erstmals selbstbewusst kapverdische Musik schuf, deren Lieder sich oft mit der Auswanderung beschäftigten.

Auf der Insel wird neben der Amtssprache Portugiesisch eine Kreolsprache gesprochen, die Teil des kapverdischen Kreols ist, aber spezifische Merkmale ausgebildet hat.[13] Diese inselspezifische Sprache Bravas hat in den 1970er Jahren die Anthropologin Deirdre Meintel erforscht und dazu die umfassendste Studie erstellt, die es von allen kapverdischen Kreolvarietäten gibt.[14] Dass sich auf der Insel eine so weitgehende sprachliche Eigenständigkeit erhalten hat, liegt demzufolge an der jahrhundertelangen Isolation der Insel und am frühzeitigen großen Zustrom von Siedlern aus Fogo im 17. Jahrhundert, unter denen relativ wenige Sklaven waren, weshalb die Bevölkerung eher ethnisch portugiesisch geblieben ist als auf den anderen Inseln des Sotavento. Deshalb sei das Brava-Kreol „zumindest mesolektal im Rahmen eines hypothetischen kapverdischen [Sprach-]Kontinuums“.[15] Durch Meintels Forschung ist auch etabliert, dass selbst das Kreol auf Brava diatopische Varietät aufweist, dass also verschiedene Regionen der Insel unterschiedlich sprechen. Das ist aber nach der Linguistin Angela Bartens möglicherweise diastratisch zu erklären, hänge also von der gesellschaftlichen Schicht ab, da sich vor allem die Sprache des Hauptortes als Akrolekt von derjenigen der Restinsel unterscheide.[16]

Söhne und Töchter der Insel[Bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Susanne Lipps, Oliver Breda, Dumont (Hrsg.): Reiseatlas Kapverdische Inseln. Dumont, Ostfildern 2005, ISBN 3-7701-5968-3, Insel Brava, S. 153-156.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Heike Drotbohm: Kreolische Konfigurationen der Rückkehr zwischen Zwang und Zuflucht. Die Bedeutung von Heimatbesuchen in Kap Verde. In: Zeitschrift für Ethnologie. Bd. 136 (2011), Heft 2: Afroatlantische Allianzen / Afro-Atlantic Alliances, S. 311–330, hier S. 316.
  2. Im Original: „bathed in green and filled with flowers“. Donald Burness: Interview with João Rodrigues. In: Luso-Brazilian Review. ISSN 0024-7413, Bd. 33, 1996, Nr. 2, Sonderheft: Luso-African Literatures, S. 103–107, hier S. 103 f.
  3. José Madeira u. a.: Volcano-statigraphic and Structural Evolution of Brava Island (Cape Verde) Based on 39Ar/ 40Ar, U–Th and Field Constraints. In: Journal of Volcanology and Geothermal Research. ISSN 0377-0273, Bd. 196, 2010, Nr. 3, S. 219–235, doi:10.1016/j.jvolgeores.2010.07.010.
  4. „a most sweet and pleasant Iland, the trees thereof are alwayes greene and faire to looke on, the soile almost full set with trees, in respect whereof its named the Braue Iland, being a store house of many fruits and commodities, as figges alwayes ripe, cocos, plantons, orenges, limons, cotton, etc. From the bancks into the sea do run in many places the siluer streames of sweet and wholsome water …. But there is no conuenient place or roade for ships, neither any anchoring at all …. The onely inhabitant of this Iland is an Heremit, as we suppose, for we found no other houses but one“. William Sandys Wright Vaux (Hrsg.): The World Encompassed by Sir Francis Drake. Being his next Voyage to that to Nombre de Dios. Hakluyt Society, London 1854, S. 26.
  5. Deirdre Meintel: Cape Verdean Transnationalism, Old and New. In: Anthropologica. ISSN 0003-5459, Bd. 44, 2002, S. 25–42, hier S. 30.
  6. Peter Duignan, L. H. Gann: The United States and Africa. A History. Cambridge University Press, Cambridge 1984, ISBN 0-521-26202-X, S. 364.
  7. Deirdre Meintel: Cape Verdean Transnationalism, Old and New. In: Anthropologica. ISSN 0003-5459, Bd. 44, 2002, S. 25–42, hier S. 34.
  8. Deirdre Meintel: Cape Verdean Transnationalism, Old and New. In: Anthropologica. ISSN 0003-5459, Bd. 44, 2002, S. 25–42, hier S. 36–40.
  9. Angela Bartens: Notes on Componential Diffusion in the Genesis of the Kabuverdianu Cluster. In: John McWorther (Hrsg.): Language Change and Language Contact in Pidgins and Creoles. S. 35–61, hier S. 38.
  10. Zu den Festen insgesamt Heike Drotbohm: Kreolische Konfigurationen der Rückkehr zwischen Zwang und Zuflucht. Die Bedeutung von Heimatbesuchen in Kap Verde. In: Zeitschrift für Ethnologie. Bd. 136 (2011), Heft 2: Afroatlantische Allianzen / Afro-Atlantic Alliances, S. 311–330, hier S. 320 f.
  11. Heike Drotbohm: Kreolische Konfigurationen der Rückkehr zwischen Zwang und Zuflucht. Die Bedeutung von Heimatbesuchen in Kap Verde. In: Zeitschrift für Ethnologie. Bd. 136 (2011), Heft 2: Afroatlantische Allianzen / Afro-Atlantic Alliances, S. 311–330, hier S. 326.
  12. Brava recebe Kriola com entusiasmo (com fotos actualizadas). In: ASemana.publ.cv, 10. Januar 2011. Siehe zur Einsetzung der Fähre auch Nadine Gomes, Felipe Chimicatti: Kriola já está na Praia. In: ASemana.publ.cv, 3. Januar 2011.
  13. John A. Holm: Pidgins and Creoles. Bd. 2: Reference Survey. Kapitel 6.2.1: Cape Verde Islands. Cambridge University Press, Cambridge 1989, ISBN 0-521-35089-1, S. 273 f., mit einem Textbeispiel des Kreols von Brava auf S. 274. Siehe weiterführend die Literaturhinweise bei Language Cape Verdean Creole of Brava. In: Atlas of Pidgin and Creole Language Structures Online.
  14. Deirdre Meintel: The Creole Dialect of the Island of Brava. In: Marius Valkhoff (Hrsg.): Miscelânea luso-africana. Colectânea de estudos coligidos. Junta de Investigaçoes Cientificas do Ultramar, Lissabon 1975, S. 205–256. Die Einschätzung stammt von Angela Bartens: Notes on Componential Diffusion in the Genesis of the Kabuverdianu Cluster. In: John McWorther (Hrsg.): Language Change and Language Contact in Pidgins and Creoles (= Creole Language Library. Band 21). Benjamins, Amsterdam u. a. 2000, ISBN 1-556-19668-7, S. 35–61, hier S. 45.
  15. Im Original: „at least mesolectal in terms of a hypothetical Kabuverdianu continuum“. Angela Bartens: Notes on Componential Diffusion in the Genesis of the Kabuverdianu Cluster. In: John McWorther (Hrsg.): Language Change and Language Contact in Pidgins and Creoles (= Creole Language Library. Band 21). Benjamins, Amsterdam u. a. 2000, ISBN 1-556-19668-7, S. 35–61, hier S. 37.
  16. Angela Bartens: Notes on Componential Diffusion in the Genesis of the Kabuverdianu Cluster. In: John McWorther (Hrsg.): Language Change and Language Contact in Pidgins and Creoles (= Creole Language Library. Band 21). Benjamins, Amsterdam u. a. 2000, ISBN 1-556-19668-7, S. 35–61, hier S. 42.