Budrio

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Budrio
Wappen
Budrio (Italien)
Budrio
Staat: Italien
Region: Emilia-Romagna
Provinz: Bologna (BO)
Lokale Bezeichnung: Bûdri
Koordinaten: 44° 33′ N, 11° 32′ O44.5511.53333333333326Koordinaten: 44° 33′ 0″ N, 11° 32′ 0″ O
Höhe: 26 m s.l.m.
Fläche: 120 km²
Einwohner: 18.208 (31. Dez. 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 152 Einw./km²
Postleitzahl: 40054
Vorwahl: 051
ISTAT-Nummer: 037008
Volksbezeichnung: Budriesi
Schutzpatron: San Lorenzo
Website: Budrio
Budrio

Budrio (deutsch veraltet: Heunburg) ist eine italienische Gemeinde mit 18.208 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011) in der Provinz Bologna. Der Ort liegt am Fluss Idice.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Ds Gebiet um Budrio war eine römische Kolonie, in der ehemalige Legionäre angesiedelt wurden[2]. Wegen in der Umgebung aufgefundener Überreste wird vermutet, dass der ursprüngliche Stadtkern aus dem 10. Jahrhundert stammt. Die Kirche San Lorenzo bestand schon im Jahre 1146. Im 14. Jahrhundert wurde sie von Kardinal Gil de Albornoz als ein Schloss umgebaut, von dem zwei große Türme (1376) noch zu sehen sind.

Die Stadtmauer, von der zwei Türme gut erhalten geblieben sind, stammt aus dem 17. Jahrhundert. In Budrio wurde Giuseppe Barilli im Jahre 1812 geboren, der mit dem Spitznamen Quirico Filopanti 1860 zum Professor für Wassermechanik an der Universität Bologna ernannt wurde. Er ist auch durch die Entdeckung der Zeitzonen bekannt.

öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]

Budrio hat ein sehenswertes restauriertes Stadttheater, ein Stadtmuseum mit Pinakothek[3], ein öffentliches Bad, zwei Sekundarschulen, und ein Pflegeheim für Behinderte.

Gewerbe [Bearbeiten]

Budrio ist weltbekannt für die Herstellung von speziellen Prothesen /Unterschenkelprothese. Bekannt ist auch die Verarbeitung von Kartoffeln. Am Ortsrand befindet sich ein großes Gewerbegebiet.

Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Sehr sehenswert ist das Bentivoglio Schloss(16. Jahrhundert) und die Villa Ranuzzi Cospi im Ortsteil Bagnarola.

Sonstiges [Bearbeiten]

Budrio ist auch für die neue Form der Okarina bekannt, ein von Antonio Donati erzeugtes Musikinstrument.

Partnerstädte [Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.
  2. Silvestri, E., inssediamenti romani nelle maglie centurialiche Budrio, in: Il territorio di Budrio nell antichità , Budrio, 1983, 26-43
  3. I disegni e le incisioni della Pinacoteca civica di Budrio: catalogo critico Pinacoteca civica di Budrio Pinacoteca civica "Domenico Inzaghi" (Budrio, Italy), Federica Rimondi Verlag,Grafis, 1997

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Budrio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien