CFR Cluj

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CFR Cluj
CFR Cluj.svg
Voller Name Căile Ferate Române 1907 Cluj
Gegründet 1907
Vereinsfarben violett/bordeaux-weiß
Stadion Dr.-Constantin-Rădulescu-Stadion
Plätze 23.500
Präsident RumänienRumänien Iuliu Mureşan
Trainer RumänienRumänien Vasile Miriuță
Homepage www.cfr1907.ro
Liga Liga 1
2013/14 6. Platz
Heim
Auswärts

CFR Cluj ist ein rumänischer Fußballverein aus Cluj-Napoca. Er spielt seit 2004 in der höchsten rumänischen Fußballliga, der Liga 1, und gewann 2008, 2010 und 2012 die rumänische Meisterschaft und 2008, 2009 und 2010 den rumänischen Pokal.

Geschichte[Bearbeiten]

CFR Cluj ist der älteste Fußballverein der Stadt und wurde 1907 als Kolozsvári Vasutas Sport Club (ungarisch für Klausenburger Eisenbahner Sport Klub) gegründet. 1919, nachdem Siebenbürgen Rumänien zugesprochen wurde, wurde der Verein in CFR (abk. für Eisenbahngesellschaft Rumäniens) Cluj umbenannt.

1975 und 2006 gelangte CFR Cluj auf Platz 5 in der rumänischen Liga 1. 2007 erreichte der CFR Cluj den 3. Platz in der rumänischen Liga 1 – damit waren sie berechtigt, in der Qualifikation zum UEFA-Pokal anzutreten. In der zweiten Qualifikationsrunde mussten sie sich unter dem neuen Trainer Ioan Andone aber zu Hause am 16. August 2007 mit 1:3 gegen den zypriotischen Club Anorthosis Famagusta geschlagen geben, was sie auf Zypern am 30. August 2007 durch ein 0:0 nicht mehr wettmachen konnten.

2008 und 2010: Zweimal das Double[Bearbeiten]

Nach der ersten Hälfte der Saison 2007/08 war CFR Cluj ungeschlagen und hatte einen Vorsprung von sieben Punkten gegenüber dem Zweitplatzierten Rapid Bukarest. Im Frühjahr holte Steaua Bukarest auf und übernahm am drittletzten Spieltag die Tabellenführung. Trotzdem wurde CFR Cluj mit einem 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen den Stadtrivalen Universitatea Cluj zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte rumänischer Meister, zwei Punkte vor dem Zweitplazierten Steaua Bukarest. Dadurch qualifizierten sie sich für die Gruppenphase der Champions League 2008/09.

Am 10. Mai 2008 siegte CFR Cluj im rumänischen Pokalfinale gegen Unirea Valahorum Urziceni mit 2:1 und wurde erstmals in der Vereinsgeschichte rumänischer Pokalsieger. Die Stammelf der Saison war Nuno Claro (Stăncioiu) – Tony, Cadú, Galiassi, PaninTrică, Dani, Leão, CulioSemedo, Fabbiani. Oft spielten auch Didi (nur vor der Winterpause), sowie Ruiz und Dubarbier (Zugänge in der Winterpause).

CFR Cluj spielte in der Gruppenphase der Champions League 2008/09 gegen den FC Chelsea, AS Rom und Girondins Bordeaux.

Gleich bei seinem ersten Auftritt in der Champions League gelang dem Club eine kleine Sensation, indem man beim dreimaligen italienischen Titelträger und aktuellen Vizemeister AS Rom einen 2:1-Auswärtssieg landen konnte. Außerdem erreichte man am zweiten Spieltag der Gruppenphase ein 0:0 gegen den FC Chelsea (Vorjahresfinalist). Allerdings verlief der Rest der Saison wenig erfolgreich und mit Ioan Andone, Maurizio Trombetta, Aleš Jindra und Toni lösten sich nacheinander vier Cheftrainer ab. Vom 15. November 2009 bis 12. September 2010 war der Italiener Andrea Mandorlini Coach vom CFR Cluj, der den Club zum erneuten Double führte: der Meisterschaft und dem rumänischen Pokalsieg. Den Trainerposten übernahm dann Sorin Cârțu, [1] der am 25. November 2010 wieder entlassen wurde, woraufhin Alin Minteuan zum Cheftrainer aufstieg.[2] Nach dem letzten Spieltag der Saison 2010/11 wurde Jorge Costa am 22. Mai 2011 als Nachfolger von Minteuan im Amt des Cheftrainers vorgestellt.[3]

2012: Der erneute Titelgewinn[Bearbeiten]

Obwohl CFR Tabellenführer war, wurde Costa am 8. April 2012 nach der 0:5-Heimniederlage im Meisterschaftsspiel gegen Rapid Bukarest entlassen und durch Rückkehrer Ioan Andone ersetzt.[4] Dieser führte das Team ein Spiel vor Saisonende zu seinem dritten Meistertitel 2012. Nach schwachen Ergebnissen zu Beginn der Saison 2012/13 löste Andone seinen Vertrag am 24. Oktober 2012 nach dem 1:1-Unentschieden bei Galatasaray Istanbul in der Champions League auf.[5]

Kader Saison 2013/14[Bearbeiten]

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Mário Felgueiras PortugalPortugal
28 Remo Amadio ItalienItalien
32 Mihai Mincă RumänienRumänien
33 Eduard Stăncioiu RumänienRumänien
02 Javier Velayos SpanienSpanien
06 Gonçalo Brandão PortugalPortugal
08 László Sepsi RumänienRumänien
12 Vasile Maftei RumänienRumänien
13 Felice Piccolo ItalienItalien
20 Cadú (C)Kapitän der Mannschaft PortugalPortugal RumänienRumänien
24 Ionuț Rada RumänienRumänien
45 Camora PortugalPortugal
05 Claudiu Voiculeț RumänienRumänien
07 Ciprian Deac RumänienRumänien
22 Ioan Hora RumänienRumänien
23 Damjan Đoković SerbienSerbien NiederlandeNiederlande
40 Nwankwo Obiora NigeriaNigeria
48 Sulley Muniru GhanaGhana
10 Florin Costea RumänienRumänien
11 Robert Maah FrankreichFrankreich KamerunKamerun
15 Grégory Tadé FrankreichFrankreich
18 Derick Ogbu NigeriaNigeria EnglandEngland
19 Denilson Gabionetta BrasilienBrasilien
27 Anthony Carter AustralienAustralien
29 Paul Batin RumänienRumänien
30 Rui Pedro PortugalPortugal

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Änderungen des Vereinsnamens
  • 1907: Kolozsvári Vasutas Sport Club
  • 1919: CFR Cluj
  • 1950: Locomotiva Cluj
  • 1957: CFR Cluj
  • 1960: CSM Cluj
  • 1964: Clujeana Cluj
  • 1967: CFR Cluj
  • 1982: Steaua CFR Cluj
  • 1990: CFR Ecomax Cluj
  • 2006: CFR 1907 Cluj
Spieler Nationalität von bis Spiele Tore
Adam, Mihai RumänienRumänien 1972 1976 114 47
Anca, Adrian RumänienRumänien 2003 2008 118 47
Dan, Cristian RumänienRumänien 2002 2007 103 15
Minteuan, Alin RumänienRumänien 1993
2005
1997
2009
106 8

Für sämtliche Spieler, die seit dem Aufstieg in die Divizia A (2004) für Cluj zumindest ein Spiel absolvierten, siehe Liste von Spielern von CFR Cluj.

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. ProSport vom 13. September 2010, abgerufen am 16. September 2010 (rumänisch)
  2. Kicker vom 25. November 2010, abgerufen am 25. November 2010
  3. Gazeta Sporturilor vom 22. Mai 2011, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch)
  4. ProSport vom 8. April 2012, abgerufen am 20. April 2012 (rumänisch)
  5. ManUnited-Jäger Cluj trennt sich von Trainer Andone, abgerufen am 24. Oktober 2012

Weblinks[Bearbeiten]