Carl-Benz-Stadion
| Aus Sicht des Fernmeldeturms | |
| Daten | |
|---|---|
| Ort | |
| Koordinaten | 49° 28′ 46,3″ N, 8° 30′ 9,1″ O49.4795348.502516Koordinaten: 49° 28′ 46,3″ N, 8° 30′ 9,1″ O |
| Eröffnung | 1994 |
| Erstes Spiel | SV Waldhof Mannheim - Hertha BSC 2:2 |
| Oberfläche | Naturrasen |
| Architekt | Folker Fiebiger |
| Kapazität | 27.000 |
| Verein(e) | |
Das Carl-Benz-Stadion ist ein im Mannheimer Stadtteil Oststadt gelegenes Fußballstadion. Das Stadion ist komplett überdacht und hat 27.000 Plätze (davon 15.000 Sitzplätze/16 Rollstuhlplätze). Es verfügt über Flutlicht, hat aber keine Rasenheizung. Hauptnutzer des Stadions ist der SV Waldhof Mannheim. Das Stadion wurde 1994 eröffnet; es steht neben dem Rhein-Neckar-Stadion des Lokalrivalen VfR Mannheim und wurde nach Plänen der Fiebiger GmbH Architekten + Ingenieure unter der Leitung des Architekten Folker Fiebiger (Kaiserslautern) errichtet.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Namensgeber
Das Stadion wurde nach dem Automobilbauer Carl Benz benannt, der in Mannheim seine Werkstatt hatte. Im Zuge der Namensgebung trug das Unternehmen Daimler Benz AG finanzielle Mittel zur Anschaffung einer Anzeigetafel bei. Die Namensrechte wurden ohne zeitliche Befristung vergeben, so dass eine weitere Veräußerung nicht mehr möglich ist.
[Bearbeiten] Geschichte
Die ersten Gedanken für ein professionelles und neuwertiges Fußballstadion in Mannheim begannen im Jahre 1979 mit Planungen für einen Umbau des Rhein-Neckar-Stadions. Nach weiteren Gedankenspielen und etlichen Rechtsstreitereien beginnt schließlich im Juli 1992 der Bau des Carl-Benz-Stadions.
Das Carl-Benz-Stadion wurde im Februar 1994 mit dem Zweitligaspiel SV Waldhof Mannheim – Hertha BSC (2:2) eröffnet.
Aufgrund von Anwohnerklagen dürfen im Stadion jährlich nur 27 Veranstaltungen stattfinden, so dass es pro Saison immer nur von einem Verein genutzt werden kann. Spiele in europäischen Vereinswettbewerben sind nicht von dieser Begrenzung betroffen. Diese Sonderregelung wurde im Jahre 2001 mit den Anwohnern vereinbart, als der SV Waldhof Chancen hatte, in die Bundesliga aufzusteigen. Die Stadt Mannheim hat verfügt, dass das Stadion immer dem ranghöchsten Mannheimer Fußballklub zur Verfügung gestellt wird. Seit Beginn wurde es daher vom SV Waldhof Mannheim genutzt.
Außerdem fanden im Carl-Benz-Stadion bereits zwei Länderspiele statt und einmal das Endspiel des DFB-Ligapokals. Während der U-21-Fußball-Europameisterschaft 2004 wurden drei Vorrundenspiele im Mannheimer Stadion ausgerichtet.
Die TSG 1899 Hoffenheim trug im Jahr 2008 in der Hinrunde der Fußball-Bundesliga neun Heimspiele im Carl-Benz-Stadion aus. Um die Bundesliga-Auflagen der Deutschen Fußball Liga zu erfüllen, wurde zuvor eine 400.000 Euro teure Videowand installiert und weitere 600.000 Euro in die bauliche Ertüchtigung, Medienarbeitsplätze und Sicherheitseinrichtungen investiert. Die Kosten übernahm als Stadioneigentümerin die Stadt Mannheim im Vorgriff auf einen Sponsor-Vertrag mit der Daimler AG.[1]
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
Auestadion (KSV Hessen Kassel) | Carl-Benz-Stadion (SV Waldhof Mannheim) | comtech Arena (SG Sonnenhof Großaspach) | Dietmar-Hopp-Stadion (TSG 1899 Hoffenheim II) | Easycredit-Stadion (1. FC Nürnberg II) | EWR-Arena (Wormatia Worms) | Frankfurter Volksbank Stadion (Eintracht Frankfurt II/ FSV Frankfurt II) | Gazi-Stadion auf der Waldau (Stuttgarter Kickers) | Geberit-Arena (SC Pfullendorf) | Memminger Arena (FC Memmingen) | Möslestadion (SC Freiburg II) | Städtisches Stadion an der Grünwalder Straße (FC Bayern München II/ TSV 1860 München II) | Städtisches Stadion am Prischoß (FC Bayern Alzenau) | Trolli Arena (SpVgg Greuther Fürth II) | Tuja-Stadion (FC Ingolstadt 04 II) | Wildparkstadion (Karlsruher SC II)