Luxemburgische Fußballnationalmannschaft

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Dieser Artikel befasst sich mit der luxemburgischen Fußballnationalmannschaft der Herren. Für das Team der Frauen, siehe Luxemburgische Fußballnationalmannschaft der Frauen.
Luxemburg
Lëtzebuerg
F d ration Luxembourgeoise de Football.svg
Spitzname(n) Die roten Löwen
Verband Fédération Luxembourgeoise de Football
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor JAKO
Trainer Luc Holtz
Rekordtorschütze Léon Mart (16)
Rekordspieler Jeff Strasser (98)
FIFA-Code LUX
FIFA-Rang 127. (264 Punkte)
(Stand: 7. März 2012)[1]
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Heim
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Trikotfarben
Auswärts
Statistik
Erstes Länderspiel
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 1:4 Frankreich FrankreichFrankreich
(Luxemburg-Stadt, Luxemburg; 29. Oktober 1911)
Höchster Sieg
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 6:0 Afghanistan Afghanistan Königreich 1931Afghanistan
(Brighton, England; 26. Juli 1948)
Höchste Niederlagen
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 9:0 Luxemburg LuxemburgLuxemburg
(Berlin, Deutschland; 4. August 1936)
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 0:9 England EnglandEngland
(Luxemburg-Stadt, Luxemburg; 19. Oktober 1960)
EnglandEngland England 9:0 Luxemburg LuxemburgLuxemburg
(London, England; 15. Dezember 1982)
Erfolge bei Turnieren
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 1964)
Beste Ergebnisse Viertelfinale 1964
(Stand: 6. April 2011)

Die luxemburgische Fußballnationalmannschaft wurde im Jahre 1908 gegründet und trat 1910 dem Weltfußballverband FIFA bei. Die Mannschaft des Großherzogtums Luxemburg, welche von der Fédération Luxembourgeoise du Football (FLF) organisiert wird, wird seit 2010 von Luc Holtz trainiert.

In der FIFA-Weltrangliste belegte die Nationalmannschaft Luxemburgs im Juli 2006 den 192. Platz von 204 Nationen. Im Juni 2006 belegte das Großherzogtum noch den 152. Platz. Umfassende Änderungen der Berechnungsgrundlagen dieser Liste, insbesondere die Verkürzung des gewerteten Zeitraumes von acht auf vier Jahre, führten zu dieser deutlichen Verschlechterung. Aktuell belegt Luxemburg den 128. Platz.

Im Binnenstaat Luxemburg in Mitteleuropa mit einer Fläche von 2.586 km² und 502.066 Einwohner (Stand 2010) ist der Fußball die beliebteste Sportart. Die bekanntesten Spieler der luxemburgischen Nationalmannschaft sind Vic Nurenberg, Nico Braun, Louis Pilot, François Konter, Armin Krings, Guy Hellers und Jeff Strasser.

Bei der Qualifikation zur Europameisterschaft 2004 gelang der Nationalmannschaft kein Sieg und kein einziges Tor. Auch bei der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2006 blieb Luxemburg trotz fünf erzielter Tore punktlos. Tiefpunkte in der Geschichte waren die Jahre 1980 bis 1985, in denen die Auswahl des Landes 35 Niederlagen hintereinander einstecken musste, sowie der 13. Oktober 2004. An diesem Tag verlor Luxemburg im Rahmen der WM-Qualifikation 2006 das Heimspiel gegen Liechtenstein 0:4. Dafür durften schon knappe Niederlagen gegen große Fußballnationen wie Siege gefeiert werden. Zum Beispiel verlor die Mannschaft 1990 gegen Deutschland in der EM-Qualifikation nur knapp mit 2:3, und 2007 gegen die Niederlande 0:1. Tschechien wurde 1995 mit 1:0 durch ein Tor von Guy Hellers bezwungen. Am 13. Oktober 2007 glückte der Mannschaft in Gomel beim 1:0-Sieg gegen Weißrussland nach mehr als zwölf Jahren wieder ein Sieg in einem EM-Qualifikationsspiel (zuletzt am 6. September 1995 gegen Malta). Das Tor erzielte Fons Leweck in der vierten Minute der Nachspielzeit.[2] Eine der größten Sensationen gelang der luxemburgischen Nationalmannschaft mit dem 2:1-Sieg am 10. September 2008 im WM-Qualifikationsspiel in Zürich gegen die hochfavorisierte Schweizer Nationalmannschaft.

In der Qualifikation für die WM in Brasilien trifft Luxemburg auf Aserbaidschan, Israel, Nordirland, Portugal und Russland. Gegen Nordirland hat Luxemburg noch nie gespielt. Außer einem Sieg am 8. Oktober 1961 gegen Portugal in der Qualifikation zur WM 1962, konnte Luxemburg noch kein Spiel gegen eine dieser Mannschaften gewinnen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Teilnahme Luxemburgs an den für A-Nationalmannschaften zugänglichen Olympischen Spielen (5 mal)

1908 in London nicht teilgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen
1920 in Antwerpen Achtelfinale
1924 in Paris Achtelfinale
1928 in Amsterdam Achtelfinale
1936 in Berlin Achtelfinale
1948 in London Achtelfinale

[Bearbeiten] Aktueller Kader

Tor

Name Club
Jonathan Joubert LuxemburgLuxemburg F91 Dudelange
Lex Menster LuxemburgLuxemburg FC 72 Erpeldange
Marc Oberweis LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch

Abwehr

Name Club
Guy Blaise BelgienBelgien Royal Excelsior Virton
Kim Kintziger LuxemburgLuxemburg FC Differdange 03
Massimo Martino LuxemburgLuxemburg FC RM Hamm Benfica
Jacques Plein LuxemburgLuxemburg FC Progrès Niedercorn
Jeff Strasser LuxemburgLuxemburg CS Fola Esch
Tom Schnell LuxemburgLuxemburg CS Fola Esch

Mittelfeld

Name Club
Tom Laterza FrankreichFrankreich CS Sedan
Dan Collette LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch
Gérard Geisbusch LuxemburgLuxemburg CS Fola Esch
Lars Christian Krogh Gerson SchwedenSchweden IFK Nörrköping
Eric Hoffmann LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch
Mathias Jänisch LuxemburgLuxemburg FC Differdange 03
Charles Leweck LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch
Mario Mutsch SchweizSchweiz FC Sion
Ben Payal LuxemburgLuxemburg F91 Dudelange
René Peters LuxemburgLuxemburg Jeunesse Esch
Gilles Bettmer LuxemburgLuxemburg FC Differdange 03

Angriff

Name Club
Stephano Bensi LuxemburgLuxemburg F91 Dudelange
Daniel da Mota LuxemburgLuxemburg F91 Dudelange
Joël Kitenge LuxemburgLuxemburg CS Fola Esch
Joël Pedro FrankreichFrankreich CS Sedan
Aurélien Joachim LuxemburgLuxemburg FC Differdange 03

[Bearbeiten] Zusammenstellung

Auffällig an der Zusammenstellung der luxemburgischen Nationalmannschaft ist die Tatsache, dass dort kaum Profis vertreten sind. Derzeit (Stand: 4. März 2012) sind Mario Mutsch und Lars Gerson die einzigen beiden Profis in der Nationalmannschaft. Ansonsten sind dort nur Amateure vertreten. Die hohe Anzahl der Amateure ist auch dadurch bedingt, dass die einheimische Liga selber eine reine Amateurliga ist. Dort sind auch die meisten Kadermitglieder aktiv.

[Bearbeiten] Länderspielbilanzen

Luxemburg hat folgende Bilanzen gegen andere Nationalmannschaften (mindestens zehn Spiele; Stand: 11. August 2011).

Land Sp. S U N Torverhältnis Tordifferenz Wichtige Begegnungen
BelgienBelgien Belgien 17 [3] 1 3 12
11:55
–44
Achtelfinale der Olympischen Spiele 1928, WM-Qualifikation 1938, 1990, EM-Qualifikation 1968, 1988, 1992
BulgarienBulgarien Bulgarien 12 0 0 12
5:34
–29
WM-Qualifikation 1970, 1986, 1998, EM-Qualifikation 1988, 2000, 2008
DanemarkDänemark Dänemark 10 0 2 08
8:29
–21
EM-Viertelfinale 1964, WM-Qualifikation 1982, EM-Qualifikation 1984, 2004
DeutschlandDeutschland Deutschland 13 1 0 12
11:60
–49
WM-Qualifikation 1934, Achtelfinale der Olympischen Sommerspiele 1936, EM-Qualifikation 1992
FrankreichFrankreich Frankreich 16 1 0 15
11:68
–57
WM-Qualifikation 1934, 1954, 1966, 1986, EM-Qualifikation 1968, 1980, 2012
NiederlandeNiederlande Niederlande 16 2 1 13
13:59
–46
Achtelfinale der Olympischen Sommerspiele 1920, WM-Qualifikation 1938, 1958, 1970, EM-Achtelfinale 1964, EM-Qualifikation 1972, 1996, 2008
NorwegenNorwegen Norwegen 11 2 1 08
9:24
–15
WM-Qualifikation 1966, EM-Qualifikation 1996, 2004
PortugalPortugal Portugal 12 1 1 10
6:39
–33
WM-Qualifikation 1962, 1990, 2006
SchweizSchweiz Schweiz 11 1 1 09
9:29
–20
WM-Qualifikation 1950, 1974, 1990, 2002, 2010

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, März 2012. Abgerufen am 8. März 2012
  2. „Luxemburg besiegt Weißrussland 1:0“, Luxemburger Wort (Onlineversion) vom 13. Oktober 2007
  3. Ein Spiel wurde abgebrochen
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