Carnival Liberty

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Carnival Liberty
Carnival Liberty im Hafen von St. Thomas

Carnival Liberty im Hafen von St. Thomas

p1
Schiffsdaten
Flagge PanamaPanama Panama
Klasse Conquest-Klasse (modernisiert)
Rufzeichen HPYE[1]
Heimathafen Panama
Eigner Carnival Corporation & plc
Reederei Carnival Cruise Lines
Bauwerft Fincantieri - Cantieri Navali Italiani S.p.A., Monfalcone
Baunummer 6111
Baukosten ca. 500 Mio. US$
Bestellung 29. Juni 2002
Kiellegung März 2004
Taufe 19. Juli 2005
Stapellauf Dezember 2004
Indienststellung 20. Juli 2005
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
290,2[1] m (Lüa)
Breite 35,4[1] m
Tiefgang max. 8,2[1] m
Vermessung 110.320 BRZ[1]
 
Besatzung 1.150
Maschine
Maschine 2 × elektr. Propellermotoren (Alstom), je 20 MW
Maschinen-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
40.000 kW (54.385 PS)
Geschwindigkeit max. 22,5 kn (42 km/h)
Energie-
versorgung
6 × Dieselmotor (Wärtsilä 12V46C), je 12.600 kW
Generator-
leistungVorlage:Infobox Schiff/Wartung/Leistungsformat
75.600 kW (102.787 PS)
Propeller 5-Blatt-Festpropeller, 2 × Balance-Ruder
Transportkapazitäten
Zugelassene Passagierzahl 2.974 auf 13 Passagierdecks
Sonstiges
Klassifizierungen

Lloyd’s Register of Shipping

Registrier-
nummern

IMO 9278181[1]

Die Carnival Liberty (dt. Unabhängigkeit) ist ein Post-Panamax-Kreuzfahrtschiff der Reederei Carnival Cruise Lines. Sie wurde als viertes Schiff der Conquest-Klasse in Dienst gestellt und unterscheidet sich von ihren Vorgängerbauten durch eine vollständig neue Maschinenanlage.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Bau und Indienststellung[Bearbeiten]

Noch während sich das Typschiff der Conquest-Klasse im Bau befand, unterzeichneten die Reederei Carnival Cruise Lines und der italienische Schiffbaukonzern Fincantieri am 29. Juni 2002 eine Absichtserklärung zum Bau des vierten Kreuzfahrtschiffes der Klasse. Baubeginn war am 1. Juni 2004. Trotz umfangreicher technischer Änderungen - das Schiff wurde mit einer völlig neuen Maschinenanlage ausgerüstet - gegenüber den übrigen Schiffen der Conquest-Klasse entstand die Carnival Liberty mit der Baunummer 6111 in nur 24 Monaten auf der italienischen Werft Fincantieri in Monfalcone. Nach neun Monaten im Baudock schwamm das Schiff Ende Dezember 2004 auf und wurde zur Fertigstellung an den Ausrüstungskai verlegt. Nachdem die Carnival Liberty am 19. Juli 2005 in Civitavecchia von der italienisch-amerikanischen Schauspielerin Mira Sorvino getauft worden war, konnte das Schiff am folgenden Tag an die Eignergesellschaft übergeben werden.

Einsatz[Bearbeiten]

Die Carnival Liberty war das erste Schiff der Reederei, das im Mittelmeer stationiert wurde. Im Sommer 2005 steuerte sie vom Basishafen Civitavecchia aus Ziele im Mittelmeer an. Im Oktober 2005 wurde das Schiff nach seiner ersten Atlantiküberquerung in Fort Lauderdale stationiert.

Nach ursprünglichen Planungen sollte die Carnival Liberty nach einer Atlantiküberquerung im Mai 2009 wieder Ziele in Europa anlaufen. Als Basishäfen waren Dover und Civitavecchia vorgesehen. Aufgrund der Finanzkrise entschied die Reederei jedoch, das Schiff weiterhin für einwöchige Karibikkreuzfahrten einzusetzen.

Maschinenanlage und Antrieb[Bearbeiten]

Mit dem Bau der Carnival Liberty wurde auch eine grundlegende Modernisierung der Maschinenanlage für die noch nachfolgenden Schiffe der Conquest-Klasse vollzogen. Die bei den Vorgängerschiffe noch installierten Lizenzbauten der Sulzer-Baureihe ZA40S wurden durch sechs V-12-Zylinder-Motoren der neu entwickelten Baureihe 46 des finnischen Herstellers Wärtsilä ersetzt. Trotz reduziertem Kraftstoffverbrauch und geringerem Schadstoffausstoß stieg die Leistung der Maschinenanlage im Vergleich zu der Vorgängeranlage um ca. 20 %.

Bei der konventionell ausgeführten Antriebsanlage mit Wellenanlage, Festpropeller und Ruder wurden die bisher verwendeten Propellermotoren durch leistungsstärkere Neuentwicklungen des französischen Konzerns Alstom ersetzt.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carnival Liberty – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b c d e f "Carnival Liberty" auf vesseltracker.de, aufgerufen am 30. Oktober 2010
  2. Bericht zur Indienststellung, aufgerufen am 30. Oktober 2010