Chambéry
| Chambéry | ||
|---|---|---|
|
|
||
| Region | Rhône-Alpes | |
| Département | Savoie (Präfektur) | |
| Arrondissement | Chambéry | |
| Kanton | Chef-lieu von 4 Kantonen | |
| Gemeindeverband | Chambéry Métropole | |
| Koordinaten | 45° 34′ N, 5° 55′ O45.5663888888895.9208333333333271Koordinaten: 45° 34′ N, 5° 55′ O | |
| Höhe | 245–560 m | |
| Fläche | 20,99 km² | |
| Einwohner | 57.342 (1. Jan. 2010) | |
| Bevölkerungsdichte | 2.732 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 73000 | |
| INSEE-Code | 73065 | |
| Website | http://www.mairie-chambery.fr | |
Ein Blick von der Anhöhe Bellevue auf die Stadt |
||
Chambéry (dt. veraltet Kamrach)[1] ist eine Stadt in der Region Rhône-Alpes in Frankreich. Sie ist die Präfektur (Verwaltungssitz) des Départements Savoie.
Die Stadt verfügt über einen Flughafen und ist Sitz der Universität Savoyen. Auf einer Fläche von 20,99 km² wohnen 57.342 Einwohner (Stand 1. Januar 2010). Die ganze Agglomeration zählt rund 125.000 Einwohner.
Chambéry wurde zur Alpenstadt des Jahres 2006 gekürt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Stadt liegt auf 270 m am Fuße der Savoyer Alpen. Nicht weit entfernt befinden sich die regionalen Naturparks "Massif des Bauges und La Chartreuse". Im Süden grenzen die Weinlagen der Coteaux de la Combe de Savoie, im Norden der Lac du Bourget an. Der Lac du Bourget ist der größte Natursee Frankreichs und wird zum größten Teil von Fluss Leysse gespeist, der das Stadtgebiet von Süden nach Norden durchquert.
Geschichte [Bearbeiten]
Bereits die Römer hatten an dieser Stelle eine Siedlung, die sie Lemencum nannten. Von 1232 bis 1536 war die Stadt Residenz der Herzöge von Savoyen.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Chambéry
- Kathedrale Saint-François-de-Sales aus dem 15. und 16. Jahrhundert
- Schloss Chambéry, ehemaliger Wohnsitz der Herzöge von Savoyen
- Schloss Buisson-Rond
- Schloss Caramagne
- Fontaine des Éléphants (Elefantenbrunnen) von 1838
- Musée des Beaux-Arts (Kunstmuseum)
Sport [Bearbeiten]
Der Handballclub Chambéry Savoie HB gehört zu den Spitzenclubs der französischen 1. Division.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Felix V. (1383–1451), Herzog von Savoyen und Gegenpapst
- Andreas Anton von Capris (1716–1776), kurbayerischer Generalmajor
- Benoît de Boigne (1751–1830), Abenteurer und Militärberater u. a. in Indien, Wohltäter in seiner Heimatstadt
- Joseph Marie de Maistre (1753–1821), politischer Schriftsteller und Gesandter des sardischen Königs in Sankt Petersburg
- Antoine Pillet (1857–1926), Rechtswissenschaftler
- François Sevez (1891–1948), Generalmajor und französischer Unterzeichner der deutschen Kapitulation im Mai 1945 in Reims
- Michel de Certeau (* 1925), Soziologe und Kulturphilosoph
- Jean Pacalet (1951–2011), Akkordeonist und Komponist
- Corinne Favre (* 1968), Skibergsteigerin und Bergläuferin
- Renaud Capuçon (* 1976), Violinist und Kammermusiker
- Rémi Santiago (* 1980), Skispringer
- Gautier Capuçon (* 1981), Cellist und Kammermusiker
- Olivier Giroud (* 1986), Fußballspieler
- Michaël Rossi (* 1988), Autorennfahrer
- Laëtitia Philippe (* 1991), Fußballspielerin
Verbunden mit der Stadt [Bearbeiten]
- Jean-Jacques Rousseau (1712–1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge lebte von 1729-1742 in Chambéry. Ihm ist ein Denkmal und eine Mediothek in der Stadt gewidmet.
Partnerstädte [Bearbeiten]
Chambéry unterhält seit 1997 eine Partnerschaft mit der italienischen Großstadt Turin in Piemont und seit 1979 eine Partnerschaft mit Albstadt in Baden-Württemberg.
Kultur [Bearbeiten]
Seit 2003 findet in der Stadt einmal im Jahr ein Comic-Festival statt[2].
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Wolfgang von Stromer, Die Nürnberger Handelsgesellschaft Gruber-Podmer-Stromer im 15. Jahrhundert, Nürnberg 1963, Seite. 146, Fußnote 25
- ↑ [1] Offizielle Seite des Comic-Festivals (frz.)