Chicken Run – Hennen rennen
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Chicken Run – Hennen rennen |
| Originaltitel | Chicken Run |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2000 |
| Länge | 81 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Stab | |
| Regie | Peter Lord, Nick Park |
| Drehbuch | Peter Lord, Nick Park, Karey Kirkpatrick |
| Produktion | Peter Lord, Nick Park, David Sproxton |
| Musik | Harry Gregson-Williams, John Powell |
| Kamera | Tristan Oliver, Frank Passingham, Dave Alex Riddett |
| Schnitt | Mark Solomon, Robert Francis, Tamsin Parry, Vicki Hiatt |
| Besetzung | |
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Chicken Run – Hennen rennen ist ein mit der Stop-Motion-Technik (auch Claymation-Technik) in Großbritannien (1999–2000) gedrehter Trickfilm. Er wurde von Aardman Animations in Zusammenarbeit mit DreamWorks Pictures produziert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Der Film erzählt die Geschichte eines aufsässigen Huhns namens Ginger, das hartnäckig versucht, mit allen Hühnern aus einer einem Gefangenenlager ähnelnden Hühnerfarm auszubrechen. Dies wird allerdings immer wieder von den Eigentümern der Farm, Mr. und Mrs. Tweedy, verhindert.
Eines Tages landet der amerikanische Hahn Rocky in der Hühnerfarm und Ginger schöpft neue Hoffnung endlich auszubrechen. Sie denkt aufgrund eines Missverständnisses, dass Rocky fliegen und dies den anderen Hühnern beibringen kann. Rocky klärt das Missverständnis nicht auf, sondern genießt sein Leben bei den Hennen. Doch das Unternehmen wird umso dringlicher, als Mrs. Tweedy eine „Hühnerpastetenmaschine“ bestellt und es nun nicht mehr nur um das tägliche Eierkontingent der Hühner, sondern um die Hühner an sich geht. Ginger soll die Maschine als Versuchskaninchen „testen“, doch glücklicherweise wird sie von Rocky gerettet. Die Hühner bauen nun unter erheblichen Zeitdruck und unter Aufsicht von Ex-RAF-Maskottchen Fowler ein vogelähnliches, mit Pedalen angetriebenes Flugzeug, mit dem sie über den Zaun fliegen wollen, was nach einigen Zwischenfällen auch gelingt.
[Bearbeiten] Stimmen
| Rolle | Originalsprecher | Deutsche Synchronisation |
| Ginger | Julia Sawalha | Heidrun Bartholomäus |
| Rocky | Mel Gibson | Ingolf Lück |
| Babs | Jane Horrocks | Dagmar Biener |
| Bunty | Imelda Staunton | Regina Lemnitz |
| Fetcher | Philip Daniels | Michael Pan |
| Fowler | Benjamin Whitrow | Hans Teuscher |
| Mac | Lynn Ferguson | April Hailer |
| Mrs. Tweedy | Miranda Richardson | Barbara Ratthey |
| Mr. Tweedy | Tony Haygarth | Klaus Sonnenschein |
| Nick | Timothy Spall | Gerald Schaale |
[Bearbeiten] Hintergrund
Der Film enthält zahlreiche parodistische Anspielungen und Zitate von Klassikern wie Gesprengte Ketten, Der Flug des Phönix, Die Brücke am Kwai und Das Reich der Sonne. In Chicken Run finden sich, trotz allen Humors, fast zynische Anspielungen auf die Arbeits- und Konzentrationslager des Dritten Reiches. Mit viel Humor wird in Szenen zwischen Rocky und Fowler auch der Kulturkonflikt zwischen Briten und Amerikanern dargestellt (Fowler: "Diese Yankees sind alle gleich: faul, unhöflich und zu jedem Krieg kommen sie zu spät!").
[Bearbeiten] Weblinks
- Chicken Run – Hennen rennen in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu Chicken Run – Hennen rennen bei Rotten Tomatoes (englisch)