Kung Fu Panda

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Filmdaten
Deutscher Titel: Kung Fu Panda
Originaltitel: Kung Fu Panda
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2008
Länge: 92 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 6
Stab
Regie: Mark Osborne,
John Stevenson
Drehbuch: Jonathan Aibel,
Glenn Berger
Produktion: Melissa Cobb
Musik: John Powell,
Hans Zimmer
Kamera: Yong Duk Jhun
Schnitt: C.K. Horness
Besetzung

Kung Fu Panda ist eine US-amerikanische CGI-Animations-Actionkomödie von DreamWorks Animation aus dem Jahr 2008. Regie führten Mark Osborne und John Stevenson, das Drehbuch schrieben Jonathan Aibel und Glenn Berger.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Der Panda-Bär Po arbeitet im Nudelrestaurant seines Vaters. Bald soll er es übernehmen und die berühmte Geheim-Nudelsuppe, deren letzte geheime Zutat bislang nur der Vater kennt, zubereiten. Nachts aber träumt Po davon, zusammen mit den Furiosen Fünf (Tigress, Crane, Monkey, Mantis und Viper), den Schülern des berühmten Kung Fu-Meisters Shifu, gegen das Böse seiner Welt zu kämpfen.

Eines Tages wird verkündet, dass der alte Oogway, der Vorsteher des Jade-Palasts und Shifus Lehrer, endlich den legendären Drachenkrieger auswählen wird. Der Überlieferung zufolge wird nur der Drachenkrieger gegen die furchtbare Gefahr bestehen können, die dem Landstrich droht, wenn der böse Kung-Fu-Krieger Tai Lung zurückkehrt. Po, der eigentlich nur der Auswahlzeremonie zusehen will, versehentlich aber ausgesperrt wird, gerät durch seine Bemühungen, doch noch einen Blick erhaschen zu können, mitten ins Geschehen und wird vom weisen Oogway ausgewählt. Widerwillig nimmt Shifu ihn als sechsten Schüler auf, doch alle Versuche, ihm etwas beizubringen, scheitern; nur Pos Hartnäckigkeit und Leidensfähigkeit nötigen den harten Kämpfern nach und nach Respekt ab. Shifus Widerwillen hängt vor allem damit zusammen, dass Tai Lung sein Schüler und geliebter Pflegesohn war, auf der Suche nach mehr Macht jedoch dem Bösen verfallen war. Dieser Verrat hat Shifu innerlich erschüttert und seinen inneren Frieden verlieren lassen; daher weigert er sich, sich wieder zu eng an einen Schüler zu binden.

In einem langen nächtlichen Gespräch kann Oogway Shifu überzeugen, die Ausbildung von Po zum Drachenkrieger ernst zu nehmen; daraufhin tritt der alte Meister seine letzte Reise an. Schließlich erkennt Shifu, wie er Po erfolgreich trainieren kann: Er beobachtet den dicken Panda, wie dieser unter instinktivem Einsatz akrobatischer Fähigkeiten auf der Suche nach Essen die Schränke in der Vorratskammer aufbricht. Mithilfe von Leckerbissen als Kampfpreis kann Pos Talent geweckt werden. Die beiden beginnen ihr Training, und Po steigert sich in nur kurzer Zeit zum talentierten Kung Fu-Kämpfer.

Nach seinem Ausbruch aus dem speziell für ihn erbauten Chorh-Gom-Gefängnis macht sich Tai Lung auf den Weg, um Rache zu nehmen und den Titel des angesehenen Drachenkriegers zu beanspruchen. Die Furiosen Fünf werfen sich ihm entgegen, werden aber besiegt. Um gegen Tai Lung zu bestehen, bekommt Po die heilige Drachenrolle, die nur der Drachenkrieger lesen darf und die das tiefste Geheimnis des Kung-Fu enthalten soll. Doch der einzige Inhalt der Rolle ist seltsamerweise eine blanke, goldene Spiegeloberfläche.

Verzweifelt darüber, dass selbst das große Geheimnis der Drachenrolle sie im Stich gelassen hat, befiehlt Shifu die Evakuierung des Dorfes. Er allein wird sich Tai Lung stellen. Auch Po will mit seinem Vater flüchten. Sein Vater verrät ihm noch die geheime Zutat seiner Geheim-Nudelsuppe: „Nichts“ - denn damit etwas was Besonderes wird, muss man nur glauben, dass es besonders ist. Durch diese Worte versteht Po endlich die Weisheit hinter der Drachenrolle. Er eilt Shifu im letzten Moment zu Hilfe, als dieser schon von Tai Lung besiegt ist, und unter seiner neugewonnenen Zuversicht und mithilfe seines Übergewichts gelingt es ihm, Tai Lung im Kampf zu besiegen. Die Dorfbewohner können in ihr Dorf zurückkehren, die Furiosen Fünf erkennen Po als einen der Ihren an, und Shifu findet endlich seinen inneren Frieden wieder.

[Bearbeiten] Kritiken

Todd McCarthy schrieb in der Variety vom 15. Mai 2008, der Film wirke optisch „nett“, aber er sei „schwer formelhaft“. Die Geschichte und der Klamauk seien „perfekt“ an die Kinder als Publikum angepasst, was für das erwünschte Einspielergebnis sorgen könne. Die Situationen, die Charaktere und derer Motive seien „extrem rudimentär“ und ohne Nuancen.[1]

Kirk Honeycutt schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 15. Mai 2008, der Film sei genauso witzig wie auch hektisch und könne das Publikum unterschiedlicher Altersgruppen und Kulturen ansprechen. Die Animation sei sauber und lebendig.[2]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film wurde im Jahr 2008 für den Teen Choice Award und für den Golden Trailer Award nominiert. Er erhielt im Jahr 2008 den Box Office Germany Award in Gold für mindestens 2 Millionen Kinobesucher in 20 Tagen. 2009 wurde Kung Fu Panda für den Golden Globe Award und Oscar nominiert.

[Bearbeiten] Hintergründe

Die Weltpremiere fand am 15. Mai 2008 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2008 (außerhalb des Wettbewerbs) statt.[1] Die breite Veröffentlichung in den Kinos startete in Russland am 5. Juni 2008 und in den USA am 6. Juni 2008.[3] Öffentlich der deutschen Presse vorgestellt wurde der Film in Berlin am 23. Juni 2008 im Shaolin Tempel Deutschland.[4] Der deutsche Kinostart folgte am 3. Juli 2008.[3] Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 215 Millionen US-Dollar ein.[5]. Die DVD zum Film wurde in Deutschland am 21. November 2008 von Paramount Home Entertainment veröffentlicht.

Ein Manga des japanischen Autoren Hanten Ōkuma und des Mangakas Takafumi Adachi zum Film soll ab September 2008 in Japan im Magazin Kerokero Ace des Verlags Kadokawa Shoten erscheinen.[6]

Zum Film wurde ein Videospiel veröffentlicht.[7]


[Bearbeiten] Fortsetzung

Eine Fortsetzung mit dem Titel Kung Fu Panda: The Kaboom of Doom ist für Juni 2010 angekündigt.[8]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Filmkritik von Todd McCarthy in der Variety, abgerufen am 16. Mai 2008
  2. Filmkritik von Kirk Honeycutt in The Hollywood Reporter, abgerufen am 16. Mai 2008
  3. a b Release dates for Kung Fu Panda, abgerufen am 16. Mai 2008
  4. Morgenpost vom 24. Juni 2008
  5. Box office / business for Kung Fu Panda, abgerufen am 13. Oktober 2008
  6. Anime News Network über den geplanten Manga
  7. www.xbox360fanboy.com, abgerufen am 16. Mai 2008
  8. DreamWorks Animation Announces Plans to Release Five Feature Films Every Two Years, abgerufen am 09. Juni 2009

[Bearbeiten] Weblinks

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