China Construction Bank

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China Construction Bank
China Construction Bank Logo.svg
Rechtsform Gǔfèn Gōngsī
ISIN CNE1000002H1
Gründung 1. Oktober 1954
Sitz Peking, China
Leitung Wang Hongzhang (Vorsitzender)
Zhang Jianguo (Präsident)
Mitarbeiter 355.290 (Mai 2013)[1]
Bilanzsumme 13,972 Bio. RMB (2012)[2]Vorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Bilanzsumme
Branche Banken und Versicherungen
Produkte FinanzdienstleistungenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.ccb.com

Die China Construction Bank (CCB, chinesisch 中国建设银行Pinyin Zhōngguó Jiànshè Yínháng) ist eine der vier großen Geschäftsbanken der Volksrepublik China.

Seit dem 27. Oktober 2005 werden an der Hongkonger Börse Aktien der CCB im Wert von mehr als 8 Milliarden Dollar gehandelt.

Geschichte[Bearbeiten]

Die China Construction Bank wurde am 1. Oktober 1954 als People's Construction Bank of China (中国人民建设银行Zhōngguó Rénmín Jiànshè Yínháng) gegründet. Am 26. März 2005 erhielt sie ihren heutigen Namen.

Die CCB litt wie andere chinesische Banken auch lange Zeit unter politischen Kreditrichtlinien, ineffizientem Management, zu vielen Angestellten und „faulen Krediten“. Zur Sanierung erhielt sie von der chinesischen Regierung Finanzspritzen in Höhe von insgesamt 22,5 Milliarden Dollar. Daneben wurden Problemkredite an staatliche Asset-Management-Gesellschaften ausgelagert, und die Beschäftigungsstruktur und das Filialnetz konsolidiert. Der Anteil der faulen Kredite konnte daraufhin von früher 17 % auf weniger als 4 % verringert werden. Ein Drittel der Filialen wurde abgebaut und ein Viertel der Mitarbeiter entlassen.

Positionierung auf dem Markt[Bearbeiten]

Die China Construction Bank ist die drittgrößte Bank der Volksrepublik China. Sie hat mehr als 14.000 Filialen, etwa 12.500 Geldautomaten und mehr als 310.000 Mitarbeiter in China. Bei Krediten hat die Bank einen Marktanteil von 12 % und bei Spareinlagen einen Anteil von 13 %. Im Geschäft mit Immobilien und Infrastruktur ist sie mit einem Anteil von 27 % führend. Die starke Konzentration auf diesen Markt macht die Bank abhängig von Immobilienspekulationen und der Konjunktur.

Für die Modernisierung setzt die CCB (wie auch andere große chinesische Banken) auf Kapital und Know-how aus dem Ausland. Folgende ausländische Unternehmen haben Beteiligungen an der Bank:

Mit Hilfe der beiden ausländischen Anteilseigner will die CCB in Ausbildung des Managements und moderne Technologie investieren. Damit soll auch eine solidere Risikoprüfung der Kunden ermöglicht werden, um Kredite in Zukunft mehr nach kommerziellen Erwägungen vergeben zu können.

Kooperationen und Tochtergesellschaften[Bearbeiten]

Am 17. Juni 2005 wurde eine strategische Kooperation und eine Beteiligung der Bank of America and CCB beschlossen. In den Verhandlungen wurde beschlossen, dass die Anteile der Amerikaner auf bis zu 19,9 % ausgeweitet werden könnten. Zunächst erwarb die Bank of America für drei Milliarden Dollar einen Anteil von 9 %, reduzierte diesen aber dann in mehreren Schritten kontinuierlich auf 1 Prozent. (Stand: November 2011)

Am 4. Juli 2005 einigte sich die CCB mit der singapurischen Temasek Holdings über eine strategische Kooperation der beiden Unternehmen.

Seit Februar 2004 hat die CCB ein Joint Venture mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: China Construction Bank – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Forbes: China Construction Bank. Abgerufen am 5. Januar 2014.
  2. China Construction Bank: Financial Highlights. Abgerufen am 5. Januar 2014.