Chisum (Film)
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Chisum |
| Originaltitel | Chisum |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1970 |
| Länge | 111 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Stab | |
| Regie | Andrew V. McLaglen |
| Drehbuch | Andrew Fenady |
| Produktion | Andrew Fenady Michael Wayne |
| Musik | Dominic Frontiere |
| Kamera | William H. Clothier |
| Schnitt | Robert L. Simpson |
| Besetzung | |
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Chisum ist ein Western aus dem Jahr 1970. Er basiert auf einer wahren Geschichte, die Charaktere sind real. Regie führte Andrew V. McLaglen. Der Film zählt zu den Spätwestern und war einer der erfolgreichsten Filme des Schauspielers John Wayne.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
New Mexiko 1878, eine endlose Prärie. John Chisum ist der größte Rancher des New-Mexico-Territoriums. Der Bürgerkrieg ist vergessen, die Lebensqualität steigt. Die Nachbarn sind friedlich, nur einer möchte mehr, Lawrence Murphy. Er versucht mit Gewalt und Intrigen, sich das Land kleiner Farmer und kleiner Rancher einzuverleiben. Dabei wird er von weiteren Ganoven wie dem Sheriff unterstützt. Es kommt zum Eklat und der Rinderkrieg beginnt. Auf der einen Seite kämpft Chisum zusammen mit Tunstall, einem exzentrischen englischen Adligen, gegen die Murphy-Bande. Unterstützung erhalten Chisum und Tunstall durch William H. Bonney, genannt Billy the Kid, und Pat Garrett. Als Henry Tunstall durch die Murphy-Bande ermordet wird, beginnt ein regelrechtes Inferno. Billy the Kid erschießt die beiden Mörder. Der Kopfgeldjäger Nodeen wird neuer Sheriff von Murphys Gnaden. Als Billy Murphys Bank überfallen will, wird er von Nodeens Leuten angegriffen. In einer von Chisum veranlassten Stampede wird Murphy getötet. Billy verfolgt den flüchtigen Nodeen, während Pat Garrett neuer Sheriff wird.
[Bearbeiten] Deutsche Fassung
Die deutsche Synchronbearbeitung wurde im Jahre 1970 bei der Ultra Film Synchron GmbH Berlin unter der Synchronregie von Josef Wolf nach einem Dialogbuch von Marcel Valmy hergestellt.[1]
[Bearbeiten] Kritiken
Für das Lexikon des Internationalen Films war der Film ein „psychologisch weithin ausgewogener, spannender Western, der für die Durchsetzung des Rechtes ohne Gewalt eintritt“.[2] Phil Hardy sah den Zweck des Films vor allem darin, um John Wayne „nach Herzenslust herumschlägern zu lassen.“[3] Joe Hembus urteilt in seinem Western-Lexikon, Chisum sei ein „groß angelegter, aber etwas lebloser Film.“[4]
Der Filmhistoriker Michael Hanisch schrieb: „‚Chisum‘ verdreht nicht nur historische Tatsachen. Hier wird wieder versucht, mit einer Geschichte aus der Vergangenheit des amerikanischen Westens imperialistische amerikanische Politik der Gegenwart zu rechtfertigen, ideologisch zu unterstützen. [...] Der Western wird hier wieder zum Mittel imperialistischer Ideologie.“ [5]
[Bearbeiten] Auszeichnungen
John Wayne wurde 1971 mit dem Golden Laurel ausgezeichnet.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Chisum in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
- Sammlung von Kritiken zu Chisum bei Rotten Tomatoes (englisch)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ www.synchrondatenbank.de. Abgerufen am 14. März 2010.
- ↑ Chisum (Film) im Lexikon des Internationalen Films
- ↑ Phil Hardy: The Encyclopedia of Western Movies. Woodbury Press Minneapolis 1984. ISBN 0-8300-0405-X. S.323
- ↑ Joe Hembus: Western-Lexikon - 1272 Filme von 1894-1975. Carl Hanser Verlag München Wien 2. Auflage 1977. ISBN 3-446-12189-7. S.90
- ↑ Michael Hanisch: Western : Die Entwicklung eines Filmgenres. Henschelverlag/Kunst und Gesellschaft, Berlin 1984, S. 363