Christian Fittipaldi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christian Fittipaldi
Christian Fittipaldi bei einem Stock-Car-Brasil-Rennen in Curitiba 2006
Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft
Nation: BrasilienBrasilien Brasilien
Erster Start: Großer Preis von Südafrika 1992
Letzter Start: Großer Preis von Australien 1994
Konstrukteure
1992–1993 Minardi · 1994 Arrows 
Statistik
WM-Bilanz: WM-13. (1993)
Starts Siege Poles SR
40
WM-Punkte: 12
Podestplätze:
Führungsrunden: — über 0 km
Vorlage:Infobox Formel-1-Fahrer/Wartung/Alte Parameter

Christian Fittipaldi (* 18. Januar 1971 in São Paulo, Brasilien) ist ein brasilianischer Rennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Er ist der Sohn des Formel-1-Rennfahrers und -Teambesitzers Wilson Fittipaldi und der Neffe des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters und Siegers der Indianapolis 500, Emerson Fittipaldi.

Christian Fittipaldi war von 1992 bis 1994 bei 43 Formel-1-Rennen gemeldet und konnte sich für 40 Starts qualifizieren. Er startete für die Formel-1-Teams Minardi und Arrows und erreichte dabei insgesamt 12 WM-Punkte. Seine besten Platzierungen waren ein vierter Platz beim Großen Preis von Südafrika 1993 für Minardi und zwei vierte Plätze für Arrows in der Saison 1994: beim Großen Preis des Pazifik und beim Großen Preis von Deutschland.

1995 wechselte Fittipaldi zu Walker Racing in die IndyCar World Series und beim Saisonhighlight, dem Indianapolis 500, einen zweiten Platz einfahren. Von 1996 bis 2002 fuhr er für Newman/Haas Racing und konnte 1999 auf der Road America seinen ersten Champ-Car-Sieg feiern. Von 2001 bis 2003 nahm er an Rennen des NASCAR Sprint Cup sowie der NASCAR Nationwide Series teil.

In den Jahren 2005, 2006 und 2010 fuhr Fittipaldi in der brasilianischen Stock-Car-Brasil-Serie. Von 2006 bis 2008 nahm er am 24-Stunden-Rennen von Le Mans in der GT1-Klasse teil, wobei er 2006 mit dem siebten Klassenrang sein bestes Resultat erzielen konnte. Parallel dazu stieg er auch in den amerikanischen Sportwagensport ein und fuhr für diverse Teams mal die komplette Saison, mal nur ausgewählte Rennen in der Rolex Sports Car Series. Im Jahr 2008 fuhr er außerdem die ersten Saisonrennen für Andretti Green Racing in der American Le Mans Series. Seit 2013 ist er Vollzeitfahrer für Action Express Racing. Im Jahr 2014 konnte er zusammen mit João Barbosa und Sebastien Bourdais das 24-Stunden-Rennen von Daytona gewinnen und zusammen mit Barbosa auch die Titel der Prototypen-Klasse in der United SportsCar Championship sowie dem North American Endurance Cup gewinnen.

Christian Fittipaldi bei einem Stock-Car-Brasil-Rennen in Curitiba 2006 im Mitsubishi Lancer


Le-Mans-Ergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten ACEMCO Motorsports Saleen S7R Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Borcheller Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Johnny Mowlem Rang 11
2007 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Team Modena Aston Martin DBR9 SpanienSpanien Antonio García NiederlandeNiederlande Jos Menten Rang 17
2008 FrankreichFrankreich Team Modena Aston Martin DBR9 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Terry Borcheller NiederlandeNiederlande Jos Menten Rang 30

Weblinks[Bearbeiten]