Aston Martin DBR9

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Aston Martin
DBR9 Donut 2.jpg
DBR9 (Rennversion)
Produktionszeitraum: seit 2005
Klasse: Rennwagen
Karosserieversionen: Coupé
Motoren: Ottomotor:
6,0 Liter (441 kW)
Länge: 4687 mm
Breite: 1978 mm
Höhe: 1195 mm
Radstand: 2741 mm
Leergewicht: 1100 kg
Vorgängermodell: keines
Nachfolgemodell: keines

Der Aston Martin DBR9 ist ein von Prodrive seit 2005 gebauter Rennwagen. Die von Aston Martin gebaute Straßenversion DB9 des GT-Sportlers, wurde David Richards Firma zum Umbau übergeben. Sie entwickelten den Wagen gemäß dem GT1-Reglement zu einem Supersportler. Neben dem DBR9 wurden auch Fahrzeuge für das seriennähere GT3-Reglement aufgebaut und erhielten den Namen DBRS9. Die ursprünglich 2004 vorgestellte Straßenversion des DBR9, wurde indes nicht umgesetzt. Insgesamt wurden 16 GT1-Fahrzeuge für den Renneinsatz gefertigt.

Rennwagen[Bearbeiten]

Der Rennwagen wird seit 2005 produziert. Der Rennwagen behält das Chassis, den V12-Motor und die Optik des DB9.

Der Wagen wurde zuerst als Werkseinsatz von Aston Martin Racing eingesetzt. Heute gibt es mehrere Kundenteams. Die werksunterstützten Teams tragen den Präfix „Aston Martin“ im Namen, wie z. B.: Aston Martin Team Labre. Der Wagen wird zurzeit in der FIA GT-Meisterschaft, der LMS, der ALMS und bei den 24 Stunden von Le Mans eingesetzt.

Renngeschichte[Bearbeiten]

2005:

2006

2007

2008

Straßenversion[Bearbeiten]

Eine Straßenversion des DBR9 wird es nicht geben. Ursprünglich sollten vom DBR9 12 Werkswagen und weitere 20 Wagen für Privatleute gebaut werden, die dann von Privatteams eingesetzt werden sollten. Diese Stückzahlen wurden jedoch nicht erreicht. Bis 2008 wurden insgesamt 16 DBR9 gefertigt, sechs davon für Privatteams.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aston Martin DBR9 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Markus Berns: Aston Martin DBR9 (Chassis-Liste). www.projectlemans.de, 20. Dezember 2008, abgerufen am 16. Juni 2014.


Zeitleiste der Aston-Martin-Modelle von 1948 bis heute
Typ / Motor Ära David Brown 1947–1972 Diverse Besitzer Ab 1986 zu 75 %, von 1993 zu 100 % Teil von Ford Unabhängig
1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4
Kleinstwagen Cygnet
Oberklasse-Limousinen 2.6-Litre 3-Litre Rapide Lagonda Rapide
Sportwagen R4 DB1
R6 DB2 DB2/4 DB4 DB5 DB6 DB7
DB2 Vantage DB4 Vantage DB5 Vantage DB6 Vantage
DB4 GT Zagato DBS Vantage
V8 DBS V8 V8 Virage V8
V8 Vantage V8 Vantage V8 Vantage
V8 Zagato
V12 V12 Vantage
DB7 Zagato V12 Zagato
DB7 Vantage DB9
DB7 AR1 Virage
V12 Vanquish DBS Vanquish
One-77
Rennwagen-Prototyp DB3 DBR1 NRA/C2 AMR1 LMP1
DBR2 EMKA
DBR3 DBR4
DBR5
GT-Rennwagen DB2 DP212 DP214 RHAM/1 V8 Vantage N24 / GT4 / GT2
DP215 V12 Vantage GT3
DBR9
DBRS9