Dayton Dutch Lions FC

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Dayton Dutch Lions)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dayton Dutch Lions FC
Dayton Dutch Lions FC logo.svg
Voller Name Dayton Dutch Lions Football Club
Ort Dayton, Ohio
Gegründet 2009
Vereinsfarben orange, weiß, blau
Stadion Dayton Outpatient Center Stadium
Plätze 3.000
Eigentümer NiederlandeNiederlande Erik Tammer
NiederlandeNiederlande Mike Mossel
Trainer EnglandEngland Matt Weston
Homepage www.dutchlionsfc.com
Liga USL Professional Division
2014 Regular Season: 14. Platz
Play-offs: nicht qualifiziert
Heim
Auswärts

Der Dayton Dutch Lions FC ist eine US-amerikanische Fußballmannschaft aus Dayton, Ohio. Der 2009 gegründete Klub spielt seit 2011 in der National Division der USL Professional Division, der dritten Liga im Fußballligensystem der USA. Bis 2010 spielte die Mannschaft in der USL Premier Development League.[1]

Die Heimspiele werden im Dayton Outpatient Center Stadium, welches sich auf dem Gelände der West Carrollton High School in West Carrollton, Ohio befindet, ausgetragen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Im Oktober 2009 gründete die Dutch Lions Capital Group B.V., ein niederländisches Joint Venture von den Unternehmen Tammer Sportmanagement B.V., Business and Sports Performance und FinFac Beheer B.V. gegründet, die Dayton Dutch Lions FC LLC. Diese erwarb wenig später die Rechte eine professionelle Fußballmannschaft innerhalb der Ligen der United Soccer Leagues in Dayton, Ohio zu betreiben.

Besitzer sind die Niederländer Erik Tammer und Mike Mossel. Erik Tammer, Inhaber von Tammer Sportmanagement, ist ein ehemaliger Fußballspieler, u.a. war er aktiv für SC Heerenveen und Sparta Rotterdam. Mossel spielte für RBC Roosendaal und den KV Turnhout, später wechselte er in die USA wo er an der Xavier University of Cincinnati studierte und anschließend für die Cincinnati Riverhawks spielte.

Erste Saison[Bearbeiten]

Das erste offizielle Spiel wurde am 8. Mai 2010 ausgetragen. Gegen die Cincinnati Kings erreichte man ein 3:3. Erster Torschütze des Klubs war Eddie Hertsenberg. In der ersten Saison spielte die Mannschaft in der Great Lakes Division der USL PDL Central Conference. Am Ende der Saison konnte man nur den dritten Platz erreichen und verpasste damit die Qualifikation für die Play-offs. Der Auftritt im Lamar Hunt U.S. Open Cup endete in der ersten Runde gegen die Rochester Rhinos.

Wechsel in die USL Pro[Bearbeiten]

Am 8. Juli 2010 gaben die Lions bekannt, ab der nächsten Saison in der USL Second Division spielen zu wollen. Gleichzeitig wurde bekannt das ab der Saison 2011 ein Frauenfußballteam in der W-League etabliert wird. Nachdem die USL First Division und die USL-2 zur USL Pro zusammengefasst wurden, gehört Dayton zu den Gründungsmitgliedern der Liga. Seit Januar 2011 besteht eine Kooperation mit dem niederländischen Verein FC Twente Enschede.

Im ersten Spiel der Saison 2011 unterlag die Mannschaft gegen Charleston Battery mit 2:1. Den ersten Treffer in der USL Pro erzielte Kolby LaCrone.

2012 erreichte die Mannschaft das Viertelfinale des US Open Cup. In der dritten Runde konnte man gegen den Major League Soccer-Klub Columbus Crew gewinnen. Das Viertelfinale errichten die Lions anschließend durch einen Sieg gegen die Michigan Bucks. Allerdings konnte das Spiel gegen den späteren Pokalsieger Sporting Kansas Citynicht gewonnen werden. In der USL Pro verpasste die Mannschaft erneut die Play-offs.

2013 erreichte man zum ersten Mal die Play-offs. Allerdings war hier im Viertelfinale Schluss.

Stadion[Bearbeiten]

Kooperationen und Fans[Bearbeiten]

Kooperationen[Bearbeiten]

Am 17. Januar 2011 wurde ein 5-Jahres-Vertrag mit dem niederländischen Erstligisten FC Twente Enschede unterzeichnet. Twente erhält damit die Möglichkeit, die Entwicklung der eigenen Jugendspieler voranzutreiben und sich Talente in den USA zu sichern. Gleichzeitig hat Dayton die Chance, Spieler aus den Niederlanden ausleihen zu können.[2]

Seitdem 19. Dezember 2013 besteht eine Partnerschaft zu der Columbus Crew. Dieses wurde im Rahmen der USL Pro - MLS Reserve Partnerschaften. Hierbei wurden Leihgaben von Spielern der Crew zu den Lions vereinbart.[3][4]

Weiterhin unterhalten die Lions zu seinen Schwesterverein Cincinnati Dutch Lions (USL PDL) und Houston Dutch Lions (USL PDL) partnerschaftliche Beziehungen. Dieses Franchises gehören auch zur Eigentümergruppe um Erik Tammer. Auch die Vereinbarungen mit Twente Enschede beziehen sich auf die anderen Mannschaften.

Fangruppierungen[Bearbeiten]

Die größte Fangruppierung nennt sich die Orange Legion.

Frauenfußball und Jugend[Bearbeiten]

Dayton Dutch Lions FC Academy[Bearbeiten]

Unter dem Namen Dayton Dutch Lions FC Academy werden alle Jugendmannschaften des Franchises zusammengefasst. Der Spielbetrieb für alle Mannschaften startete 2011, wobei es vorläufig nur eine Mannschaft pro Altersklasse gibt.

DDL Women FC[Bearbeiten]

Die Frauenfußballmannschaft Dayton Dutch Lions FC Women spielt seit der Saison 2011 in der USL W-League. Dort spielt die Mannschaft in der Southeastern Conference.

Statistiken[Bearbeiten]

Saisonbilanz[Bearbeiten]

Saison Stufe Liga Regular Season Play-offs Lamar Hunt
U.S. Open Cup
CONCACAF
Champions League
[Anm. 1]
2011 3 USL Professional Division 6. Platz (National) nicht qualifiziert 1. Runde nicht qualifiziert
2012 3 USL Professional Division 9. Platz nicht qualifiziert Viertelfinale nicht qualifiziert
2013 3 USL Professional Division 8. Platz Viertelfinale 3. Runde nicht qualifiziert
2014 3 USL Professional Division 14. Platz nicht qualifiziert 3. Runde nicht qualifiziert
  1. Der Wettbewerb beginnt jeweils im Herbst des vorherigen Jahres.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dutch Lions Join USL PRO, www.uslsoccer.com. 30. September 2010. Abgerufen am 10. Mai 2011. 
  2. Dutch Lions Ink 5-Year Partnership, www.uslsoccer.com. 17. Januar 2011. 
  3. Dayton loan goals reflect the future of Columbus prospect | Columbus Crew. thecrew.com. Abgerufen am 10. Oktober 2014.
  4. Crew announces affiliate partnership with Dayton Dutch Lions FC of USL PRO | Columbus Crew. thecrew.com. Abgerufen am 10. Oktober 2014.

Weblinks[Bearbeiten]