Deutscher Golf Verband

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Logo des Deutschen Golfverbandes

Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) ist der Dachverband für alle Golfclubs und Golfanlagenbetreiber in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund. Mit rund 635.000 Golfspielern und 840 Golfplätzen (Stand: Mitte 2014) gehört der DGV zu den 10 größten Verbänden des deutschen Sports. Nach dem englischen Verband ist der DGV der zweitgrößte europäische Golfverband. Präsident ist seit 2010 Hans Joachim Nothelfer.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste Verbandsmeisterschaft 1907 in Wentorf, vlnr. Mr. Hinckley (Sieger), Mrs. Twiss (Siegerin), Alice Knoop (Vizemeisterin), Mr. McMaster (Vizemeister)

Der älteste deutsche Golfclub ist der Golf- und Landclub Berlin-Wannsee, der bereits 1895 (damals noch als Berlin Golf Club) gegründet wurde.[1]

Der DGV wurde am 26. Mai 1907 auf einem Golftag in Hamburg von folgenden Golfclubs gegründet:

  • Golf Club Baden-Baden
  • Golf- und Landclub Berlin-Wannsee
  • Homburger Golf Club (Bad Homburg)
  • Club zur Vahr (Bremen)
  • Hamburger Golf-Club (später Falkenstein)
  • Golf-Club Kitzeberg (Kiel)
  • Golf-Club Gaschwitz (Leipzig)
  • Wentorf-Reinbeker Golf-Club

1945 wurde der DGV von den Alliierten aufgelöst und am 18. Oktober 1949 in Bad Ems für den Westteil Deutschlands neu gegründet. 1990 wurde er um die östlichen Landesgolfverbände erweitert.

Gliederung[Bearbeiten]

Der DGV gliedert sich in 12 Landesgolfverbände:

  • Bayerischer Golf Verband e. V.
  • Golfverband Berlin-Brandenburg e. V.
  • Baden-Württembergischer Golfverband e. V.
  • Hamburger Golf-Verband e. V.
  • Hessischer Golf-Verband e. V.
  • Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
  • Golf-Verband Niedersachsen/Bremen e. V.
  • Golfverband Nordrhein-Westfalen e. V.
  • Golfverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
  • Landes Golf Verband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Golfverband Sachsen und Thüringen e. V.
  • Golfverband Schleswig-Holstein e. V.

Soziales Engagement der Golfer[Bearbeiten]

Golf in Deutschland ist auch eine Plattform für soziales Engagement geworden. So haben Golferinnen und Golfer in der Bundesrepublik seit Beginn von „Europas größter Benefiz-Golfturnierserie“ im Jahr 1982 rund 6,4 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche KinderKrebshilfe gespendet. [2] Bei den 31. bundesweiten 143 Benefiz-Golfspielen 2012 wurden mit Sonderspende insgesamt 295.000 Euro für die Arbeit der von Röntgenärztin Mildred Scheel gegründeten gemeinnützigen Hilfsorganisation erzielt.[3] 2013 wurde erneut eine Spendensumme von 295.000 Euro erreicht. Damit blieben deutsche Golfer und Golferin Ausrichter von Europas größter Benefiz-Golfturnierserie. [4] Rund 7.500 Golferinnen und Golfer verbanden von Frühling bis Herbst sportlichen Einsatz mit der Hilfe für krebskranke Menschen.

Förderung des Leistungssports[Bearbeiten]

Seit 2013 werden Leistungs- und Nachwuchsspieler im Golf Team Germany gefördert, bestehend aus drei Säulen, dem

sowie dem National Team Germany und dem Junior Team Germany.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://golf.de/dgv/geschichte.cfm?objectid=60073285
  2. Leistungsbilanz Golf-Wettspiele 2013 vom 7. Oktober 2013
  3. Krebshilfe-Präsident Fritz Pleitgen in seinem Dank an die beteiligten Golfclubs, 1. Oktober 2012.
  4. Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer Deutsche Krebshilfe, zum Turnierabschluss am 5. Oktober 2013
  5. http://www.Golf Team Germany