Deutscher Golf Verband

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Der Deutsche Golf Verband e. V. (DGV) ist der Dachverband für alle Golfclubs und Golfanlagenbetreiber in Deutschland. Er ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund. Mit 624.569 Golfspielern und 716 Golfplätzen (Stand: Ende 2011) gehört der DGV zu den 10 größten Verbänden des deutschen Sports. Nach dem englischen Verband ist der DGV der zweitgrößte europäische Golfverband. Präsident ist seit 2010 Hans Joachim Nothelfer.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Erste Verbandsmeisterschaft 1907 in Wentorf, vlnr. Mr. Hinckley (Sieger), Mrs. Twiss (Siegerin), Alice Knoop (Vizemeisterin), Mr. McMaster (Vizemeister)

Der älteste deutsche Golfclub ist der Golf- und Landclub Berlin-Wannsee, der bereits 1895 (damals noch als Berlin Golf Club) gegründet wurde.[1]

Der DGV wurde am 26. Mai 1907 auf einem Golftag in Hamburg von folgenden Golfclubs gegründet:

  • Golf Club Baden-Baden
  • Golf-und Landclub Berlin-Wannsee
  • Homburger Golf Club (Bad Homburg)
  • Club zur Vahr (Bremen)
  • Hamburger Golf-Club (später Falkenstein)
  • Golf-Club Kitzeberg (Kiel)
  • Golf-Club Gaschwitz (Leipzig)
  • Wentorf-Reinbeker Golf-Club

1945 wurde der DGV von den Alliierten aufgelöst und am 18. Oktober 1949 in Bad Ems für den Westteil Deutschlands neu gegründet. 1990 wurde er um die östlichen Landesgolfverbände erweitert.

Gliederung [Bearbeiten]

Der DGV gliedert sich in 12 Landesgolfverbände:

  • Bayerischer Golf Verband e. V.
  • Golfverband Berlin-Brandenburg e. V.
  • Baden-Württembergischer Golfverband e. V.
  • Hamburger Golf-Verband e. V.
  • Hessischer Golf-Verband e. V.
  • Golfverband Mecklenburg-Vorpommern e. V.
  • Golf-Verband Niedersachsen/Bremen e. V.
  • Golfverband Nordrhein-Westfalen e. V.
  • Golfverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
  • Landes Golf Verband Sachsen-Anhalt e. V.
  • Golfverband Sachsen und Thüringen e. V.
  • Golfverband Schleswig-Holstein e. V.

Soziales Engagement der Golfer [Bearbeiten]

Golf in Deutschland ist auch eine Plattform für soziales Engagement geworden. So haben Golferinnen und Golfer in der Bundesrepublik seit Beginn von „Europas größter Benefiz-Golfturnierserie“ im Jahr 1982 rund 6,1 Millionen Euro für die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche KinderKrebshilfe gespendet. [2] Bei den 31. bundesweiten 143 Benefiz-Golfspielen 2012 wurden mit Sonderspende insgesamt 295.000 Euro für die Arbeit der von Röntgenärztin Mildred Scheel gegründeten gemeinnützigen Hilfsorganisation erzielt.[3] Rund 7.500 Golferinnen und Golfer verbanden von April bis August sportlichen Einsatz mit der Hilfe für krebskranke Menschen.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. http://golf.de/dgv/geschichte.cfm?objectid=60073285
  2. Leistungsbilanz Golf-Wettspiele 2012 vom 29. September 2012
  3. Krebshilfe-Präsident Fritz Pleitgen in seinem Dank an die beteiligten Golfclubs, 1. Oktober 2012.