Duane Allman

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Duane Allman am 6. Juni 1971 in Fillmore East

Howard Duane Allman (* 20. November 1946 in Nashville, Tennessee; † 29. Oktober 1971 in Macon, Georgia) gilt als Slide-Gitarren-Legende und als einer der besten Rock- und Blues-Gitarristen aller Zeiten. Auf der Liste der 100 Greatest Guitarists of All Time der amerikanischen Musikzeitschrift Rolling Stone findet sich Allman auf Rang 9 hinter Jimi Hendrix, Eric Clapton, Jimmy Page, Keith Richards, Jeff Beck, B.B. King, Chuck Berry und Eddie Van Halen.[1]

Biografie[Bearbeiten]

Nachdem Duane Allman im Alter von etwa 14 Jahren von seinem Bruder Gregg die ersten Gitarrengriffe gelernt hatte, spielten die Brüder zusammen in verschiedenen Gruppen, wobei Duane seinen Bruder, was das Können auf der Gitarre anbelangt, schon bald übertraf. Dieser wechselte dann auch im Lauf der Zeit zu Orgel und Klavier über; später, bei den Allman Brothers, sollte er auch das Gros der Stücke für die Gruppe komponieren.

1965 gründeten die Allman-Brüder die Band Allman Joys; 1967 folgte Hour Glass. Diese Band nahm während eines Kalifornien-Aufenthaltes auch zwei später auf Doppel-LP veröffentlichte Alben auf.

1969 spielte Duane, der inzwischen nach Florida gegangen war, zwischen Sessions als Studio-Musiker für die Fame-Studios in Muscle Shoals, Alabama (u. a. für Aretha Franklin, Wilson Pickett und King Curtis) mit dem Schlagzeuger Butch Trucks, der Band des Gitarristen Dickey Betts und dem Schlagzeuger Jai Johanny „Jaimoe“ Johanson, und ihm wurde schnell klar, dass dies genau das war, was alle Beteiligten machen wollten. Nach einer Jam-Session im Green House und dem Hinzukommen von Duanes Bruder Gregg aus Kalifornien war die Allman Brothers Band komplett. Neben Duane [lead-g, slide-g, voc] und Gregg Allman [lead-voc, org, p] bestand die Band aus Dickey Betts [lead-g, slide-g, voc], Berry Oakley [el-b, voc] sowie den beiden Schlagzeugern Jai Johanny Johanson [dr, congas, perc] und Butch Trucks [dr, tympani]. Auch war es Duane, der Don Felder, dem späteren Gitarristen der Eagles, die Slide-Gitarre näher brachte.

Duane Allman nahm zusammen mit der Ur-Besetzung der Allman Brothers Band insgesamt vier Alben – davon zwei Doppelalben – auf. Neben den Alben der Allman Brothers Band wirkte er auch auf dem Layla-Album von Eric Clapton/Derek & The Dominos mit.

Duane Allman verunglückte am 29. Oktober 1971 bei einem Motorradunfall in Macon tödlich, als er einem plötzlich ausscherenden Lastwagen ausweichen wollte. Posthum wurde das zu seinen Lebzeiten begonnene Doppelalbum Eat a Peach vom Rest der Band fertiggestellt und veröffentlicht.

Ein Jahr nach Duanes Tod verunglückte der Bassist der Gruppe, Berry Oakley, ebenfalls mit dem Motorrad an fast derselben Stelle wie Duane tödlich. Bis zum heutigen Tag besteht die Allman Brothers Band – unterbrochen von mehr oder weniger langen Pausen – nach wie vor.

Technisches[Bearbeiten]

Die Gitarren, die Duane Allman spielte, waren zu Zeiten der Allman Brothers Band entweder eine 1957er Gibson Les Paul Goldtop, eine 59er Gibson Les Paul Darkburst oder eine 68er Gibson SG Standard.[2] Für die Aufnahme des allerersten Allman-Brothers-Albums The Allman Brothers Band verwendete er eine Gibson ES-345. Als Verstärker benutzte er hauptsächlich einen 50-Watt Marshall Bass Head, als Slide ein Coricidinfläschchen.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Solo-Alben / Kompilationen[Bearbeiten]

Interviews[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Siegfried Schmidt-Joos und Barry Graves: Rock-Lexikon. Rowohlt-Verlag, Reinbek, 3. Auflage, 1974, ISBN 3-499-16177-X.
  • Scott Freeman: Midnight Riders. Little Brown & Co., New York 1996, ISBN 0-316-29452-7.
  • Randy Poe: Skydog – The Duane Allman Story. Backbeat Books, San Francisco 2006, ISBN 0-87930-891-5.

Weblinks[Bearbeiten]

Dokumentation mit raren Liveaufnahmen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. rollingstone.com: 100 Greatest Guitarists of All Time;abgerufen am 19. Juli 2012
  2. Eintrag über Duane Allman bei hotguitarist.com
  3. 10 Things You Gotta Do to Play Like Duane Allman von Jesse Gress bei guitarplayer.com
  4. Credits of Hey Jude at allmusic.com
  5. Credits of Push Push at allmusic.com