Dumm und dümmerer

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Filmdaten
Deutscher Titel Dumm und dümmerer
Originaltitel Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2003
Länge 85 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
JMK 10[1]
Stab
Regie Troy Miller
Drehbuch Robert Brener,
Troy Miller
Produktion Oren Koules,
Brad Krevoy,
Troy Miller,
Steven Stabler,
Charles B. Wessler
Musik Eban Schletter
Kamera Anthony B. Richmond
Schnitt Lawrence Jordan
Besetzung

Dumm und dümmerer (Originaltitel: Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd) ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2003 und gleichzeitig ein Prequel zum Film Dumm und Dümmer aus dem Jahr 1994. Regie führte Troy Miller, der auch den Film mitproduzierte und gemeinsam mit Robert Brener das Drehbuch schrieb.

Handlung[Bearbeiten]

Harry Dunne wird nach mehreren Jahren zu einer öffentlichen Schule zugelassen. Er lernt dort den adoptierten Lloyd Christmas kennen, mit dem er sich anfreundet. Christmas wird von einem anderen Schüler, Turk, drangsaliert.

Der Schuldirektor Collins richtet für Dunne, Christmas und einige weitere Schüler eine Sonderklasse ein, um von der Stadtverwaltung die Förderung zu erschwindeln. Die für die Schülerzeitung tätige Jessica recherchiert. Collins wird bloßgestellt und festgenommen, worauf Dunne und Christmas als Helden gefeiert werden. Diese beschließen, um Jessica nicht zu werben, um die Freundschaft nicht zu gefährden. Turk findet eine Freundin, die Austauschschülerin Ching Chong.

Am Ende treffen Dunne und Christmas zwei junge Frauen, die die Freunde zu einer Party mitnehmen wollen. Sie streiten kurz, wer welche der Frauen nehmen soll – und schicken beide fort.

Kritiken[Bearbeiten]

Mick LaSalle spottete in der San Francisco Chronicle vom 13. Juni 2003, der Titel klinge wie eine schlechte Idee – der Film selbst beseitige die restlichen Zweifel. Es wäre höflich, ihn als misslungen zu bezeichnen. Er wirke verglichen mit dem Originalfilm wie eine Operation, bei der dem Patienten sämtliche lebenswichtige Organe entnommen würden, um ihm eine dritte Hand zu implantieren.[2]

Film-Dienst schrieb, der Film sei „weder witzig und originell noch so konsequent "daneben" wie sein Vorgänger, sodass er in jeder Beziehung ebenso einfallslos wie sein Titel“ erscheine.[3]

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film sei ein „hirnloser Abklatsch“ der ersten Komödie – „noch dümmererer, als der Titel befürchten“ lasse. Die „affigen Mätzchen“ seien „nicht ansatzweise so hintersinnig und komisch“ wie die Gags des Originalfilms. Es sei ebenfalls dumm, „dass für diesen Dünnsinn trotzdem der volle Eintrittspreis verlangt“ würde. Die Zeitschrift riet zum „Mut zur Videopremiere“ mit der Begründung, dass „dieser spaßfreie Dilettanten-Stadl im Kino nichts verloren“ habe.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Eric Christian Olsen und Derek Richardson wurden im Jahr 2003 für den Teen Choice Award nominiert. 2004 wurde der Film in den Kategorien Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung, Schlechtestes Leinwandpaar und Schlechtestes Drehbuch für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergründe[Bearbeiten]

Der Film wurde in Atlanta und in einigen anderen Orten in Georgia gedreht.[5] Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 19 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 26,2 Millionen US-Dollar ein.[6]

Trivia[Bearbeiten]

Shia LaBeouf sprach eigentlich für die Rolle des Lloyd Christmas vor und Josh Braaten für die des Harry Dunne, beide wurden aber für jene nicht besetzt, weil sie laut Regisseur Troy Miller zu "attraktiv" für diese zwei Charaktere wären und bekamen daraufhin nur Nebenrollen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  2. Filmkritik von Mick LaSalle, abgerufen am 3. August 2008
  3. Dumm und dümmerer im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen am 3. August 2008
  4. Cinema, abgerufen am 4. August 2008
  5. Filming locations for Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd, abgerufen am 3. August 2008
  6. Box office / business for Dumb and Dumberer: When Harry Met Lloyd, abgerufen am 3. August 2008