Elena Fanchini  |
| Nation |
Italien Italien |
| Geburtstag |
30. April 1985 |
| Geburtsort |
Lovere |
| Größe |
164 cm |
| Gewicht |
69 kg |
| Karriere |
| Disziplin |
Abfahrt, Super-G, Kombination |
| Verein |
GS Fiamme Gialle |
| Status |
aktiv |
| Medaillenspiegel |
| Weltmeisterschaften |
0 ×  |
1 ×  |
0 ×  |
| Junioren-WM |
0 ×  |
1 ×  |
1 ×  |
|
|
|
| Platzierungen im alpinen Skiweltcup |
| Debüt im Weltcup |
6. Januar 2005 |
| Weltcupsiege |
1 |
| Gesamtweltcup |
28. (2010/11) |
| Abfahrtsweltcup |
12. (2005/06, 2010/11) |
| Super-G-Weltcup |
25. (2010/11) |
| Kombinationsweltcup |
39. (2007/08) |
|
| Podiumsplatzierungen |
1. |
2. |
3. |
| Abfahrt |
1 |
0 |
0 |
|
| letzte Änderung: 6. Dezember 2011 |
Elena Fanchini (* 30. April 1985 in Lovere) ist eine italienische Skirennläuferin. Sie ist auf die schnellen Disziplinen Abfahrt und Super-G spezialisiert und wurde 2005 Vizeweltmeisterin in der Abfahrt. Ihre jüngeren Schwestern Nadia und Sabrina sind ebenfalls Skirennläuferinnen.
Fanchini siegte 1998 im Slalom und im Riesenslalom des Whistler Cups. Ihre ersten FIS-Rennen bestritt sie im April 2001, der erste Einsatz im Europacup folgte im Januar 2003. Ab der Saison 2003/04 startete sie regelmäßig im Europacup und erreichte bereits im ersten Rennen, der Abfahrt von Ponte di Legno/Tonale am 18. Dezember den fünften Platz. Am nächsten Tag kam sie in der zweiten Abfahrt sogar auf Platz drei. In der Saison 2004/05 erreichte sie in der Abfahrt von Altenmarkt-Zauchensee am 16. Dezember ebenfalls das Podest.
Fanchinis erste Rennen im Weltcup waren die beiden Abfahrten von Santa Caterina am 6. und 7. Januar 2005, wo sie beide Male den 17. Platz erreichte. Einen Monat später nahm sie an der Weltmeisterschaft teil, bei der die Damenrennen ebenfalls in Santa Caterina ausgetragen wurden. In der Kombination erreichte sie lediglich den 20. Platz (von 21 gewerteten Läuferinnen), zwei Tage später gelang der 19jährigen dann aber völlig überraschend ihr bisher größter Erfolg: Hinter der Kroatin Janica Kostelić und vor der Österreicherin Renate Götschl wurde sie Vizeweltmeisterin in der Abfahrt. Ende Februar nahm sie auch an der Juniorenweltmeisterschaft in Bardonecchia teil und gewann die Silbermedaille in der Abfahrt sowie die Bronzemedaille im Super-G. Den Abschluss dieser erfolgreichen Saison bildete der Abfahrtssieg bei den italienischen Meisterschaften im März.
Ihre gute Form konnte Fanchini bis zum nächsten Winter beibehalten: In der Saison 2005/06 holte sie im ersten Abfahrtsrennen am 2. Dezember in Lake Louise ihren ersten Weltcupsieg. Tags darauf belegte sie in der zweiten Abfahrt Rang sieben. Danach allerdings verschlechterten sich ihre Resultate deutlich. Bei den Olympischen Spielen 2006 in Turin kam sie nur auf den 29. Abfahrtsrang, im Super-G fiel sie aus. Zu Saisonende erreichte sie in der Abfahrt von Åre wieder einen neunten Platz.
In der Saison 2006/07 erreichte Fanchini zwar in der zweiten Abfahrt von Lake Louise am 2. Dezember den siebenten Platz, kam aber in allen anderen Rennen nicht über Rang 25 hinaus. Auch bei der Weltmeisterschaft 2007 im schwedischen Åre konnte sie ihren Erfolg von der letzten WM nicht wiederholen und belegte nur Rang 27 in der Abfahrt und Rang 31 im Super-G. Im März 2007 feierte sie mit ihrem zweiten Abfahrtssieg bei den italienischen Meisterschaften wieder einen Erfolg. In der Weltcupsaison 2007/08 konnte sie in den Abfahrten von Cortina d’Ampezzo und Sestriere zweimal unter die besten 15 fahren.
Im Oktober 2008 zog sich Fanchini beim Training am Hintertuxer Gletscher eine schwere Verletzung im linken Knie zu und fiel für die gesamte Saison 2008/09 aus. In der Saison 2009/10 fuhr sie in sieben Weltcuprennen unter die besten 20 und erzielte mit Platz zehn im Super-G von St. Moritz ihr erstes Top-10 Resultat seit über drei Jahren. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver erreichte sie Platz 14 im Super-G. In der Abfahrt fiel sie aus. In der Weltcupsaison 2010/11 fuhr Fanchini in drei Abfahrten und zwei Super-G unter die schnellsten zehn, womit sie vor allem im Abfahrtsweltcup einen großen Schritt nach vorne machte und mit Platz zwölf ihr bisher bestes Gesamtresultat aus der Saison 2005/06 egalisierte. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde sie 16. in der Abfahrt und 18. im Super-G. Zu Saisonende wurde sie wie im Vorjahr Italienische Abfahrtsmeisterin.
[Bearbeiten] Olympische Winterspiele
[Bearbeiten] Weltmeisterschaften
[Bearbeiten] Juniorenweltmeisterschaften
- 1 Sieg (Abfahrt in Lake Louise am 2. Dezember 2005)
- 5. Platz in der Abfahrtswertung 2006/07
- 4 Podestplätze
- Vierfache Italienische Meisterin in der Abfahrt (2005, 2007, 2010 und 2011)
- 1 Sieg im South American Cup
- 3 Siege in FIS-Rennen