Füchse Duisburg
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| Füchse Duisburg | |
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| Größte Erfolge | |
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| Vereinsinfos | |
| Geschichte | Duisburger SC (1971–1987) Duisburger SV (1987–1991) EV Duisburg (1991–2004) Füchse Duisburg (seit 2004) |
| Spitzname | Die Füchse |
| Stammverein | Eissportverein Duisburg e.V. (Jungfüchse Duisburg) |
| Vereinsfarben | rot, schwarz |
| Liga | Regionalliga NRW |
| Spielstätte | Scania-Arena |
| Kapazität | 4.840 Plätze (davon 800 Sitzplätze) |
| Cheftrainer | vakant |
| Kapitän | Jean-Luc Grand-Pierre |
| Saison 2008/09 | Platz 16, keine Play-off-Teilnahme |
Die Füchse Duisburg sind eine Eishockeymannschaft aus Duisburg, die seit der Saison 2005/06 in der Deutschen Eishockey Liga spielte. Die Füchse waren vor ihrer Auslagerung in die Eissportverein Duisburg „Die Füchse“ GmbH im Jahre 2004 noch als EV Duisburg, dem Nachfolgeverein der Eishockeyabteilungen des Duisburger SC, bekannt. Nach Ende der Spielzeit 2008/09 meldete die GmbH Insolvenz an. Eine beantragte Teilnahme des Spielbetrieb der Gesellschaft mit einer Mannschaft in der 2. Bundesliga stellte sich nicht möglich heraus und führte zum Rückzug des Teilnahmeantrags. Der Stammverein, in dem auch der Nachwuchs, die Damen- und die Amateurmannschaft organisiert sind, ist der EV Duisburg e.V. Ihre Heimspiele tragen die Füchse in der 4.840 Zuschauer fassenden Scania-Arena aus, die Vereinsfarben sind schwarz und rot.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Die Anfänge und der Durchmarsch in die 2. Bundesliga
1971 wurde der Verein als Eishockeyabteilung des Duisburger SC Kaiserberg (DSC) gegründet, die Eishockeyabteilung wurde 1981 als Duisburger SC Eishockey ausgegliedert. 1987 ging der DSC in Konkurs, der Verein wurde daher 1987 als Duisburger Schlittschuh-Verein 1987 (DSV) neu gegründet. Während der Saison 1991/92 ging der Verein erneut in Konkurs und wurde aus dem Spielbetrieb zurückgezogen. 1991 begann der Neubeginn in der untersten Spielklasse. Gegründet wurde der EV Duisburg am 27. November 1991, das erste Spiel bestritten die „Füchse“ am 2. Februar 1992 in der Qualifikationsrunde zur Landesliga. Der EVD stieg rasch wieder auf und erreichte 2001 die 2. Bundesliga. 2004 wurde der Profi-Spielbetrieb in eine GmbH ausgegliedert. Amateur- und Nachwuchsabteilung verblieben im „e.V.“, der als Stammverein von der GmbH unterstützt wird. Ein Jahr später gewann der Vorrunden-Zweite die Finalserie der Play-offs gegen die Straubing Tigers in einem „Sweep“ (Play-off-Serie ohne Niederlage) und stieg in die DEL, also die höchste deutsche Spielklasse, auf. Damit ist das Duisburger Eishockey nach 24 Jahren wieder erstklassig, denn bereits der DSC spielte von 1979 bis 1981 in der höchsten deutschen Spielklasse, damals die 1. Bundesliga. In der Saison 1980/81 war der DSC allerdings in den großen „Passfälscherskandal“ verwickelt, so dass dem Team alle Punkte abgezogen wurden. Am Ende erspielte sich das übrig gebliebene Rumpfteam nur noch zwei Punkte und stieg in die 2. Bundesliga ab.
Nachdem der Duisburger SV während der Saison 1991/92 Konkurs anmelden musste, wurde der Nachfolgeverein EV Duisburg gegründet. Der Klub musste zunächst in der Landesliga starten, konnte sich allerdings gleich in seiner ersten Saison durchsetzten und in die NRW-Liga aufsteigen. Auch die NRW-Liga stellte kein größeres Problem dar. Am Ende belegte das Team erneut den ersten Platz und war damit sportlich für die Regionalliga Nord qualifiziert. Zur Saison 1994/95 stieg das Team in die 1. Liga Nord auf. Sieben Jahre später erreichte die Duisburger Mannschaft die Play-offs. Im Play-off Achtelfinale feierte man drei klare Siege gegen den EV Landshut und zog damit ins Viertelfinale ein. Dort traf der EVD auf die Ratinger Ice Aliens die ebenfalls mit 3:0 Spielen gesweept wurden. Das Halbfinale sollte sich deutlich schwieriger gestalten und wurde am Ende dann mit 2:3 Spielen gegen den EV Ravensburg verloren. Dennoch erhielt das Management die Möglichkeit als Nachrücker in die 2. Bundesliga aufzusteigen.
Da sich der EC Wilhelmshaven in die Regionalliga Nord-Ost zurückgezogen hatte und die Erding Jets aus der 2. Bundesliga in die Oberliga zurückgestuft wurden, war dies möglich geworden. Die Verantwortlichen nutzten die Chance und stiegen in die zweithöchste deutsche Spielklasse auf. Das erste Jahr in der zweiten Bundesliga wurde zu einer Zitterpartie. Nach der Hauptrunde belegte der EV Duisburg nur den 14. Platz und auch die Abstiegsrunde konnte man nur mit dem sechsten Rang abschließen. Damit stand man neben der Mannschaft aus Regensburg als Absteiger fest. Dennoch durften beide Teams in der Liga bleiben.
[Bearbeiten] Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga
Es vergingen weitere drei Jahre, ehe der EVD Meister nach den Playoffs wurde und sich damit den Aufstieg in die DEL sicherte. Vorausgegangen waren zum Teil beeindruckende 4:0-Siege (6:3, 5:1, 6:0, 7:2) im Viertelfinale gegen die Lausitzer Füchse, 3:2-Siege (3:5, 5:4 n.P., 7:4, 1:3, 4:1) im Halbfinale gegen die Eisbären Regensburg und 3:0-Siege (3:2 n.V., 2:1 n.V., 5:3) im Finale gegen den EHC Straubing. Die Füchse Duisburg war damit erstmals in der Deutschen Eishockey Liga vertreten.
Für die erste Saison in der höchsten deutschen Spielklasse rüstete der EV Duisburg sein Aufstiegsteam auf, unter anderem wurden mit Trond Magnussen, Steve Brulé und NHL- Star Jean-Luc Grand-Pierre namhafte Spieler verpflichtet und das obwohl der Verein aus dem Ruhrgebiet mit 3,5 Millionen Euro über den geringsten Etat aller DEL-Vereine verfügte. Als Ziel wurde daher der Klassenerhalt genannt. Die Saison begann mit Spielen, bei denen die Mannschaft der Füchse gut mitspielte, aber selten punktete. Zu diesen seltenen erfolgreichen Spielen zählte am 28. September das legendäre Spiel gegen die Düsseldorfer EG, die relativ schnell mit 2:0 führte. Nachdem gegen Mitte des zweiten Drittels Füchse-Trainer Hegen eine Auszeit nahm, spielten die Füchse wie entfesselt auf und schaffte es die Partie innerhalb von 63 Sekunden zu drehen und schlussendlich mit 5:2 für sich zu entscheiden. Knappe zwei Wochen später trafen beide Mannschaften erneut aufeinander, diesmal in der 2. Runde des Eishockeypokals. Bei dem Spiel fielen beide Duisburger Torhüter, Patrick Koslow und Christian Rohde, noch im ersten verletzungsbedingt aus, so dass das Spiel nach 20 Minuten abgebrochen wurde und mit 3:0 für die DEG gewertet wurde. Das dadurch entstandene Torhüterproblem lösten die Füchse durch die Verpflichtung von Mannheims Ersatztorwart Patrick Ehelechner.
Im November starteten die Füchse eine beeindruckende Serie und konnten sieben Spiele in Folge punkten, von möglichen 21 wurden in dieser Zeit 16 Punkte geholt, so dass der EV Duisburg den Play-off-Plätzen immer näher kam. Die 2:5-Niederlage in Krefeld, die gleichzeitig das Ende der Serie bedeutete, war ein Wendepunkt in der Saison, die Trendkurve zeigte nach unten, Ende Januar belegte der EVD nach Monaten wieder einen Play-down-Platz. Die Hauptrunde wurde als Letzter beendet, die Füchse mussten in die Abstiegsrunde, in der das Team von Dieter Hegen auf die Kassel Huskies traf. Die ersten beiden von maximal sieben Spiele konnte der EVD für sich entschieden (6:3 und 5:4 nach Verlängerung), ehe die Huskies zurückschlugen und das dritte Spiel der Abstiegsrunde mit 3:2 gewannen. Mit einem 5:2- Sieg im vierten Spiel kamen die Füchse dem Klassenerhalt einen großen Schritt näher und konnten mit einem Sieg im fünften Spiel Klarheit schaffen. Direkt den ersten Matchball verwandelten die Füchse und kehrten mit einem 4:3-Sieg nach Duisburg zurück, die Kassel Huskies mussten den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Für den EV Duisburg bedeutete dieser Sieg nicht nur den Klassenverbleib, sondern auch Planungssicherheit für die nächsten fünf Jahre, da die DEL den sportlichen Auf- und Abstieg für diese Zeit aussetze.
Nach dem geschafften Klassenerhalt wollten die Füchse in der kommenden Saison aus finanziellen Gründen vermehrt auf osteuropäische Spieler setzen, anstatt teure kanadische Spieler zu beschäftigen. Deshalb wurde mit dem russischen Vizemeister Avangard Omsk eine Kooperation angestrebt, bei der junge Talente aus Omsk Spielpraxis beim EVD sammeln sollten. Doch kurz vor Saisonbeginn machte eine russische Gesetzesänderung, bei der eine neue Gehaltsobergrenze geschaffen wurde, die Kooperation unmöglich, weil Avangard Omsk selbst auf die Talente zurückgreifen musste. Daher mussten kurzfristig neue Spieler verpflichtet werden, doch zu diesem Zeitpunkt waren Verpflichtungen von Topspielern unmöglich, außerdem fehlte das Geld für solche. So war die Saison 2006/2007 schon vor dem Start im September verloren, folglich beendeten die Duisburger Füchse die Spielzeit als Letzter, wobei ihnen in 52 Spielen nur neun Siege gelangen, negativer Höhepunkt war das 2:11-Debakel gegen die Kölner Haie am 3. Oktober.
[Bearbeiten] Schwierige Zeiten und eine Investition in die Zukunft
Im März 2007 kamen erstmalig Meldungen über einen möglichen Umzug der die DEL-Mannschaft organisierende Gesellschaft nach Stuttgart aus wirtschaftlichen Gründen auf. Diese Information wurde seitens der Gesellschafter bestätigt, bis Ende April 2007 sollte hierüber eine Entscheidung fallen. Am 26. April 2007 gab der Hauptgesellschafter Pape bekannt für die Saison 2007/08 in Duisburg zu verbleiben, da es der Stadt Stuttgart nicht gelungen sei, in der kurzen Zeit die benötigten Sponsorengelder in Höhe von 5 Millionen Euro aufzutreiben.
In der Saison 2007/08 setzt der EV Duisburg wieder verstärkt auf kanadische Eishockeyspieler, mit dem Ziel, die Vor-Play-offs zu erreichen. Doch seit dem Saisonstart standen die Füchse im Tabellenkeller, waren abgeschlagen Letzter, ehe sie sich gegen Saisonende noch einmal herankämpften, die Rote Laterne aber nicht abgeben konnten. Aufgrund dieser schlechten Bilanz kamen im Laufe der Saison immer wieder Gerüchte auf, dass der EVD eventuell zur nächsten Saison umziehen würde oder gar den Spielbetrieb einstellen würde, doch am 27. Dezember 2007 verkündete Pape, vor dem Spiel gegen die Krefeld Pinguine (4:5), dass Duisburg auch in der kommenden Saison DEL- Standort bleiben wird. Mit ein Grund für diese Entscheidung war die Tatsache, dass die Deutsche Eishockey Liga ab der Saison 2008/09 den sportlichen Auf- und Abstieg wieder einführen wird. Daraufhin signalisierten einige Sponsoren, aufgrund der gestiegen sportlichen Attraktivität der DEL, den EVD finanziell zu unterstützen. Allerdings lehnte die für die für den Spielbetrieb der 2. Bundesliga und Oberliga zuständige ESBG den Vorschlag einer Relegation zwischen DEL und 2. Bundesliga mittlerweile ab, sodass es auch in der Spielzeit 2008/09 keinen Absteiger geben wird. Das änderte jedoch nichts an der Entscheidung der Füchse, auch künftig in der DEL zu spielen.
Des Weiteren machten die Füchse Duisburg in der Sommerpause 2008 Schlagzeilen, als der Verein offiziell bekannt gab, beim Oberligisten Herner EV als Mehrheitsgesellschafter einzusteigen. Dies war nötig, da der Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet sonst den Aufstieg in die Oberliga nicht hätte realisieren können. Die Füchse aus Duisburg, sowie einige andere DEL-Vereine aus Nordrhein-Westfalen, wollen den Standort Herne in Zukunft als Ausbildungsstandort für junge Talente nutzen. So können die Nachwuchsspieler besser an das Niveau in der DEL herangeführt werden. Außerdem übernahm der EVD, in Person von Ralf Pape, auch die Eishalle des Herner EV, um sie nach den ESBG-Standards zu sanieren.
Auch innerhalb der eigenen Mannschaft gab es einige positive, wie auch negative Schlagzeilen. Zum einen konnte man den Star-Verteidiger Jean-Luc Grand-Pierre verpflichten, doch gleichzeitig wurde der gerade erst verpflichtete Spieler Pat Lebeau auf Grund verschiedener Unstimmigkeiten nicht lizenziert. Für die Saison 2008/09 versprach man sich und den Fans viel, als Saisonziel wurde das Erreichen der 1. Playoff-Runde (früher Pre-Playoffs) ausgegeben, jedoch zeigte sich bald, daß man erneut das Tabellenschlußlicht sein würde. Trainer Karel Lang trat schon früh in der Saison zurück, sein Vorgänger Didi Hegen wurde auch sein Nachfolger. Doch auch er beendete seine Tätigkeit schon vor Saisonende, neuer Trainer wurde Hans-Willi Mühlenhaus. Nach teilweise desolaten Leistungen verkündete Pape, dass sämtliche Verträge zum Saisonende gekündigt werden sollen.
[Bearbeiten] Ausstieg aus der Deutschen Eishockey Liga
Am 15. März 2009 gab die Geschäftsleitung der EV Duisburger Füchse bekannt, dass sich die Gesellschaft aus der DEL zurückzieht und zugleich einen Insolvenzantrag, der unter Aktenzeichen 62 IN 49/09 beim Amtsgericht Duisburg bearbeitet wird, stellt. Am 1. Mai 2009 wurde das Insolvenzverfahren für die GmbH eröffnet und bekannt, dass eine neue Spielbetriebsgesellschaft des EV Duisburg fristgerecht die Unterlagen für eine Lizenz für die 2. Eishockey-Bundesliga einreichte. Eine Spielberechtigung für die 2. Bundesliga hatte jedoch nur die bisherige EV Duisburg „Die Füchse“ GmbH, nicht jedoch die neu gegründete Gesellschaft. Am 9. Juni wurde daher der Lizenzantrag zurückgezogen. Die erste Herrenmannschaft des EV Duisburg, die in der Saison 2008/09 an der fünftklassigen Verbandsliga NRW teilnahm, wird den Spielbetrieb in der Saison 2009/10 fortsetzen.[1]
[Bearbeiten] Platzierungen des EV Duisburg
Zur Saison 1994/95 wurde die Eishockey-Bundesliga durch die Deutsche Eishockey Liga ersetzt, in der die Füchse Duisburg im Jahr 2005 zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte starteten. Seitdem spielten sie bis zum Ausstieg ununterbrochen in der DEL.
Ein Jahr später konnte der Klassenerhalt in den Play-downs durch einen 4:1-Sieg nach Spielen gegen die Kassel Huskies gesichert werden. Danach wurde der sportliche Abstieg von der Deutschen Eishockey Liga abgeschafft.
| Saison | Liga | Vorrunde | Saisonabschluss |
|---|---|---|---|
| 1991/92 | Landesliga | – | Aufstieg in die NRW-Liga |
| 1992/93 | NRW-Liga | 1. Platz | Aufstieg in die RegionalligaNord – 1. Platz nach der Qualifikationsrunde zur Regionalliga Nord |
| 1993/94 | Regionalliga Nord | 2. Platz | Aufstieg in die 1. Liga Nord – 4. Platz nach Qualifikation zur Oberliga Nord |
| 1994/95 | 1. Liga Nord | 14. Platz | 3. Platz nach der Aufstiegsrunde zur 1. Liga Nord |
| 1995/96 | 1. Liga Nord | 9. Platz | 9. Platz nach der Meisterrunde |
| 1996/97 | 1. Liga Nord | 10. Platz | Achtelfinale um die DEB-Meisterschaft mit 3:0 Niederlagen gegen die Deggendorfer EG |
| 1997/98 | 1. Liga Nord | 7. Platz | k.A. |
| 1998/99 | 1. Liga Sued/Nord | 3. Platz | k.A. |
| 1999/2000 | Oberliga | 1. Platz | 1. Play-off Qualifikationsrunde mit 2:0 Niederlagen gegen den TSV Erding |
| 2000/01 | Oberliga | 2. Platz | Play-off Halbfinale – Aufstieg erst im Nachhinein |
| 2001/02 | 2. Bundesliga | 14. Platz | Play-downs – Klassenerhalt am Grünen Tisch |
| 2002/03 | 2. Bundesliga | 9. Platz | Die Play-offs wurden nicht erreicht |
| 2003/04 | 2. Bundesliga | 5. Platz | Play-off Viertelfinale – 1:3 Niederlagen gegen die Landshut Cannibals |
| 2004/05 | 2. Bundesliga | 2. Platz | Play-off Finale und Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga, nach 3:0 Spielen gegen den EHC Straubing |
| 2005/06 | DEL | 14. Platz | Play-downs – Klassenerhalt nach 4:1 Siegen gegen die Kassel Huskies |
| 2006/07 | DEL | 14. Platz | Die Play-offs wurden nicht erreicht |
| 2007/08 | DEL | 15. Platz | Die Play-offs wurden nicht erreicht |
| 2008/09 | DEL | 16. Platz | Die Play-offs wurden nicht erreicht |
[Bearbeiten] Mannschaft
[Bearbeiten] Aktueller Kader der Saison 2008/09
Die Füchse Duisburg verzeichnen zur Saison 2008/09 fünf Abgänge, sowie sieben Neuzugänge. Damit starten sie mit 26 Spielern wieder in der Deutschen Eishockey Liga. Zudem ist der gerade in die Oberliga aufgestiegene Herner EV 2007 neuer Kooperationspartner der Füchse.
Den Mannschaften in der höchsten deutschen Spielklasse stehen zwölf Ausländerlizenzen zur Verfügung. Jeder Spieler ohne deutsche Staatsangehörigkeit besetzt eine dieser Lizenzen, von denen pro Pflichtspiel zehn eingesetzt werden dürfen. Bei den Füchsen Duisburg fallen neun Spieler unter diese Regelung.
Des Weiteren haben die Verantwortlichen des EVD acht Spieler mit einer Förderlizenz ausgestattet, die damit auch für den Oberligisten Herner EV 2007 spielberechtigt sind.
| Offizielle | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Tätigkeit | Name | Geburtsdatum | Geburtsort | Im Team seit | Letztes Team | |
| Interims- trainer |
Hans-Willi Mühlenhaus | 27. Mai 1958 | 2009 | |||
| Assistent | vakant | |||||
| Sportl. Leiter |
vakant | |||||
(Stand: 15. Januar 2009)
[Bearbeiten] Bedeutende frühere Mannschaften
[Bearbeiten] Zweitligameister 2005
[Bearbeiten] Spieler
[Bearbeiten] Mitglieder der Hockey Hall of Fame Deutschland
In die „Hall of Fame“ des deutschen Eishockeymuseums werden Persönlichkeiten aufgenommen, die sich um den Eishockeysport in Deutschland verdient gemacht haben. Von den aufgenommenen Akteuren wirkten in Duisburg:
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
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[Bearbeiten] Vereinsinterne Rekorde
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(alle Statistiken befinden sich auf dem Stand zum Ende der Saison 2007/08)
[Bearbeiten] Bedeutende (ehemalige) Spieler
(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)
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[Bearbeiten] Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game
Einige Spieler der Füchse Duisburg wurden für das DEL All-Star-Game nominiert, ein Freundschaftsspiel, welches seit 1998 jährlich stattfindet und in dem die herausragendsten Spieler der Deutschen Eishockey Liga gegeneinander antreten.
| Teilnahmen am All-Star-Game während der Teamzugehörigkeit | ||||
| Name | Position | Teilnahme(n) | Team | |
| Stürmer | 2008 | |||
| Stürmer | 2007 | |||
| Verteidiger | 2009 | |||
[Bearbeiten] Trainer
In den vergangenen Jahren gab es beim EV Duisburg eine Vielzahl an Trainern, der berühmteste ist sicherlich Dieter „Didi“ Hegen, der mit fünf Jahren Amtsdauer die längste aller EVD- Trainer aufweisen kann. Unter ihm konnten die Füchse auch den größten Erfolg ihrer Vereinsgeschichte feiern, den Aufstieg in die Deutsche Eishockeyliga 2005. Bevor Hegen 2002 das Traineramt übernahm, gab es, mit Ausnahme der ersten Saison 1991/92, pro Saison mindestens einen Trainerwechsel, in den Spielzeiten 1994/95 und 2001/02 wurde der Trainer gleich zweimal gewechselt, in der Saison 2007/08 gar dreimal. Mit Rico Rossi (1999–2001 und 2002) und Eduard Nowak (1994/95 und 1997/98) waren zwei Trainer gleich zwei Mal Trainer beim EV Duisburg, Jan Benda war ebenfalls zweimal Übungsleiter in Duisburg, zum einen beim Duisburger SV und zum anderen bei den Duisburger Füchsen. Aktuell wird die DEL- Mannschaft von Didi Hegen gecoacht, der zu Beginn der Saison 2008/09 den Trainerposten übernahm, nachdem der vorherige Trainer Karel Lang aufgrund des sportlichen Misserfolges zurücktrat.
Ehemalige berühmte Trainer in Duisburg waren Jiří Hanzl, Otto Schneitberger (beide beim Duisburger SC) und Ralph Krueger (Duisburger SV), sowie Jiří Kochta und Peter Draisaitl (EV Duisburg).
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[Bearbeiten] Stammverein
Im Stammverein EV Duisburg sind seit der Auslagerung der Profimannschaft in die EV Duisburg „Die Füchse“ GmbH die Nachwuchs-, Amateur- und Frauenmannschaften des Vereins organisiert. Unter dem Namen Jungfüchse spielen die Laufschüler-, die Bambini-, die Kleinschüler-, sowie die Knaben-, die Schüler-, die Jugend- und die Juniorenmannschaft des EVD, die am Spielbetrieb der jeweiligen NRW-Liga teilnehmen. Zudem startet die Seniorenmannschaft des EV Duisburg als Amateurmannschaft in der - fünftklassigen - Verbandsliga NRW. Ds Frauenteam des EV Duisburg nimmt aktuell am Spielbetrieb der Landesliga NRW teil.[2]
[Bearbeiten] Spielstätte
Die Mannschaften der Füchse Duisburg tragen ihre Heimspiele in der Scania-Arena aus. Die im Jahr 1971 erbaute Eissporthalle bietet Platz für 4.840 Zuschauer, darunter 800 Sitzplätze. Die Halle ist in etwa baugleich mit denen in Iserlohn oder Herne. Im Laufe der Jahre wurde sie mehrfach umfassend renoviert, modernisiert und erweitert.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Handelsblatt Online, Füchse Duisburg künftig nur noch Verbandsligist
- ↑ evd-jungfuechse.de, Mannschaftsübersicht auf der Homepage des Stammvereins
[Bearbeiten] Weblinks
SC Bietigheim-Bissingen | REV Bremerhaven | ETC Crimmitschau | Dresdner Eislöwen | Wölfe Freiburg | Hannover Indians | Heilbronner Falken | ESV Kaufbeuren | Landshut Cannibals | Lausitzer Füchse | EHC München | EV Ravensburg | SC Riessersee | Schwenninger ERC

