FC Südtirol

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
FC Südtirol
Logo
Voller Name Fußballclub Südtirol GmbH
Ort Bozen
Gegründet 1. August 1995
Vereinsfarben weiß-rot
Stadion Drusus-Stadion, Bozen
Plätze 3000
Präsident Walter Baumgartner
Vorstand Johann Krapf
Dietmar Pfeifer
Luca Piazzi
Trainer Claudio Rastelli
Homepage fc-suedtirol.com
Liga Lega Pro Prima Divisione A
2012/13 4. Platz
Heim
Auswärts

Der FC Südtirol ist ein Sportverein mit Sitz in Bozen (Südtirol). Er ist der erfolgreichste Fußballverein der jüngeren Sportgeschichte Südtirols. In der Saison 2012/13 spielt er in der italienischen Lega Pro Prima Divisione, der 3. Profiliga Italiens.

Geschichte[Bearbeiten]

Saison Liga \varnothingZuschauer
beim FCS
\varnothingZuschauer
in der Liga [1]
2001/2002 Serie C2/B, reguläre Saison 1.138 950
2001/2002 Serie C2/B, Playoff 2.500 6.200
2002/2003 Serie C2/A, reguläre Saison 1.323 1.131
2002/2003 Serie C2/A, Playoff 3.250 4.070
2003/2004 Serie C2/A, reguläre Saison 1.241 970
2003/2004 Serie C2/A, Playoff 2.200 2.960
2004/2005 Serie C2/A, reguläre Saison 976 749
2005/2006 Serie C2/A, reguläre Saison 1.190 904
2005/2006 Serie C2/A, Playoff 1.160 1.373
2006/2007 Serie C2/A, reguläre Saison 1.069 943
2007/2008 Serie C2/A, reguläre Saison 757 661
2008/2009 Lega Pro Seconda Divisione/A, reguläre Saison 565 693
2008/2009 Lega Pro Seconda Divisione/A, Playout 1.200 575
2009/2010 Lega Pro Seconda Divisione/A, reguläre Saison 1.000 625

1974 bis 1995: SV Milland und die Idee des FC Südtirol[Bearbeiten]

Der SV Milland wurde am 26. April 1974 in der gleichnamigen Brixner Fraktion gegründet. [2] In der Saison 1977/1978 nahm die Fußballsektion des Vereins erstmals an einer Meisterschaft, der dritten Amateurliga, teil. Ab der Saison 1980/1981, nach einem Jahr Inaktivität, konnte sich der Verein ständig steigern, und stieg in der Saison 1990/1991 erstmals in die regionale Oberliga auf. Am Ende der Saison 1994/1995 stieg der Verein als Tabellensechzehnter in die Südtiroler Landesliga ab. Als SV Milland hat der Verein in dieser Zeit insgesamt 12 Jugendmeisterschaften gewonnen.

Im selben Jahr hat sich eine Unternehmergruppe dazu entschlossen, den Profi-Fußball wieder nach Südtirol zurückzuholen. Der FC Südtirol sollte der Vorzeige-Fußballverein des Landes werden, und so bald als möglich in Profiligen vertreten sein.

Nachdem die Verhandlungen mit dem finanziell angeschlagenen FC Bozen, der als bis dahin letzter Verein in den frühen 1980ern im Profifußball vertreten war, gescheitert waren, wurde beschlossen, die Fußballsektion des finanziell angeschlagenen SV Milland zu übernehmen.

Der Verein wurde zu FC Südtirol Alto Adige Calcio umbenannt und am 1. August 1995 erstmals vorgestellt. Erster Präsident war der Gsieser Architekt Hanns Huber.

Aus dem SV Milland wurde der ASV Milland, den es auch heute noch gibt. Die Kampfmannschaft des Vereins spielt mittlerweile wieder in der Südtiroler Landesliga.[3]

1995 bis 2000: In den Amateurligen[Bearbeiten]

In den ersten beiden Saisonen dominierte der FC Südtirol die regionalen Fußballligen. Ohne eine einzige Niederlage stieg der Verein 1995/1996 in die regionale Oberliga auf, und von dort 1996/1997 mit nur einer Niederliga direkt in den "Campionate Nazionale Dilettanti", der heutigen Serie D. Im Sommer 1997 übernahm der Grödner Bauunternehmer Leopold Goller das Präsidentenamt, nachdem es vereinsintern zu Turbulenzen gekommen war. In den Saisonen 1997/1998 bis 1999/2000 spielte der FC Südtirol in der Serie D, und konnte sich auch in dieser Liga ständig steigern.

1999/2000 gelang der Aufstieg in die damalige Serie C2. Der FC Südtirol wurde damit die nördlichste Profimannschaft Italiens. [3]

2000 bis 2006: Erfolgreiche Jahre in der Serie C2[Bearbeiten]

Der Aufstieg in die Serie C2 brachte einige Änderungen mit sich. Die Mannschaft spielte von nun an im Bozner Drususstadion, dem einzigen profitauglichen Stadion Südtirols, welches aus diesem Anlass im Jahr 2000 renoviert wurde. Auch die Büros des Vereins wurden nach Bozen verlegt, der offizielle Vereinssitz ist jedoch bis heute Brixen geblieben. Bedeutend ist auch die Umwandlung des Vereins in die Fußballclub Südtirol Ges.m.b.H..

In der ersten Saison in der Serie C2 wurde das Ziel, der Klassenerhalt, schnell erreicht. Aufgrund äußerst schwacher Darbietungen der Mannschaft nach Erreichen dieses Zieles wurde der Vertrag mit Aufstiegs-Trainer Giuseppe Sannino jedoch nicht verlängert.

In der Saison 2001/02 übernahm der ehemalige Profifußballer Attilio Tesser das Traineramt. Das von Präsident Goller gesteckte Ziel war von nun an das Erreichen eines Playoff-Platzes. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte die Mannschaft letztlich das Ziel erreichen, schied aber im Playoff-Halbfinale trotz zweier Unentschieden gegen den in der Tabelle besser platzierten Verein Brescello Calcio aus.

Nach dieser Saison verließen einige Stützen der Mannschaft, wie Torjäger Simone Motta oder Verteidiger Morris Molinari, den Verein. Präsident Goller gab jedoch erneut das Erreichen eines Playoff-Platzes für die Saison 2002/03 vor. Nach einer schwachen Hinrunde wurde der FC Südtirol zum besten Team der Rückrunde, war technisch wohl das stärkste aller Mitkonkurrenten, und zog letztlich wieder als Tabellen-Dritter ins Aufstiegs-Playoff ein.

Im Hinspiel auswärts gegen die AC Mantova verlor der FC Südtirol knapp mit 1:2. Das Rückspiel musste aus Sicherheitsgründen in Treviso austragen werden, Mantova wurde mit 2:0 besiegt, und der FC Südtirol stand erstmals in der Vereinsgeschichte im Finale des Playoffs. Hier scheiterte das Team mit zwei torlosen Unentschieden an Novara Calcio, welches in der Tabelle besser platziert war.

Wieder wurden einige wichtige Mannschaftsstützen abgegeben, wie Giampietro Zecchin oder Alessandro Noselli, und auch Trainer Attilio Tesser, der zu US Triestina wechselte. Das Traineramt übernahm in der folgenden Saison, 2003/04, Bruno Tedino. Er konnte die Mannschaft zwar wieder an die Spitze der Meisterschaft führen, wurde aber am Ende der Saison, aufgrund eines Leistungseinbruchs der Mannschaft, entlassen. In den Play-offs wurde die Mannschaft von Fabio Sala und Alfredo Sebastiani betreut. Wiederum konnte die Mannschaft ins Finale einziehen, scheiterte dort jedoch nach zwei Niederlagen an US Cremonese.

Wie üblich verließen vor der Saison 2004/05 wieder einige wichtige Spieler den Verein, wie Gianfranco Nardi oder Carlo Gervasoni. Das Traineramt übernahm Claudio Terzulli, der jedoch im November aufgrund schlechter Resultate wieder entlassen wurde. Die Jugendtrainer Fabio Sala und Carlo Odorizzi übernahmen das Ruder und führten die Mannschaft auf Platz 8. In dieser Saison machte sich erstmals die hervorragende Jugendarbeit des Vereins bemerkbar: Michael Cia, Manuel Scavone, Michael Bacher und Hannes Kiem gehörten von nun an zur ersten Mannschaft.

In der Saison 2005/06 übernahm der ehemalige Profifußballer Marco Baroni das Traineramt und führte die Mannschaft wieder ins Aufstiegs-Playoff. Dort scheiterte der FC Südtirol im Halbfinale an die ASD Montalto Ivrea. Am Ende dieser Saison übergab Leopold Goller das Präsidentenamt an Werner Seeber.[3]

2006 bis 2009: Schwerpunkt Jugendarbeit[Bearbeiten]

Hans-Rudi Brugger, langjähriger Kapitän und Rekordspieler des FC Südtirol

Nach den mehrfachen erfolglosen Aufstiegsversuchen war der Verein finanziell angeschlagen. Der neu gewählte Vorstand setzte von nun an schwerpunktmäßig auf die eigene Jugend. Mit stark reduzierten Spielergehältern und einem jungen Kader war seitdem nicht mehr der Aufstieg, sondern ein vorzeitig gesicherter Klassenerhalt primäres Saisonziel. Außerdem wurde der AFC Südtirol gegründet, welcher den FC Südtirol in der Jugendtätigkeit unterstützt.

In der Saison 2006/07 übernahm Aldo Firicano das Traineramt. Die Saison begann trotz Sieges gleich mit einer Niederlage auf dem grünen Tisch. Versehentlich wurde ein aus der vergangenen Saison gesperrter Spieler eingesetzt. [4] Nach Ende der Rückrunde befand sich die Mannschaft dennoch auf Platz 3. In der Rückrunde konnte der Verein jedoch nicht mehr an die guten Leistungen anknüpfen und schloss die Meisterschaft auf Rang sieben ab. Mit Michael Cia wechselte im Sommer erstmals ein Spieler aus der eigenen Jugend direkt in die Serie A zu Atalanta Bergamo. [5]

Im Sommer 2007 wurde dem Verein fast eine Teilnahme an der nächsten Meisterschaft verwehrt, weil der offizielle Vereinssitz immer noch in Brixen war, und daher, laut Verband, die Heimspiele in Brixen ausgetragen werden müssten. Aus diesem Grund wurde auch eine Fusion mit dem FC Bozen 1996 vorgeschlagen, was aber nicht realisiert wurde. Der Verein durfte letztlich doch an der Meisterschaft 2007/08, weil vom Verband eine Sondergenehmigung erteilt wurde, welche bis heute noch gilt. [6] Diese Saison, immer noch unter der Führung von Trainer Aldo Firicano, schloss der Verein mit dem Klassenerhalt durch einen Heimsieg gegen Pro Vercelli am letzten Spieltag ab.[7]

In der Saison 2008/09 übernahm Maurizio D'Angelo das Traineramt. [8] Bereits Ende Oktober wurde er aufgrund schwacher Leistungen durch Marco Alessandrini ersetzt, doch auch unter ihm wurden die Ergebnisse nicht besser.[9] Am letzten Spieltag der Saison verlor der FC Südtirol auswärts gegen Alghero Calcio, weswegen Alessandrini sein Amt niederlegte. Der Jugendtrainer Alfredo Sebastiani übernahm die Mannschaft im Abstiegs-Playout, und schaffte gegen Valenzana Calcio den Klassenerhalt. [10][11]

Am 11. Juni 2009, wenige Tage nach dem entscheidenden Playout-Heimsieg, verstarb der ehemalige Präsident Leopold Goller mit nur 56 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.[12]

2009 bis heute: Vision 2015 und Aufstieg in die Lega Pro Prima Divisione[Bearbeiten]

Bereits vor Ende der Saison 2008/09 übernahm Walter Baumgartner das Präsidentenamt.[13] Als neues Leitbild wurde die "Vision 2015" vorgestellt. Die darin enthaltenen Ziele sind u.a. der Aufstieg in die Serie B bis 2015 und der Stadionbau in Leifers.[14]

Im Sommer 2009 wurde die Mannschaft komplett umgekrempelt, wobei vor allem viele eigene Jugendspieler berücksichtigt wurden und auf eine starke Verteidigung gesetzt wurde. Als Trainer wurde Alfredo Sebastiani bestätigt.

Der FC Südtirol wurde im Laufe der Saison 2009/10 zum Team mit der stärksten Verteidigung und erreichte drei Spieltage vor Saisonsende die Tabellenführung. [15] Diese konnte die Mannschaft in den direkten Vergleichen mit einem Unentschieden gegen Aufstiegsfavoriten AC Spezia [16] und einem Sieg in Unterzahl auswärts gegen AC Pavia [17] erfolgreich verteidigen.

Am letzten Spieltag besiegte der FC Südtirol Valenzana Calcio mit 1:0 durch einen Treffer von Mattia Marchi und stieg somit als Tabellenerster in die Lega Pro Prima Divisione auf.[18] Sportlich gesehen ist der FC Südtirol nun der beste Verein der Region Trentino-Südtirol und nimmt diesen Titel dem AC Mezzocorona ab.[18]

Die Saison 2010/11 wurde auf dem 17. und somit zweitletzten Tabellenplatz beendet. Die Südtiroler mussten in den Play-Outs gegen Ravenna Calcio antreten und siegten im Hinspiel mit 1:0. Das Rückspiel endete durch einen Gegentreffer in der 96. Minute mit einer 1:2-Niederlage. Torhüter Davide Zomer wurde in der Nachspielzeit nach einer Tätlichkeit vom Platz gestellt und es wurde ein Elfmeter für Ravenna zugesprochen. Verteidiger Pietro Cascone stellte sich zwischen die Pfosten, allerdings gelang es ihm nicht den Gegentreffer zu verhindern. Nach Aufdecken eines italienischen Wettskandals wurden im August 2011 die Urteile verkündet und die Ligakonkurrenten Ravenna Calcio und US Alessandria Calcio zum Zwangsabstieg verurteilt. Der FC Südtirol wurde erneut in die dritte Liga eingestuft.

In der Saison 2012/13 führte Trainer Stefano Vecchio bis in die Playoffs um den Aufstieg in die Serie B.

In der Saison 2013/14 wurde der Trainer Lorenzo D´Anna nach fünf Spielen, in denen der FC Südtirol auf fünf Punkte kam, entlassen und Claudio Rastelli eingestellt.

Tabellenplatzentwicklung[Bearbeiten]

Saison Liga Platz Tore Punkte Besonderes
1995/96 Promozione Trentina-Altoatesina (7. Liga) 1 74:9 82 Direkter Aufstieg in die Eccellenza Trentina-Altoatesina.
1996/97 Eccellenza Trentina-Altoatesina (6. Liga) 1 44:17 61 Direkter Aufstieg in die CND.
1997/98 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 12 26:36 40
1998/99 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 7 27:31 47
1999/00 Campionato Nazionale Dilettanti, Gruppe C (5. Liga) 1 56:26 70 Direkter Aufstieg in die Serie C2.
2000/01 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 11 45:53 43
2001/02 Serie C2, Gruppe B (4. Liga) 4 54:36 62 Verliert das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen Brescello Calcio (1:1, 1:1).
2002/03 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 3 50:27 57 Gewinnt das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen die AC Mantova (1:2, 2:0). Verliert das Finale des Aufstiegs-Playoffs gegen Novara Calcio (0:0, 0:0).
2003/04 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 3 40:22 58 Gewinnt das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen Valenzana Calcio (1:0, 0:0). Verliert das Finale des Aufstiegs-Playoffs gegen US Cremonese (1:2, 1:2).
2004/05 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 8 42:30 48
2005/06 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 4 36:27 55 Verliert das Halbfinale des Aufstiegs-Playoffs gegen die ASD Montalto Ivrea (1:1, 1:1).
2006/07 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 7 37:33 49
2007/08 Serie C2, Gruppe A (4. Liga) 12 34:33 44
2008/09 Lega Pro Seconda Divisione, Gruppe A (4. Liga) 15 31:40 36 Gewinnt das Abstiegs-Playout gegen Valenzana Calcio (2:2, 2:0).
2009/10 Lega Pro Seconda Divisione, Gruppe A (4. Liga) 1 33:23 63 Direkter Aufstieg in die Lega Pro Prima Divisione.
2010/11 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe A (3. Liga) 17 28:43 32 Niederlage in den Play-Outs gegen Ravenna Calcio (1:0, 1:2). Nach Zwangsabstieg von Ravenna erneut in die dritte Liga eingestuft.
2011/12 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe B (3. Liga) 7 39:34 46 Verpasst nur knapp die Play-Offs (3 Punkte)
2012/13 Lega Pro Prima Divisione, Gruppe A (3. Liga) 4 43:33 50 Scheitert im Halbfinale der Play-Off

Team 2011/12[Bearbeiten]

Aktueller Kader[Bearbeiten]

Stand: 17. Oktober 2011

Name Geburtstag Zugang letzter Verein
0000 Tor
ItalienItalien Alessandro Iacobucci 3. Juni 1991 2011 AC Siena
PolenPolen Michał Miśkiewicz 20. Januar 1989 2011 Crociati Noceto
0000 Abwehr
ItalienItalien Pietro Cascone 13. Mai 1985 2009 Vigor Lamezia Calcio
ItalienItalien Benjamin Fodor 14. Februar 1992 2011 AC Chievo Verona
ItalienItalien Luca Franchini 31. Dezember 1983 2011 Gallipoli Calcio
ItalienItalien Alessio Grea 29. Mai 1990 2011 Ravenna Calcio
ItalienItalien Simone Iacoponi 30. April 1987 2011 Foligno Calcio
ItalienItalien Hannes Kiem 30. April 1985 Jugend
ItalienItalien Marco Martin 25. Dezember 1987 2009 FBC Treviso
ItalienItalien Denny Nazari 9. April 1990 2011 AC Mezzocorona
0000 Mittelfeld
ItalienItalien Michael Bacher 19. Februar 1988 2011 US Cremonese
ItalienItalien Amedeo Calliari 12. April 1988 2011 AC Lumezzane
ItalienItalien Alessandro Campo 21. Februar 1984 2009 AS Cittadella
ItalienItalien Martin Ciaghi 1. Mai 1992 2011 Brescia Calcio
ItalienItalien Hannes Fink 6. Oktober 1989 Jugend
ItalienItalien Alessandro Furlan 15. Oktober 1985 2010 AC Mezzocorona
ItalienItalien Luca Santonocito 11. Februar 1992 2011 AC Mailand
ItalienItalien Francesco Uliano 19. September 1989 2011 Ascoli Calcio
0000 Angriff
ItalienItalien Thomas Albanese 12. Mai 1988 2009 AC Legnano
ArgentinienArgentinien Franco Chiavarini 18. Februar 1980 2011 NK Zagreb
ItalienItalien Matteo Chinellato 2. September 1991 2011 AC Reggiana
ItalienItalien Nicola Ferrari 14. September 1989 2011 Hellas Verona
ItalienItalien Manuel Fischnaller 20. Juli 1991 2010 Juventus Turin
ItalienItalien Daniel Pfitscher 9. Januar 1990 2011 Bellaria-Igea Marina
ItalienItalien Andrea Schenetti 9. März 1991 2011 AC Prato

Trainer- und Betreuerstab[Bearbeiten]

Trainer: ItalienItalien Claudio Rastelli
Co-Trainer: ItalienItalien Stefano Manfioletti
Team-Manager: ItalienItalien Markus Wilhelm
Konditionstrainer: ItalienItalien Andrea Tonelli
Tormann-Trainer: ItalienItalien Massimo Marini
Vereinsarzt: ItalienItalien Pierpaolo Bertoli
Physiotherapeut: ItalienItalien Gregor Comploi
Physiotherapeut: ItalienItalien Marco Gaiga
Mental-Trainer: ItalienItalien Gabriele Ghirardello
Magazineur: ItalienItalien Michele Soldà

Ehemalige Spieler[Bearbeiten]

  • ItalienItalien Joachim Degasperi
  • ItalienItalien Carlo Gervasoni
  • ItalienItalien Andrea Guerra
  • ItalienItalien Luca Lomi
  • ItalienItalien Manuel Mancini
  • ItalienItalien Simone Motta
  • ItalienItalien Gianfranco Nardi
  • ItalienItalien Alessandro Noselli

Ehemalige Trainer[Bearbeiten]

Stadion und Infrastruktur[Bearbeiten]

Drusus-Stadion in Bozen

Zwischen 1995 und 2000 spielte der FC Südtirol in Brixen und in Tramin. Seit dem Aufstieg in die Serie C2 bestreitet der Verein seine Spiele jedoch im Drusus-Stadion von Bozen, weil es das einzige für Profiligen homologierte Stadion in Südtirol ist. Im selben Stadion spielt auch der FC Bozen 1996.

Der eigentliche Vereinssitz war bis Februar 2011 Brixen[19], weswegen es immer wieder zu Unstimmigkeiten mit dem Fußballverband sowie dem FC Bozen 1996 wegen der Nutzung des Stadions kam.

Ein weiterhin bestehendes Problem des Vereins ist das Fehlen eines eigenen Trainingsplatzes, weswegen die Trainings ständig an angemieteten Plätzen stattfinden.

Frühestens 2011 soll der Bau eines Stadions und eines Trainsingszentrums in Leifers begonnen werden.[20]

Jugendarbeit[Bearbeiten]

Der FC Südtirol gilt als Verein mit hervorragender Jugendarbeit, mehrere Spieler wurden bereits in italienische Jugendnationalmannschaften einberufen. Zu den besten Spielern, die der Verein hervorgebracht hat, zählen u. a. Michael Cia, Manuel Fischnaller, Michael Bacher, Manuel Scavone und Andrea Seculin. Um die Jugendarbeit besser zu unterstützen, wurde vor wenigen Jahren der AFC Südtirol gegründet.

Vor wenigen Monaten wurde das Projekt "FC Südtirol - Miteinander erfolgreich" eingeführt, welches zum einen die etwas angeschlagene Beziehung zu kleineren Südtiroler Vereinen bessern, zum anderen den Grundstein einer erfolgreichen Zukunft des Südtiroler Fußballs legen soll.[21]

Der Verein ist mit seinen Jugendmannschaften in folgenden Kategorien vertreten [22]:

Berretti Trainer: ItalienItalien Alfredo Sebastiani
Nationale A-Jugend Trainer: ItalienItalien Giampaolo Morabito
Regionale A-Jugend Trainer: ItalienItalien Giovanni Pellizzari
Nationale B-Jugend Trainer: ItalienItalien Giampaolo Morabito
Regionale B-Jugend Trainer: ItalienItalien Arnold Schwellensattl
Provinziale B-Jugend Trainer: ItalienItalien Alberto Bellinato
Provinziale C-Jugend Trainer: ItalienItalien Luca Palmino
C-Jugend 9 gegen 9 Trainer: ItalienItalien Paolo Magno / Ivan Pichler
D-Jugend A und B Trainer: ItalienItalien Michael Blasbichler
VSS U11, U10

Der Verantwortliche für den Jugendsektor ist Fausto Grandi.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Zuschauerstatistiken, abgerufen am 23. Mai 2010
  2. Die Geschichte des ASV Milland, abgerufen am 25. Mai 2010
  3. a b c Vereinsgeschichte des FC Südtirol, abgerufen am 23. Mai 2010
  4. Alto Adige, la prima vittoria finisce sub iudice, abgerufen am 29. Mai 2010
  5. Michael Cia vor dem Sprung in die Serie A, abgerufen am 29. Mai 2010
  6. Nun ist es offiziell: FC Südtirol kann Heimspiele im Bozner Drusus-Stadion austragen, abgerufen am 29. Mai 2010
  7. 2:1-Sieg gegen Pro Vercelli: Klassenerhalt geschafft!, abgerufen am 29. Mai 2010
  8. Maurizio D´Angelo ist der neue Trainer des FC Südtirol, abgerufen am 29. Mai 2010
  9. Marco Alessandrini neuer Trainer des FC Südtirol, abgerufen am 29. Mai 2010
  10. Marco Alessandrini tritt zurück, Alfredo Sebastiani neuer Trainer des FC Südtirol, abgerufen am 29. Mai 2010
  11. FC Südtirol bezwingt Valenzana 2:0 und bleibt in der Lega Pro, abgerufen am 29. Mai 2010
  12. FC Südtirol trauert über den Verlust des ehemaligen Präsidenten Leopold Goller, abgerufen am 29. Mai 2010
  13. Walter Baumgartner neuer Präsident des FC Südtirol, abgerufen am 29. Mai 2010
  14. FCS-Präsident Walter Baumgartner will 2015 in der Serie B spielen, abgerufen am 23. Mai 2010
  15. FC Südtirol-Spezia entscheidet eine gesamte Saison, abgerufen am 29. Mai 2010
  16. FC Südtirol verteidigt Tabellenspitze mit einem torlosen Unentschieden gegen Spezia, abgerufen am 29. Mai 2010
  17. FC Südtirol mit einem Fuss in der 1. Division, abgerufen am 29. Mai 2010
  18. a b Der FC Südtirol steigt auf! Jubelszenen im Drusus-Stadion, abgerufen am 23. Mai 2010
  19. Der FC Südtirol ist ein Verein der Landeshauptstadt!, abgerufen am 21. Februar 2011
  20. Calcio: ora l'Alto Adige pensa in grande Stadio a Laives, rinforzi e nuovi soci, abgerufen am 23. Mai 2010
  21. FC Südtirol - Miteinander erfolgreich!, abgerufen am 23. Mai 2010
  22. FC Südtirol: Jugendabteilung, abgerufen am 7. Oktober 2013

Weblinks[Bearbeiten]