Tramin
| Tramin an der Weinstraße | |||
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| Bezirksgemeinschaft | Überetsch-Unterland | ||
| Provinz: | Bozen (Südtirol) | ||
| Region: | Trentino-Südtirol | ||
| Staat: | Italien | ||
| Einwohner (VZ 2001/31.12.2010): | 3.193/3.301 | ||
| Sprachgruppen laut Volkszählung 2001: |
96,64 % deutsch 3,20 % italienisch 0,17 % ladinisch |
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| Koordinaten | 46° 20′ N, 11° 14′ O46.33333333333311.233333333333276Koordinaten: 46° 20′ N, 11° 14′ O | ||
| Meereshöhe: | 213 - 2.116 m s.l.m. (Zentrum: 276 m s.l.m.) | ||
| Fläche/Dauer- siedlungsraum: |
19,4/10,6 km² | ||
| Fraktionen: | Söll, Rungg | ||
| Nachbargemeinden: | Amblar, Auer, Coredo, Kaltern, Kurtatsch, Montan, Neumarkt, Pfatten, Sfruz | ||
| Partnerschaft mit: | Mindelheim (D), Rödermark (D), Schwaz (A) | ||
| Postleitzahl: | 39040 | ||
| Vorwahl: | 0471 | ||
| ISTAT-Nummer: | 021098 | ||
| Steuernummer: | 80011130210 | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister (2010): | Werner Dissertori (SVP) | ||
Tramin an der Weinstraße (ital. Termeno sulla strada del vino) ist eine Gemeinde mit 3301 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2010) im Südtiroler Unterland, circa 5 km südlich des Kalterer Sees.
Berühmt ist das Weindorf Tramin für die Rebsorte Gewürztraminer. Bekannt ist auch der traditionelle Egetmann-Umzug, der am Faschingsdienstag in ungeraden Jahren durchgeführt wird.
Wichtige Wirtschaftszweige sind der Weinbau auf den sonnigen Hängen (Leiten), der Obstbau, der vor allem auf dem im 18. Jahrhundert trockengelegten "Traminer Moos" in der Talsohle betrieben wird, und der Tourismus.
Tramin ist wegen seines schönen historischen Dorfkerns, des Weinbaus (→ Weinbau in Südtirol), der Nähe zum Kalterer See und der wöchentlichen Weinfeste im Sommer und Herbst ein beliebter Ferienort, vor allem für Gäste aus dem deutschsprachigen Ausland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Weithin sichtbares Wahrzeichen von Tramin sind der 1492 fertiggestellte, mit 86m höchste gemauerte Kirchturm Tirols und die 1911 erbaute neugotische Pfarrkirche zu St. Quirikus und Julitta mit Presbyterium von 1400. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören weiters das Kirchlein St. Jakob in Kastelaz oberhalb Tramins mit seinen wertvollen romanischen Fresken (Bestiarien), die dem Hl. Valentin geweihte Friedhofskapelle und die Kirche St. Mauritius in Söll mit ihren romanischen und gotischen Fresken. Die prächtig ausgeschmückten Kirchen zeugen von der wirtschaftlichen Bedeutung der Marktgemeinde Tramin für die Gegend im Mittelalter.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Mindelheim ist seit 1994 offizielle Partnerstadt von Tramin. Zwischen der Stadtkapelle Mindelheim und der Bürgerkapelle Tramin bestehen bereits seit 1958 enge freundschaftliche Beziehungen.
- Rödermark, südlich von Frankfurt am Main gelegen, ist seit 1978 Partnergemeinde.
- Schwaz in Nordtirol ist seit 1998 offizielle Partnerstadt von Tramin.
[Bearbeiten] Nachbarstädte und Nachbargemeinden
Die Entfernungsangaben beschreibt die Luftlinie zum Ortsmittelpunkt und sind auf ganze Kilometer kaufmännisch gerundet.
| Mendelpass 12 km |
Kaltern 8 km |
Leifers 12 km |
| Cles 16 km |
Auer 4 km |
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| Kurtatsch 4 km |
Salurn 11 km |
Neumarkt 4 km |
[Bearbeiten] Literatur
- Martin Schweiggl: An der südlichen Weinstraße: Tramin, Kurtatsch, Margreid, Kurtinig. Land und Leute zwischen Kalterer See und Salurner Klause (Südtiroler Gebietsführer 17), Bozen: Athesia 1978. ISBN 8870140555
- Roland Zwerger: Tramin an der Weinstraße. Dorfführer und Weinbaugeschichte, Auer: Arcadia 2001. ISBN 88-8300-014-5
- Ursula Düriegl: Die Fabelwesen von St. Jakob in Kastelaz bei Tramin. Romanische Bilderwelt antiken und vorantiken Ursprungs, Wien: Böhlau 2003. ISBN 3-205-77039-0
- Othmar Parteli: 100 Jahre Pfarrkirche von Tramin. Der Schlern, Sonderausgabe Oktober 2011, Bozen: Athesia 2011.