Flughafen Rio de Janeiro-Santos Dumont

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Aeroporto Santos Dumont
Rio de Janeiro 73 Feb 2006 Santos Dumont.jpg
Kenndaten
ICAO-Code SBRJ
IATA-Code SDU
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km östlich von Rio de Janeiro
Basisdaten
Eröffnung 1944
Betreiber Infraero/Luftstreitkräfte
Passagiere 8,27 Mio (2012)
Flug-
bewegungen
97'075
Start- und Landebahnen
02R/20L 1323 m × 42 m Asphalt
02L/20R 1260 m × 30 m Asphalt

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Der Aeroporto Santos Dumont ist einer der beiden Flughäfen der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro. Von diesem Flughafen wird die Luftbrücke Rio de Janeiro-Sao Paulo zum innerstädtischen Flughafen Congonhas in São Paulo bedient, teilweise im 10-Minuten-Takt. Es gibt täglich bis zu 80 Verbindungen aller Fluggesellschaften auf diesem Abschnitt. Der Airport ist Luftdrehkreuz der Avianca Brazil, Gol und vier weiterer brasilianischer Fluglinien.[1]

Gebaut wurde der Flughafen in den Jahren von 1937 bis 1944. Geplant wurde er durch die beiden Architekten Marcelo und Milton Roberto. Benannt ist er nach dem brasilianischen Luftfahrtpionier Alberto Santos-Dumont.

Ansicht des alten Terminalgebäudes

Der Flughafen befindet sich auf einer Landzunge in der unmittelbaren Nähe der Innenstadt von Rio de Janeiro. Genutzt wird der Flughafen von jährlich 8,5 Millionen Passagieren (2011)[2]. Um die Kapazität zu steigern, soll er um eine Start- und Landebahn ergänzt werden. Die vorhandene Landebahn hat eine Länge von 1350 Metern.

Der Flughafen ist bekannt für den gefährlichen Anflug auf die Landebahn 02. Eine gewöhnliche Landung auf einem Gleitpfad ist nicht möglich, da sich das Wahrzeichen Rio de Janeiros, der vierhundert Meter hohe Granitfelsen des Zuckerhut weniger als vier Kilometer vor der Landebahn befindet. Die Piloten müssen also möglichst nah im Gegenanflug an die Felskette heranfliegen, um dann eine enge Linkskurve zu fliegen und ein paar Sekunden später auf dem Flughafen zu landen. Dieser Anflug lässt sich in etwa mit dem von der Landebahn 08 des Flughafens Innsbruck vergleichen.

Das Flughafengebäude wird von seiner langen streng gerasterten Glasfassade geprägt.[3] Senkrechte Lamellen aus Beton dienen dabei als Schutz vor der Sonne. Im Erdgeschoss sind sowohl das Ankunfts- als auch das Abflugterminal untergebracht. Der erste Stock ist der Verwaltung, Geschäften und Restaurants vorbehalten.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.aeroportosantosdumont.net/companhias-aereas-aeroporto-santos-dumont
  2. http://www.infraero.gov.br/images/stories/Estatistica/2011/Dez.pdf
  3. http://www.aeroportosantosdumont.net/guia-aeroporto-santos-dumont

Weblinks[Bearbeiten]