Gaston Glock

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Gaston Glock (* 19. Juli 1929) ist ein österreichischer Ingenieur und Unternehmer. Ursprünglich im Kunststoffbereich tätig, gründete er 1963 in Deutsch-Wagram die Waffenproduktionsfirma Glock und entwickelte die Glock-Pistolen.

Seit April 2002 ist Gaston Glock im Aufsichtsrat der Flugsicherungsgesellschaft Austro Control.

Glock steht mit geschätzten 950 Millionen EUR auf Platz 26 der Liste der reichsten Österreicher (laut Magazin Trend vom Juli 2008). Er hat wiederholt Personen und Organisationen, die seine Waffengeschäfte kritisch hinterfragen, gerichtlich verfolgen lassen. Eine Ehrenbeleidigungsklage gegen Amnesty International verlor er im Februar 2008. Amnesty hatte darüber berichtet, dass eine Waffe aus dem Hause Glock in Besitz eines Rebellen in Darfur gelangt war und Glock aufgefordert zu klären, wie dies möglich gewesen ist.

Am 27. Juli 1999 wurde Glock Ziel eines Mordanschlages in der Tiefgarage eines Luxemburger Bürokomplexes. Der Franzose Jacques Pêcheur versuchte, ihn mit einem Hammer zu erschlagen. Er handelte im Auftrag von Charles Ewert („Panama-Charly“), einem ehemaligen Geschäftspartner Glocks. Grund waren Auseinandersetzungen um Glocks Handelsfirma Unipatent S.A. und der Vorwurf der Untreue. Ewert soll nach 1989 bis zu 100 Millionen US-Dollar aus der Glock-Gruppe in eine Reihe ihm zuzurechnender Briefkastengesellschaften geschleust haben.

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