Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel

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Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel
Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel
Tunnelausfahrt auf italienischer Seite
Offizieller Name Tunnel des Grossen Sankt Bernhard
Nutzung Autobahntunnel
Verkehrsverbindung A21
Länge 5798 m
Fahrzeuge pro Tag 1700 (Stand 2012)
Anzahl der Röhren 1
Bau
Bauherr SISEX SA
Baubeginn 1958
Fertigstellung 1964
Betrieb
Freigabe 19. März 1964
Lage
Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel (Wallis)
Red pog.svg
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Koordinaten
Nordportal bei Bourg-Saint-Pierre 580966 / 8305045.8987897.1934271918
Staatsgrenze im Tunnel 579341 / 7924345.8644937.172656
Südportal bei Saint-Rhémy-en-Bosses 45° 51′ 4,8″ N, 7° 9′ 41,7″ O45.8513277.1615731875

Der Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel (eigtl. Tunnel des Grossen Sankt Bernhard; it. Traforo del Gran San Bernardo; fr. Tunnel du Grand-Saint-Bernard) ist ein 5798 m langer Strassentunnel, der zwischen Martigny im Schweizer Kanton Wallis und dem italienischen Aosta den Grosser-Sankt-Bernhard-Pass auf einer Höhe von rund 1'900 m ü. M. unterquert.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Tunnel wurde von 1958 bis 1964 gebaut. Am 19. März 1964 wurde er in Betrieb genommen.

Eigenschaften[Bearbeiten]

Die Staatsgrenze befindet sich bei Tunnelmeter 2938, vom Schweizer Nordportal aus gemessen. Der Tunnel ist leicht abfallend, vom Nordportal (1'918 m ü. M.) bei Bourg-Saint-Pierre hin zum Südportal (1'875 m ü. M.) bei Saint-Rhémy-en-Bosses auf italienischer Seite.

Der Tunnel besteht aus einer Fahrbahn mit Gegenverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h. Ein Fluchtstollen im Abstand von 22 m zur Tunnelmitte und Querverbindungen zur Fahrbahn alle 240 m ist geplant. Da es sich um einen privaten Tunnel handelt, ist die Durchfahrt durch den Grosser-Sankt-Bernhard-Tunnel – als einzige Ausnahme im Schweizer Strassennetz – gebührenpflichtig, unabhängig davon, ob eine Schweizer Autobahnvignette gelöst wurde oder nicht. Im Unterbau des Tunnels befindet sich die Ölpipeline vom Hafen Genua zur Raffinerie Collombey. Betreiberin des Tunnels ist die SISEX SA.[1]

Am Eröffnungstag durchquerten 1.200 Fahrzeuge den Tunnel, im Jahr 2013 waren es 620.000.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eintrag SISEX SA unter letunnel.com
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing