Guldenbach

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Guldenbach
Guldenbach zwischen Windesheim und Guldental

Guldenbach zwischen Windesheim und GuldentalVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt

Daten
Gewässerkennzahl DE: 25496
Lage Östlicher Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Deutschland
Flusssystem RheinVorlage:Infobox Fluss/FLUSSSYSTEM_falsch
Abfluss über Nahe → Rhein → Nordsee
Quelle Nördlich von Erbach
50° 3′ 45,3″ N, 7° 39′ 32,9″ O50.0625805555567.6591472222222486
Quellhöhe ca. 486 m ü. NN [1]Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Bei Bretzenheim in die Nahe49.8807861111117.909072222222298Koordinaten: 49° 52′ 51″ N, 7° 54′ 33″ O
49° 52′ 51″ N, 7° 54′ 33″ O49.8807861111117.909072222222298
Mündungshöhe ca. 98 m ü. NN [1]Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 388 m
Länge 32,7 km[2]
Einzugsgebiet 172,733 km²[2]
Gemeinden Rheinböllen, Stromberg, Langenlonsheim

Der Guldenbach ist ein etwa 32,7 km langer, orografisch linker Nebenfluss der Nahe in Rheinland-Pfalz, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Bach entspringt im Staatsforst Sankt Goar als Volkenbach nordwestlich von Erbach auf einer Höhe von 486 m ü. NN. Von hieraus fließt der Bach zunächst vorrangig nach Süden. Dabei fließen ihm zahlreiche kurze Nebenflüsse zu. Südwestlich von Erbach mündet der gleichnamige Nebenfluss Erbach. Ab der Mündung wird der Fluss dann Guldenbach genannt.

Im weiteren Verlauf fließt der Fluss dann an Rheinböllen vorbei, in überwiegend südöstliche Richtung, durch Stromberg, Schweppenhausen und Windesheim nach Guldental. Dabei trennt er den Soonwald im Südwesten vom Binger Wald im Nordosten, die beide Teile des Hunsrücks sind. Sein weiterer Weg führt ihn am südlichen Ortsrand von Langenlonsheim vorbei. Am nördlichen Ortsrand von Bretzenheim mündet der Guldenbach auf einer Höhe von 98 m ü. NN linksseitig in die Nahe.

Auf seiner 32,7 km langen Flussstrecke überwindet der Guldenbach einen Höhenunterschied von 305 m, was einem mittleren Sohlgefälle von 9,3 ‰ entspricht. Der Guldenbach entwässert sein 172,733 km² großes Einzugsgebiet über Nahe und Rhein in die Nordsee und gehört damit zum Flusssystem des Rheins.

[Bearbeiten] Nebenflüsse

Wichtigste Nebenflüssen sind Neubrühlbach, Dichtelbach, Seibersbach, Dörrebach, Welschbach und Hahnenbach mit einem jeweils mehr als 10 km² großen Einzugsgebiet. Im Folgenden werden die Nebenflüsse des Guldenbachs in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt, die von der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz geführt werden. Angegeben ist jeweils die orografische Lage der Mündung[1], die Länge[2], die Größe des Einzugsgebiets[2], die Höhenlage der Mündung[1] und die Gewässerkennzahl[2].

Name
Lage
Länge
[km]
Einzugsgebiet
[km²]
Mündungshöhe
[m. ü. NN]
DGKZ
Bach vom Wackenbacher Kopf rechts 1,4 2,502 426 2549612
Erbach links 2,7 3,757 392 2549616
Albersbach rechts 2,3 3,403 387 2549618
Neubrühlbach rechts 6,9 17,517 379 254962
Dichtelbach links 4,3 11,256 369 2549632
Pfädchensgraben links 1,6 2,487 312 2549636
Tiefenbach links 3,7 4,926 287 254964
Mühlgraben links 1,5 1,442 254 25496512
Seibersbach rechts 8,7 17,882 253 2549652
Dörrebach rechts 6,1 16,583 244 254966
Welschbach links 6,4 10,543 234 2549672
Eisbach rechts 1,3 1,698 187 2549674
Steyerbach rechts 3,3 5,438 179 2549676
Jungfernfloß rechts 1,5 2,200 169 2549678
Windesheimer Bach rechts 1,0 2,543 169 25496794
Hahnenbach links 9,6 17,322 158 254968

[Bearbeiten] Geschichte

Der Guldenbach war Energiequelle für zahlreiche Ölmühlen entlang seiner Ufer, die bekannteste darunter die Ölmühle in Schweppenhausen.

[Bearbeiten] Umwelt

Im Oberlauf ist der Guldenbach ein grobmaterialreicher, silikatischer Mittelgebirgsbach (Typ 5), ab Stromberg ein silikatischer, fein- bis grobmaterialreicher Mittelgebirgsfluss (Typ 9). Die Gewässerstrukturgüte ist auf weiten Strecken stark verändert (Güteklasse V bis VI). Nur im Oberlauf und zwischen Rheinböllen und Stromberg gibt es einige Abschnitte mit einer besseren Strukturgüte. Im Bereich von Rheinböllen ist der Flusslauf sehr stark, in einigen Abschnitten auch vollständig verändert. In den Ortslagen am Flusslauf ist die Gewässerstruktur sehr stark bis vollständig verändert. Die Gewässergüte wird im Oberlauf bis Windesheim als gering belastet, im Unterlauf als mäßig belastet angegeben (Stand 2005).[2]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b c d Topografische Karte 1:25.000
  2. a b c d e f Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland
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