Guttenberg (Oberfranken)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Guttenberg
Guttenberg (Oberfranken)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Guttenberg hervorgehoben
50.15511.564722222222452Koordinaten: 50° 9′ N, 11° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kulmbach
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Untersteinach
Höhe: 452 m ü. NHN
Fläche: 10,66 km²
Einwohner: 523 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 49 Einwohner je km²
Postleitzahl: 95358
Vorwahl: 09225
Kfz-Kennzeichen: KU, EBS, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 77 118
Gemeindegliederung: 14 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 33a
95339 Guttenberg
Webpräsenz: www.gemeinde-guttenberg.de
Bürgermeister: Eugen Hain (CSU / PWG)
Lage der Gemeinde Guttenberg im Landkreis Kulmbach
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Über dieses Bild

Guttenberg ist eine Gemeinde im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Untersteinach. Mit knapp 600 Einwohnern ist der Ort die kleinste selbständige Gemeinde in Oberfranken.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Guttenberg liegt am Südostrand des Naturparks Frankenwald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Guttenberg ist in 14 Ortsteile eingeteilt[3]:

Geschichte[Bearbeiten]

Die Historie der Gemeinde ist eng an die Geschichte der Adelsfamilie Guttenberg gebunden. Erstmalige urkundliche Erwähnung fand Guttenberg im Jahre 1148. Heinrich von Plassenberg erbaute 1315 die örtliche Burg Guttenberg, nach der sich seine Nachkommen benannten. Die Burgen Alt- und Neuguttenberg wurden 1523 durch den Schwäbischen Bund zerstört, aber wieder aufgebaut (siehe auch Wandereisen-Holzschnitte von 1523). Die Herrschaft der von Guttenberg, die auch zum Fränkischen Ritterkreis gehörte, wurde 1802 von Bayern besetzt, 1804 an Preußen übergeben, nach dem Frieden von Tilsit 1807 von Frankreich in Besitz genommen und fiel 1810 endgültig an Bayern. 1818 entstand durch das bayerische Gemeindeedikt die heutige Gemeinde. 1951 beantragten die 120 Einwohner des Ortsteiles Neuguttenberg die Umgemeindung nach Traindorf. Bei einer Abstimmung stimmten 80 % für die Umgemeindung, am 1. Januar 1964 genehmigte die Regierung von Oberfranken die Gebietsänderung.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1970: 618
  • 1987: 502
  • 2000: 561

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu den folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

2002 2008
CSU/Parteilose Wählergemeinschaft 6 6
SPD/Freie Wähler* 2 2
Gesamt 8 8

* 2002: SPD/Freie Wählergemeinschaft

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Burg Guttenberg liegt auf einem bewaldeten Bergsporn, der nur von der Ortsseite einfach zu erreichen ist.

Einige herrschaftliche Gebäude der Adelsfamilie Guttenberg prägen wesentlich das Erscheinungsbild der Gemeinde. Hervorstechend ist das prominent gelegene Schloss Guttenberg, sowie das Untere Schloss, von dem noch das Hauptgebäude am Bienengarten Nr. 2 erhalten ist. Hier lebte von 1951 bis 1959 der deutsch-kanadische Architekt Louis Löschner, ein Vertreter der Bauhaus-Schule.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Guttenberg (Oberfranken)

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit dem Geschlecht Guttenberg in Verbindung stehen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Guttenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.gemeinde-guttenberg.de/
  3. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111031/160040&attr=OBJ&val=1266