Himmelkron
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Kulmbach | |
| Höhe: | 343 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,05 km² | |
| Einwohner: |
3478 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 151 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 95502 | |
| Vorwahlen: | 09227 (Himmelkron), 09273 (Lanzendorf und Gössenreuth) | |
| Kfz-Kennzeichen: | KU | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 77 121 | |
| Gemeindegliederung: | 14 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Klosterberg 9 95502 Himmelkron |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerhard Schneider (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Himmelkron im Landkreis Kulmbach | ||
Himmelkron ist eine Gemeinde im Landkreis Kulmbach (Regierungsbezirk Oberfranken) und liegt an der Bundesstraße 303 sowie der Bundesautobahn 9 (Anschlussstelle 39 – Bad Berneck/Himmelkron).
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Himmelkron hat 14 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Es gibt folgende Gemarkungen: Gössenreuth, Himmelkron, Himmelkroner Forst, Lanzendorf.
Geschichte [Bearbeiten]
Der Name Himmelkrons war ursprünglich Pretzendorf, hier befand sich auch ein Schloss der Grafen von Weimar-Orlamünde. 1279 wurde das Schloss Pretzendorf in ein Kloster der Zisterzienserinnen umgewandelt, das den Namen Kloster Himmelkron erhielt. 1545 wurde es im Zuge der Reformation aufgehoben. Die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth übernahmen den Klosterbesitz und erbauten hier eine Sommerresidenz. Im 16. Jahrhundert wurde der Name Himmelkron auf den Ort übertragen. Das spätere Amt des seit 1792 preußischen Fürstentums Bayreuth fiel im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich und kam 1810 zu Bayern. 1818 Himmelkron wurde Himmelkron eine selbstständige politische Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Gössenreuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1976 kam Lanzendorf hinzu.[4]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
- 1961: 2490
- 1970: 2513
- 1987: 2833
- 2000: 3433
- 2011: 3478
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister ist Gerhard Schneider (CSU/FW Himmelkron). Er ist seit 2002 Bürgermeister und wurde bei den Kommunalwahlen 2008 mit 94,40 % wiedergewählt.
Der Gemeinderat hat 17 Mitglieder einschließlich des Bürgermeisters.
- CSU/FWG: 8 Sitze + Bürgermeister
- SPD: 3 Sitze
- Parteilose Wählergruppe: 2 Sitze
- Freie Wähler: 3 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Partnergemeinde von Himmelkron ist Kynšperk nad Ohří (Königsberg an der Eger), Tschechien.
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kloster Himmelkron
- Baille-Maille-Lindenallee
- Autobahnkirche St. Christophorus:
Katholisches Gotteshaus, eingeweiht 1998, errichtet nach Plänen des Bamberger Diözesanbaumeisters Eugen Vonmetz. Sie beherbergt den Kirchenraum, eine Werktagskapelle, einen Meditationsraum, eine Begegnungsstätte mit Saal, Gruppenräumen und Küche. Augenfälligstes architektonisches Merkmal der ungewöhnlich stark akzentuierte Glockenturm von 36 Metern Höhe, der aus allen Himmelsrichtungen schon von weitem zu sehen ist. Das Hauptgebäude erinnert an eine Skischanze. Auf dem Kirchenvorplatz bildet das Pflaster eine Nachbildung des Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres, auf dem zweiflügeligen Portal der Kirche die von Gerhard Böhm entworfene und Peter Luban gefertigte bunte Windfangtür mit dem Namen CHRISTOPHORUS. Sehenswertes Innere. Ausreichend Parkplätze, auch bei den Rasthäusern (Opel und Frankenfarm) neben der Autobahnkirche. Jährlich etwa 120.000 Besucher, gezählt durch Lichtschranke.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Himmelkron
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111031/161327&attr=OBJ&val=1268
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 503.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 692.
Weblinks [Bearbeiten]
- Homepage von Himmelkron
- Autobahnkirche Himmelkron
- Himmelkron: Wappengeschichte vom HdBG
- Himmelkron: Amtliche Statistik des LStDV
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