Höhnhart

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Höhnhart
Wappen von Höhnhart
Höhnhart (Österreich)
Höhnhart
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 21,96 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 13° 16′ O48.16444444444413.269722222222480Koordinaten: 48° 9′ 52″ N, 13° 16′ 11″ O
Höhe: 480 m ü. A.
Einwohner: 1.398 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 64 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5251
Vorwahl: 07755
Gemeindekennziffer: 4 04 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Höhnhart 60
5251 Höhnhart
Website: www.hoehnhart.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Erich Priewasser (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(19 Mitglieder)
11 ÖVP, 4 SPÖ, 4 FPÖ
Lage der Gemeinde Höhnhart im Bezirk Braunau am Inn
Altheim Aspach Auerbach Braunau am Inn Burgkirchen Eggelsberg Feldkirchen bei Mattighofen Franking Geretsberg Gilgenberg am Weilhart Haigermoos Handenberg Helpfau-Uttendorf Hochburg-Ach Höhnhart Jeging Kirchberg bei Mattighofen Lengau Lochen am See Maria Schmolln Mattighofen Mauerkirchen Mining Moosbach Moosdorf Munderfing Neukirchen an der Enknach Ostermiething Palting Perwang am Grabensee Pfaffstätt Pischelsdorf am Engelbach Polling im Innkreis Roßbach St. Georgen am Fillmannsbach St. Johann am Walde St. Pantaleon (Oberösterreich) St. Peter am Hart St. Radegund St. Veit im Innkreis Schalchen Schwand im Innkreis Tarsdorf Treubach Überackern Weng im Innkreis OberösterreichLage der Gemeinde Höhnhart im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Höhnhart ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau am Inn im Innviertel mit 1398 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014). Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn. Bis 1934 lautete der Name der Gemeinde Henhart.

Geografie[Bearbeiten]

Höhnhart liegt auf 480 m Höhe im Innviertel südöstlich der Stadt Braunau. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,7 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 22 km². 29,1 % der Fläche sind bewaldet, 63,2 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.[1]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 24 Ortschaften:

  • Aichbichl
  • Aigertsham
  • Ainetsreit
  • Außerleiten
  • Buchberg
  • Diepoltsham
  • Eden
  • Eitzing
  • Feichta
  • Haging
  • Herbstheim
  • Höhnhart
  • Hub
  • Leitrachstetten
  • Liedlschwandt
  • Miesenberg
  • Oberaichberg
  • Peretsdobl
  • Perwart
  • Sonnberg
  • Stegmühl
  • Thalheim
  • Thannstraß
  • Unteraichberg

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Feichta und Henhart.

Wappen[Bearbeiten]

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Schwarz auf grünem, von einer goldenen Leiste gesäumtem Dreiberg ein goldener Ahornzweig mit drei goldenen Blättern. Verliehen durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 10. Juli 1978. Die Gemeindefarben sind Schwarz-Gelb-Grün.

Das Motiv für das Gemeindewappen ist dem Stammwappen der Herbstheimer entnommen. Dieses Adelsgeschlecht besaß im gleichnamigen Ort einen Edelsitz und war Inhaber eines fürstlich-bayrischen Ritterlehens. Den ersten Nachweis für die Herren zu Herbstheim erhalten wir aus dem Jahr 1363. Neben dem Sitz Herbstheim besaßen sie auch eine Taverne in Höhnhart. Von 1557 bis 1569 war Lorenz Herbstheimer Besitzer der Herrschaft. Mit ihm stirbt das Adelsgeschlecht im männlichen Stamm aus. Der Edelsitz Herbstheim wurde 1811 abgetragen. Der Dreiberg kann auch als Hinweis auf die Lage im Innviertler Hügelland sowie auf den namensgebenden Höhnhart verstanden werden.

Wappenentwurf: Franz Daringer, Wildenau

Geschichte[Bearbeiten]

898 wird der Ort als "cum foresto ad honhart" erstmals erwähnt. Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. 1934 wurde der Name der Gemeinde von Henhart in Höhnhart geändert. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 28. Oktober 2003 Erich Priewasser von der ÖVP. Im Gemeinderat hat die ÖVP 11 Mandate, die SPÖ 4 Mandate und die FPÖ 4 Mandate.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 1410 Einwohner, 2001 dann 1400 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Höhnhart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Land Oberösterreich - Geografische Daten der Gemeinde Hönhart.