H. H. Meier (Schiff)

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H. H. Meier
Seenotrettungskreuzer.jpg
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Schiffsdaten
Flagge DeutschlandDeutschland Deutschland
andere Schiffsnamen
  • Theodor Heuss
Schiffstyp Seenotrettungskreuzer
Rufzeichen DBAE
Bauwerft Schweers, Bardenfleth
Baunummer 6353
Taufe 11. März 1960
Stapellauf 1960
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
23,2 m (Lüa)
Breite 5,3 m
Tiefgang max. 1,42 m
Verdrängung 60 t
 
Besatzung 4 Mann
Maschine
Maschine 3 Diesel
Maschinen-
leistung
1.750 PS (1.287 kW)
Geschwindigkeit max. 20 kn (37 km/h)
Propeller 3

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Roland
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Schiffsdaten
andere Schiffsnamen
  • Tedje
Schiffstyp Tochterboot
Rufzeichen DA 6211
Baunummer 6356
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
6,5 m (Lüa)
Breite 2,2 m
Tiefgang max. 0,6 m
Maschine
Maschinen-
leistung
32 PS (24 kW)
Geschwindigkeit max. 8,5 kn (16 km/h)

Die H. H. Meier war ein Seenotrettungskreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) der 23,2-m-Klasse (so genannte Theodor Heuss-Klasse), der 1960 von der Schweers-Werft in Bardenfleth unter Werft-Nr. 6353 erbaut wurde. Die DGzRS-interne Bezeichnung lautete KRS 4.

Das Tochterboot Roland (Baunummer 6356) hatte die interne Bezeichnung KRT 4.

Namensgebung[Bearbeiten]

Getauft wurde das Schiff zu Ehren von Konsul Hermann Henrich Meier, einem Bremer Reeder, Gründer des Norddeutschen Lloyd und erster Vorsitzender der DGzRS nach ihrer Gründung im Jahre 1865. Die Taufe erfolgte am 11. März 1960 in Bremen-Vegesack.

Das Tochterboot erhielt den Namen nach Roland, einem der Wahrzeichen der Stadt Bremen.

Stationierungen[Bearbeiten]

Von März 1960 bis August 1985 war die H. H. Meier in Bremerhaven stationiert.
Von 1985 bis 1987 diente es der DGzRS als Reserveschiff.

Aus der H. H. Meier  wird die Theodor Heuss[Bearbeiten]

Im August 1985 wurde der Kreuzer auf den Namen Theodor Heuss umgetauft, das Tochterboot erhielt den Namen Tedje. So umgezeichnet wurde der Kreuzer einschließlich Tochterboot im März 1987 nach München ins Deutsche Museum gebracht. Die Fahrt nach München erfolgte zunächst über den Wasserweg - über den Rhein, den Main und den Main-Donau-Kanal - bis Nürnberg, von dort per Schwerlasttransport bis München.

Somit ist die im Deutschen Museum ausgestellte Theodor Heuss tatsächlich die ehemalige H. H. Meier. Da man aber Wert darauf gelegt hat, mit der Theodor Heuss den ersten „echten“ deutschen Seenotkreuzer im Museum ausstellen zu können, hatte man den Namenstausch der baugleichen Kreuzer vorgenommen, da aller Wahrscheinlichkeit nach der Zustand der H. H. Meier bei ihrer Außerdienststellung besser war.

Schwesterschiffe[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

48.12905511.58171Koordinaten: 48° 7′ 44,6″ N, 11° 34′ 54,16″ O