HMS Simoom (P225)

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HMS Simoom (P225) (ex P75)
Royal Navy
HMS Simoom im Dezember 1942 im Mersey
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Seraph-Klasse (S-Klasse)
Marine: Royal Navy
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead)
Kiellegung: 14. Juli 1941
Stapellauf: 12. Oktober 1942
Indienststellung: 30. Dezember 1942[1]
Verbleib: Seit November 1943 im östlichen Mittelmeer vermisst.
Technische Daten

(siehe Seraph-Klasse)

Die HMS Simoom (P225)[2] war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Simoom (arab.: Giftiger Wind, ein Sandsturm in Nordafrika und der Levante, siehe Samum) war ein U-Boot des dritten Bauloses der erfolgreichen S-Klasse.

Dieses Baulos wird auch als Seraph-Klasse bezeichnet. Sie wurde am 14. Juli 1941 bei Cammell Laird im nordwestenglischen Birkenhead aufgelegt, lief am 12. Oktober 1942 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 30. Dezember 1942[1] in Dienst gestellt.

Das Einsatzgebiet des Kriegsneubaus lag im Mittelmeer. Die Kampfaufträge richteten sich hauptsächlich gegen den Nachschub der Achse im Krieg in Nordafrika. Der Kommandant des U-Bootes war LT. Geoffrey Deryck Nicholson Milner.

Am 8. August 1943 griff die Simoom östlich von Bastia ein als Handelsschiff aufgeklärtes Ziel an. Alle Torpedos verfehlten das Ziel. Am folgenden Tag wurde südwestlich von La Spezia bei 44° 4′ N, 9° 23′ O44.0666666666679.3833333333333 der italienische leichte Kreuzer RN Giuseppe Garibaldi angegriffen. Die Torpedos liefen an dem Primärziel vorbei und trafen den italienischen Zerstörer Vincenzo Gioberti (2326 ts) vernichtend.

Am 2. November 1943 verließ die HMS Simoom ihre Basis im ägyptischen Port Said, um in der Ägäis zu patrouillieren. Wahrscheinlich lief sie am 4. November 1943 vor der Kykladeninsel Donousa auf eine deutsche Seemine. Es gab keine Überlebenden.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Erläuterungen und Referenzen[Bearbeiten]

  1. a b Das uboat.net gibt für die Indienststellung der Simoom den 30. Dezember 1942 an. Hutchinson (siehe Literatur) gibt den 28. November 1942 an.
  2. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing