HMS Sibyl (P217)

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HMS Sibyl (P217) (ex P67)
Royal Navy
HMS Sibyl (P217) im August 1942
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Seraph-Klasse (S-Klasse)
Marine: Royal Navy
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead)
Kiellegung: 31. Dezember 1940
Stapellauf: 29. April 1942
Indienststellung: 16. August 1942
Verbleib: 1948 verschrottet.
Technische Daten

(siehe Seraph-Klasse)

Die HMS Sibyl[1] war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Sibyl (siehe Sibylle) war ein Boot des dritten Bauloses der erfolgreichen S-Klasse. Sie wurde am 31. Dezember 1940 bei Cammell Laird im nordwestenglischen Birkenhead aufgelegt, lief am 29. April 1942 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 16. August 1942 in Dienst gestellt.

Das U-Boot wurde im Mittelmeer und im Pazifikkrieg eingesetzt.

Die HMS Sibyl torpedierte und versenkte am 14. März 1943 sechs Seemeilen vor Kap Gallo (Sizilien) bei 38° 14′ N, 13° 13′ O38.23333333333313.216666666667 den italienischen Frachter Pegli (1595 BRT). Am 11. April 1943 griff sie 10 Seemeilen vor Punta Raisi (Sizilien) bei 38° 19′ N, 13° 0′ O38.31666666666713 den italienischen Frachter Fabriano (ex franz. Mayenne; 2943 BRT) erfolglos mit vier Torpedos an.

Am 22. September 1943 griff HMS Sibyl fünf Seemeilen südlich von Sestri Levante (Italien) bei 44° 11′ N, 9° 24′ O44.1833333333339.4 ein auf 1500 BRT geschätztes Transportschiff aus einem deutschen Geleitzug erfolglos mit vier Torpedos an. Am folgenden Tag wurde acht Seemeilen westlich von Sestri Levante bei 44° 13′ N, 9° 13′ O44.2166666666679.2166666666667 das vichyfranzösische Transportschiff St. Nazaire (2910 BRT) mit Torpedos versenkt. Am 30. September sank der deutsche Hilfsminensucher M 7022 / Hummer (ex franz. Auguste Denise; 278 BRT) 12 Seemeilen nordöstlich von Bastia (Korsika) bei 42° 49′ N, 9° 40′ O42.8166666666679.6666666666667 nach einem Torpedoangriff.

Die Sibyl versenkte zwischen dem 19. und dem 21. November 1943 im Themaischen Golf vier griechische Segelschiffe mit dem Deckgeschütz.

Am 8. und 9. Januar 1944 versenkte die Sibyll vor Kap Baba (Türkei) zwei griechische Segelschiffe. Am 8. Februar 1945 griff sie vor Kreta (Griechenland) bei 34° 40′ N, 25° 0′ O34.66666666666725 den deutschen Tanker Centaur (1267 BRT) erfolglos mit zwei Torpedos an.

Zwischen dem 8. Mai 1945 und dem 31. Mai 1945 versenkte die Sibyl in der Straße von Malakka fünf japanische Segelschiffe. Bis zum Juli 1945 wurden weitere elf kleinere Einheiten versenkt.

Die HMS Sibyl wurde im März 1948 im schottischen Troon verschrottet.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Erläuterungen und Referenzen[Bearbeiten]

  1. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
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