HMS Sea Dog (P216)

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HMS Sea Dog (P216) (ex P66)
Royal Navy
HMS Sea Dog 1942 im Holy Loch
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Seraph-Klasse (S-Klasse)
Marine: Royal Navy
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead)
Kiellegung: 31. Dezember 1940
Stapellauf: 11. Juni 1942
Indienststellung: 24. September 1942
Verbleib: 1948 verschrottet
Technische Daten

(siehe Seraph-Klasse)

Die HMS Sea Dog (P216)[1] war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Sea Dog (engl.: Seehund) war ein Boot des dritten Bauloses der erfolgreichen S-Klasse. Dieses Baulos wird auch als Seraph-Klasse bezeichnet. Sie wurde am 31. Dezember 1940 bei Cammell Laird im nordwestenglischen Birkenhead auf Kiel gelegt, lief am 11. Juni 1942 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 24. September 1942 in Dienst gestellt. Die erste Feindfahrt führte es in das Nordmeer, als es zum Schutz des Nordmeergeleitzuges QP 15 die Ausgänge von norwegischen Fjorden überwachte.

Das U-Boot wurde sowohl in der Nordsee als auch auf dem asiatischen Kriegsschauplatz eingesetzt.

Am 28. Dezember 1943 torpedierte und versenkte HMS Sea DogSeemeilen ostnordöstlich vor Honningsvåg (Norwegen) bei 62° 13′ N, 5° 8′ O62.2166666666675.1333333333333 den deutschen Frachter Oldenburg (8537 BRT).

Am 27. Februar 1945 rettet das britische U-Boot im Golf von Bengalen drei abgeschossene US-amerikanische Piloten von ihrem Rettungsfloß. Kurz danach konnte ein weiterer Pilot aufgenommen werden. Die vier Männer wurden später an ein Catalina-Flugboot übergeben.

Am 18. Mai 1945 versenkte die Sea Dog nördlich von Sumatra (Niederländisch-Indien) ein japanisches Küstenmotorschiff mit Torpedos. Zwei Tage später wurde ebenfalls nördlich von Sumatra ein japanisches Segelschiff mit dem Deckgeschütz vernichtet.

Zwischen dem 24. und dem 29. Juli 1945 versenkte sie in der Straße von Malakka vier japanische Segelschiffe mit Bordartillerie oder durch Enterkommandos, die die Schiffe mit Sprengladungen zerstörten.

Am 2. August 1945 versenkte die Sea Dog gemeinsam mit ihrem Schwesterboot Shalimar einen japanischen Leichter und dessen Schlepper in der südlichen Malakkastraße mit dem Deckgeschütz. Drei Tage später versenkten die beiden U-Boote im selben Seegebiet ein japanisches Küstenmotorschiff.

Die HMS Sea Dog wurde am 24. Dezember 1947 zur Verschrottung verkauft und im August 1948 im schottischen Troon abgebrochen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Britische S-Klasse U-Boote – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten]

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Erläuterungen und Referenzen[Bearbeiten]

  1. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
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