HMS Sleuth (P261)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
HMS Sleuth (P261)
Royal Navy
HMS Sleuth (P261) am 29. September 1944
Allgemeine Daten
Schiffstyp: U-Boot
Schiffsklasse: Subtle-Klasse (S-Klasse)
Marine: Royal Navy (RN)
Bauwerft: Cammell Laird (Birkenhead)
Kiellegung: 30. Juni 1943
Stapellauf: 6. Juli 1944
Indienststellung: 8. Oktober 1944[1]
Verbleib: 1958 verschrottet.
Technische Daten

(siehe Subtle-Klasse)

Die HMS Sleuth (P261)[2] war ein U-Boot der britischen Royal Navy im Zweiten Weltkrieg und danach.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Sleuth (engl.: Detektiv, Synonym für Bluthund) war ein Boot des vierten Bauloses der britischen S-Klasse. Dieses Baulos wird auch als Subtle-Klasse bezeichnet. Das U-Boot wurde am 30. Juni 1943 bei Cammell Laird im nordwestenglischen Birkenhead aufgelegt, lief am 6. Juli 1944 vom Stapel und wurde von der Royal Navy am 8. Oktober 1944[1] in Dienst gestellt.

Am 26. April 1945 versenkte HMS Sleuth (Kommandant: Lt. K.H. Martin) gemeinsam mit ihrem Schwesterboot HMS Solent (Kommandant: Lt. J.D. Martin) vor Kalambau in der Javasee bei 4° 50′ S, 115° 40′ O-4.8333333333333115.66666666667 den japanischen Hilfsminensucher Wa 3 (215 ts) mit ihren Deckgeschützen.

Zwischen dem 5. und dem 15. August 1945 versenkten die beiden U-Boote gemeinsam 15 japanische Segelschiffe im Golf von Siam.

Nach dem Krieg verblieb die Sleuth im aktiven Dienst der Royal Navy. Am 13. Juni 1952 kollidierte sie im Hafen von Portland mit dem Zerstörer HMS Zephyr.

Nachdem die HMS Sleuth zur Verschrottung verkauft worden war, erreichte sie am 15. September 1958 Charlestown, wo sie anschließend abgebrochen wurde.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9
  • Robert Hutchinson: KAMPF UNTER WASSER - Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, Stuttgart, 1. Auflage 2006, ISBN 3-613-02585-X
  • Anthony Preston: Die Geschichte der U-Boote, Karl Müller Verlag, Erlangen, Deutsche Ausgabe 1998, ISBN 3-86070-697-7

Erläuterungen und Referenzen[Bearbeiten]

  1. a b Das uboat.net gibt für die Indienststellung der Sleuth den 8. Oktober 1944 an. Hutchinson (siehe Literatur) gibt den 2. September 1944 an.
  2. HMS ist die Abkürzung für His/Her Majesty’s Ship und der Namenspräfix britischer Schiffe. HMS bedeutet Seiner/Ihrer Majestät Schiff.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing