Halmahera
| Halmahera | ||
|---|---|---|
| Lage von Halmahera | ||
| Gewässer | Pazifischer Ozean | |
| Inselgruppe | Molukken | |
| Geographische Lage | 0° 36′ N, 127° 52′ O0.59961944444444127.866805555561635Koordinaten: 0° 36′ N, 127° 52′ O | |
|
|
||
| Länge | 366 km | |
| Breite | 159 km | |
| Fläche | 18.040 km² | |
| Höchste Erhebung | Gamkonora 1.635 m |
|
| Einwohner | 180.000 10 Einw./km² |
|
| Hauptort | Sofifi | |
| Topographische Karte von Halmahera | ||
Halmahera (veraltet Gilolo) ist eine indonesische Insel. Sie ist mit einer Fläche von 18.040 km² die größte Insel der Inselgruppe der Molukken und Teil der Provinz Maluku Utara.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bevölkerung
Halmahera ist von verschiedenen Völkern besiedelt, welche ost-malayo-polynesische (im Süden) und West-Papua-Sprachen (im Norden der Insel) sprechen. Früher wurde die Bevölkerung mit dem Sammelbegriff Alfuren bezeichnet. Insgesamt leben rund 180.000 Einwohner auf der Insel, die Bevölkerungsdichte beträgt rund 10 Einwohner pro Quadratkilometer, größere Städte gibt es nicht. Rund 80 % der Einwohner sind Moslems und 20 % Christen.
[Bearbeiten] Geschichte
Die dünnbesiedelte Insel stand lange unter dem Einfluss von Ternate und Tidore, kleine Inseln vor der Westküste Halmaheras. Auf beiden Inseln hatten sich bedeutende Sultanate entwickelt, bevor die Niederländische Ostindien-Kompanie die Inselgruppe kolonialisierte. Im Zweiten Weltkrieg war die Insel von den Japanern besetzt, die in Kaoe Bay eine Militärbasis errichteten.
In den Jahren 1999 und 2000 war die Insel Schauplatz blutiger Konflikte zwischen Moslems und Christen, die sich von der Insel Ambon ausgebreitet hatten. Diese Konflikte forderten tausende Menschenleben.[1]
[Bearbeiten] Wirtschaft
Die Wirtschaft der Insel ist landwirtschaftlich dominiert, angebaut werden unter anderem Reis, Kaffee, Kakao und Zuckerrohr. Die australische Bergbaugesellschaft Newcrest Mining betreibt eine Goldmine in Toguraci, die vor ihrer Errichtung 2003 Gegenstand heftiger Proteste der lokalen Bevölkerung war.
[Bearbeiten] Vulkanismus
Mit 1635 Metern Höhe ist Mount Gamkonora die höchste Erhebung auf Halmahera. Er ist ein aktiver Schichtvulkan, der zuletzt am 10. Juli 2007 ausbrach. Außerdem befinden sich auf Halmahera folgende Vulkane: Dukonu, Ibu, Jailolo, Tarakan, Tigalalu, Tobaru und Todoko-Ranu.
[Bearbeiten] Tierwelt
Auf der Insel sind folgende Tierarten heimisch: Pazifikboa, Kuskus, Kurzkopfgleitbeutler, Langzungenflughund, Molukkensegelechse, Halmahera-Amethystpython und Halmahera-Edelpapagei.
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Nordgruppe: Bacan-Inseln | Halmahera | Morotai | Obi-Inseln | Sula-Inseln | Ternate | Tidore
Südgruppe: Ambon | Aru-Inseln | Banda-Inseln | Buru | Kai-Inseln | Seram | Tanimbar-Inseln