Heino Vahldieck

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Heino Vahldieck 2011
Heino Vahldieck (l.) als Hamburgs Innensenator mit dem Hamburger Polizeipräsidenten Werner Jantosch bei der Übergabe des ersten Wasserwerfers WaWe 10000 an die Bereitschaftspolizei Hamburg am 10. Februar 2011

Heino Vahldieck (* 17. Februar 1955 in Hamburg) ist ein Hamburger Politiker der CDU und war von August 2010 bis März 2011 Innensenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Er war Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft und Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz der Freien und Hansestadt Hamburg.

Leben[Bearbeiten]

Vahldieck absolvierte nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg und arbeitet als Verwaltungsjurist bei der Stadt Hamburg. Er ist verwitwet und hat zwei Töchter. Seine Frau Susanne Rahardt-Vahldieck ist am 3. April 2008 im Alter von 55 Jahren gestorben. Am 7. September 2012 hat er wieder geheiratet.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Vahldieck war Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Uhlenhorst/Hohenfelde und stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbandes Hamburg-Nord seiner Partei.

Wahlkämpfer Heino Vahldieck 1982 in Hamburg-Uhlenhorst

Von 1986 bis zum 14. August 2002 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Innenausschusses. Am 15. August 2002 wurde Vahldieck Leiter des Verfassungsschutzes in Hamburg.

Am 25. August 2010 wurde Vahldieck zum Senator für Inneres der Freien- und Hansestadt Hamburg im Senat Ahlhaus ernannt, nachdem der bisherige Innensenator Christoph Ahlhaus, zu dem Vahldieck ein ausgezeichnetes Verhältnis pflegt[1], zum Ersten Bürgermeister der Stadt gewählt geworden war. Nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition übernahm Vahldieck am 30. November 2010 zusätzlich das Amt des Senators der Justizbehörde. Am 7. März 2011 schied er infolge der Bürgerschaftswahl vom Februar wieder aus dem Senat aus. Seither gehörte er wieder der Bürgerschaft an.

Zum 31. Dezember 2011 legte er sein Bürgerschaftsmandat nieder.[2] Für ihn rückte Friederike Föcking nach.[2][3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bürgerhandbuch - Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, 15. Wahlperiode. Hamburg 1994.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.ad-hoc-news.de/zeitung-verfassungsschuetzer-als-hamburger-innensenator-im--/de/News/21488486
  2. a b Statistiken – Mandatsveränderungen bei hamburgische-buergerschaft.de abgerufen am 6. Februar 2012
  3. http://wahlbeobachter.blogspot.com/2011/12/schwer-war-der-abschied-heino-vahldieck.html Hamburger Wahlbeobachter (15. Dezember 2011). Abgerufen am 15. Dezember 2011.