Hirschfeld (Sachsen)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Zwickau | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Kirchberg | |
| Höhe: | 380 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,06 km² | |
| Einwohner: |
1203 (31. Dez. 2012)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08144 | |
| Vorwahl: | 037607 | |
| Kfz-Kennzeichen: | Z, GC, HOT, WDA | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 24 110 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 41 08144 Hirschfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rainer Pampel | |
| Lage der Gemeinde Hirschfeld im Landkreis Zwickau | ||
Hirschfeld ist eine Gemeinde im sächsischen Landkreis Zwickau. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Kirchberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Angrenzende Gemeinden sind Lichtentanne und die Städte Kirchberg, Wilkau-Haßlau und Stadt Zwickau im Landkreis Zwickau sowie Heinsdorfergrund und die Stadt Lengenfeld im Vogtlandkreis. Die Gemeinde liegt im Westerzgebirge. Durch Hirschfeld und Voigtsgrün fließen Bäche, die bei Niedercrinitz in das Crinitzer Wasser münden.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
- Hirschfeld
- Niedercrinitz (am 1. Januar 1998 eingemeindet[2])
- Voigtsgrün (am 1. Juli 1950 eingemeindet[3])
Geschichte[Bearbeiten]
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):
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- Datenquelle: Statistisches Landesamt Sachsen
Hirschfeld und Niedercrinitz gehörten nachweislich ab 1606 zum Amt Zwickau und ab 1764 zum Amt Wiesenburg, welches im Jahre 1843 in Amt Kirchberg umbenannt wurde. 1856 kamen beide Orte zum Gerichtsamt Kirchberg und gehörten seit 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau, deren Nachfolger der Landkreis Zwickau war. 1912 wurde der Hirschfelder Ortsteil Lauterholz nach Lauterhofen umgemeindet.
Voigtsgrün gehörte zum Amt Zwickau und kam 1856 zum Gerichtsamt Kirchberg und 1875 zur Amtshauptmannschaft Zwickau. 1950 wurde Voigtsgrün nach Hirschfeld eingemeindet.
Niedercrinitz wurde 1998 nach Hirschfeld eingemeindet.
Politik[Bearbeiten]
Bürgermeister[Bearbeiten]
- 1945: Hermann Stosch, unbekannt
- 1947: Wolfgang Hauptmann, unbekannt
- 1950–1975: Felix Eichler, SED
- 1975–1990: Gerd Weber, SED
- 1990–2001: Christine Wahsner, CDU
- seit 2001: Rainer Pampel, parteilos
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten]
Der Ortsteil Voigtsgrün liegt direkt an der Autobahnanschlussstelle Zwickau-West (Anschlussstelle 10) der A 72. Nach Niedercrinitz wurde ein Rastplatz auf der A 72 benannt. Ferner hält in Voigtsgrün die Vogtlandbahn auf dem Weg von Zwickau nach Klingenthal. Die Ortsteile Hirschfeld und Voigtsgrün erhielten im Zuge des Baus eines Autobahnzubringers (Mitteltrasse) eine Ortsumgehung, welche am 11. September 2008 für den Verkehr freigegeben wurde.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
Im Ortsteil Voigtsgrün befindet sich der Tierpark Hirschfeld. Hirschfeld besitzt eine Grundschule und eine Schule für geistig Behinderte.
Religionen[Bearbeiten]
Die ev.-luth. Michaelisgemeinde Hirschfeld bildet ein Kirchspiel mit der Gemeinde im Nachbarort Ebersbrunn. Die Kirchgemeinde Niedercrinitz gehört mit dem Nachbarort Culitzsch zur Michaelisgemeinde Wilkau-Haßlau.
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Gottlob Leberecht Schulze (1779-1856), Theologe und Pädagoge, wurde in Hirschfeld geboren
- Oswald Bleier (1889–1936), Politiker (KPD), antifaschistischer Widerstandskämpfer und von 1926 bis 1929 Abgeordneter des Landtags von Sachsen
- Heini Scheffler, Zeichner und Karikaturist der Freien Presse, lebte einige Jahre in Niedercrinitz.
Bilder[Bearbeiten]
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Familienbuch Hirschfeld (Krs. Zwickau/Sachsen); ca. 1530 bis ca. 1870. Personen und Familien in Hirschfeld und Wolfersgrün sowie Amtshandlungen Auswärtiger in den Hirschfelder Kirchenbüchern. Leipzig: Arbeitsgemeinschaft für mitteldeutsche Familienforschung 1998 (= Mitteldeutsche Ortsfamilienbücher der AMF 7)
Weblinks[Bearbeiten]
- Hirschfeld im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Voigtsgrün im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998
- ↑ Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
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