Glauchau

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Dieser Artikel behandelt eine deutsche Gemeinde. Zum Familiennamen siehe Schönburg-Glauchau.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Glauchau
Glauchau
Deutschlandkarte, Position der Stadt Glauchau hervorgehoben
50.82333333333312.544444444444266Koordinaten: 50° 49′ N, 12° 33′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Zwickau
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 51,49 km²
Einwohner: 23.355 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 454 Einwohner je km²
Postleitzahl: 08371
Vorwahl: 03763
Kfz-Kennzeichen: Z, GC, HOT, WDA
Gemeindeschlüssel: 14 5 24 080
Stadtgliederung: Kernstadt, 6 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 1
08371 Glauchau
Webpräsenz: www.Glauchau.de
Oberbürgermeister: Peter Dresler (parteilos)
Lage der Stadt Glauchau im Landkreis Zwickau
Bernsdorf Callenberg Crimmitschau Crinitzberg Dennheritz Fraureuth Gersdorf Glauchau Hartenstein Hartmannsdorf Hirschfeld Hohenstein-Ernstthal Kirchberg Langenbernsdorf Langenweißbach Lichtenstein Lichtentanne Limbach-Oberfrohna Meerane Mülsen Neukirchen/Pleiße Niederfrohna Oberlungwitz Oberwiera Reinsdorf Remse Schönberg St. Egidien Waldenburg Werdau Wildenfels Wilkau-Haßlau Zwickau Sachsen Thüringen Vogtlandkreis Erzgebirgskreis Chemnitz Landkreis MittelsachsenKarte
Über dieses Bild
Der Marktplatz von Glauchau

Glauchau ist eine Große Kreisstadt im sächsischen Landkreis Zwickau. Im ehemaligen Landkreis Chemnitzer Land war sie Kreisstadt. Die Stadt hatte ihre Blüte zur Zeit der Hochindustrialisierung in Deutschland und war ein bedeutender Standort der Textilindustrie.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Glauchau liegt an der Zwickauer Mulde, am Rand des Erzgebirgsbeckens, auf einer Höhe von 266 m ü. NN (St. Georgen-Kirche) im Süden des Sächsischen Burgen- und Heidelandes. Die nächsten Oberzentren sind Zwickau (13 km), Chemnitz (26 km) und Gera (33 km).

Ausdehnung des Stadtgebiets[Bearbeiten]

Die Stadt umfasst etwa 50 km², wovon 20 km² der Rümpfwald ausmacht. Teile dieses Waldes wurden von der Sowjetarmee als Übungsplatz genutzt. Er ist heute ein Naturschutzgebiet, in dem viele Tiere leben, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten geführt werden.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

An Glauchau grenzen die Gemeinden Callenberg, Dennheritz, Remse, St. Egidien und Mülsen. Des Weiteren ist Glauchau von den Städten Lichtenstein, Meerane, Zwickau und Waldenburg umgeben.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Glauchau besteht aus der Kernstadt und 14 Ortsteilen:[2]

  • Albertsthal
  • Ebersbach
  • Gesau
  • Höckendorf
  • Hölzel
  • Jerisau
  • Kleinbernsdorf
  • Lipprandis
  • Niederlungwitz
  • Reinholdshain
  • Rothenbach
  • Schönbörnchen
  • Voigtlaide
  • Wernsdorf

Geschichte[Bearbeiten]

Stadtgeschichte[Bearbeiten]

Ansicht um 1850
Rathaus

Im Schutze einer um 1170 vom Geschlecht der Schönburger errichteten Burg entstand Mitte des 13. Jahrhunderts mit der sogenannten Oberstadt ein planmäßig angelegter Ort. Deren Rat und Bürgermeister konnte für 1479 nachgewiesen werden, außerdem wurde im gleichen Jahr die Herrschaft Glauchau erwähnt. Mit den ansässigen Gerbern, Schneidern, Tuch- und Schuhmachern bildete sich rasch ein reges Wirtschaftsleben heraus. Im Jahr 1542 setzte sich in Glauchau die Reformation durch.

In Glauchau gerieten im Zeitraum 1546–1693 drei Personen in Hexenprozesse, eine wurde zur Todesstrafe verurteilt, dann des Landes verwiesen.[3]

Wie fast überall in Sachsen begann auch in Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrielle Revolution, während der sich Glauchau zu einer Stadt der Textilindustrie entwickelte, wobei die sogenannte Unterstadt entstand. Als Zeichen für den industriellen Fortschritt galten die Eröffnung der Fernwasserleitung im Jahr 1857, die Errichtung des Elektrizitätswerkes im Jahr 1909 sowie die Eröffnung des durch die hohe Verkehrsdichte notwendig gewordenen Bahnhofs im Jahr 1926. Obwohl die Industrie stark wuchs und das Stadtbild prägte, entwickelte sich Glauchau Anfang des 20. Jahrhunderts zu einer Gartenstadt mit prächtigen und gepflegten Villenvierteln.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden in der Alten Polizeiwache, dem heutigen Rathaus, politische Gegner interniert und misshandelt. Bis 1989 war eine solche Zelle als Gedenkstätte eingerichtet.

Die Doppelschlossanlage befand sich bis zur entschädigungslosen Enteignung im Rahmen der Bodenreform 1945 im Besitz der Adelsfamilie der Grafen und Herren von Schönburg-Glauchau. Das Schloss wurde durch Artillerie-Beschuss im April 1945 beschädigt.

Nach der politischen Wende und der Wiedervereinigung etablierte sich Glauchau als eines der drei sächsischen Güterverkehrszentren. Seit 1994 führt Glauchau den Status einer „Großen Kreisstadt“.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Albertsthal[4] 1. August 1918   Eingemeindung nach Rothenbach
Ebersbach[5] 1. Januar 1974   Eingemeindung nach Reinholdshain
Elzenberg[4] vor 1880   Eingemeindung nach Niederlungwitz
Gesau[4] 1. April 1925 
Höckendorf[4] 1. Oktober 1929 
Hölzel[4] vor 1880   Eingemeindung nach Wernsdorf
Jerisau[4] 1. April 1937 
Kleinbernsdorf[4] vor 1880   Eingemeindung nach Reinholdshain
Lipprandis[5] 19. Mai 1974 
Niederlungwitz[6] 3. Oktober 1992 
Reinholdshain (mit Audörfel)[6] 3. Oktober 1992 
Rothenbach[4] 1. April 1929 
Schönbörnchen[4] 1. Oktober 1929 
Voigtlaide[5] 1. August 1973   Eingemeindung nach Wernsdorf
Wernsdorf[6] 3. Oktober 1992 

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960: 31. Dezember):

Bevölkerungsentwicklung

1834 bis 1939

  • 1834: 6.296
  • 1875: 21.743
  • 1880: 21.358
  • 1885: 21.715
  • 1890: 23.405
  • 1910: 25.155
  • 1933: 31.199
  • 1939: 33.833

1946 bis 1997

  • 1946: 34.996 a
  • 1950: 35.387 b
  • 1960: 33.635
  • 1971: 31.828
  • 1981: 30.029
  • 1984: 29.343
  • 1995: 28.128
  • 1997: 27.935

1999 bis 2010

  • 1999: 27.592
  • 2001: 27.047
  • 2003: 26.633
  • 2005: 26.044
  • 2007: 25.357
  • 2008: 24.991
  • 2009: 24.684
  • 2010: 24.442

Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen

a 29. Oktober
b 31. August

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Stadtkirche

Christliche Kirchen und Gemeinden haben in Glauchau eine lange Tradition. Viele davon wurden im 19. Jahrhundert gegründet oder schauen auf eine noch längere Geschichte zurück.

Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Glauchau & Meerane (Baptisten) ging im Jahre 1939 aus der Arbeit der Wagenmission des Pastors G. Mewes hervor. Seitdem hat sich diese Gemeinde ständig weiterentwickelt. Es wurde ein Gemeindehaus gebaut und eine Zweigstelle in Meerane gegründet.[7]

Es gibt noch viele andere christlichen Gemeinden in Glauchau, darunter die Evangelische C-Punkt-Gemeinde Glauchau, die Luthergemeinde Glauchau und die Gemeinde Sankt-Marien Glauchau. Kennzeichnend sind die Zusammenarbeit der Kirchen und Gemeinden und die Vielzahl gemeinsamer Projekte, z. B. Jesus House Glauchau.[8]

Die Mehrheit der Bevölkerung gehört keiner Glaubensgemeinschaft an.

Politik[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Der Stadtrat von Glauchau setzt sich aus 26 Stadträten und dem Bürgermeister zusammen. Die Kommunalwahl vom 7. Juni 2009 führte bei einer Wahlbeteiligung von 41,3 % (+ 1,2) zu folgendem Ergebnis[9] (nur erfolgreiche Listen/Parteien):

Partei / Liste Stimmenanteil +/− Sitze
CDU 37,0 % − 3,7 11
Die Linke 19,5 % − 3,7 5
SPD 16,0 % − 0,3 4
FDP 13,5 % + 13,5 4
Freie Wähler 11,7 % − 8,0 2

+/− Veränderung zur vorigen Kommunalwahl 2004

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Blau eine silberne Burg mit Zinnenmauer und breitbedachtem, mit rotweißen Fähnchen bestecktem Turm; rechts vom Turm ein dreimal rotsilbern schräggeteilter Schild, links ein zugewendeter gesichtiger silberner Halbmond.“[10] Das Wappen erscheint erstmals auf einem Siegel von 1576.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Glauchau pflegt Städtepartnerschaften mit

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

An der Stelle des Schlosses Hinterglauchau wurde zwischen 1170 und 1180 eine Burg errichtet. Zwischen 1470 und 1485 wurde diese in ein spätgotisches Schloss umgewandelt. Die Doppelschlossanlage mit Forderglauchau wurde von 1527 bis 1534 komplettiert, im gleichen Zeitraum wurde Hinterglauchau im Renaissancestil umgebaut. Im April 1945 brannte durch Artilleriebeschuss der westliche Teil des Südtraktes des Schlosses Forderglauchau aus. Heute beherbergt Hinterglauchau das Heimatmuseum sowie eine Kunstsammlung, Forderglauchau eine Bibliothek, Musikschule und Galerie.

Die barocke Stadtkirche St. Georgen, nach einem Brand in den Jahren 1726 bis 1728 wiederaufgebaut und 2005/2006 restauriert,[11] besitzt neben dem Hauptaltar aus Sandstein einen kleinen spätgotischen Flügelaltar von 1510 und eine Orgel [12] von Gottfried Silbermann aus dem Jahre 1730.

Das Villenviertel im Südwesten der Stadt ist ein einzigartiges Zeugnis der Gründerzeit. Heute befinden sich noch mehr als 25 Villen in diesem Viertel. Viele wurden im Stil des Historismus (Lossow’sche Villa, Clementinenstraße 8), der italienischen Renaissance (Hellmich-Villa, Friedrich-Ebert-Straße), des Jugendstils und des Klassizismus (Bößneck-Villa, Plantagenstraße) gebaut.

Der Glauchauer Bismarckturm, zu DDR-Zeiten Friedensturm genannt, wurde 1908–1910 als Wasserturm und Aussichtsturm zum Gedenken an Otto von Bismarck errichtet. Der 46 Meter hohe Turm ist der höchste noch existierende Bismarckturm. Er ist regelmäßig geöffnet; bei gutem Wetter reicht die Sicht bis zum Fichtelberg.

Der Speicher in Niederlungwitz ist ein spätgotischer dreigeschossiger Bau aus dem Jahr 1492. In Gesau befindet sich eine barocke Dorfkirche von 1741.

Aussicht vom Bismarckturm in westliche, nördliche und östliche Richtung

Sport[Bearbeiten]

In Glauchau gibt es mehrere Sportvereine. Die bekanntesten sind der VfB Empor Glauchau, dessen erste Fußballmannschaft in der Bezirksliga Sachsen West spielt, sowie der HC Glauchau/Meerane, der 2013 aus dem Zusammenschluss des HSV Glauchau und dem Sächsischen Handballclub Meerane entstand und dessen erste Männermannschaft in der Handball-Oberliga Mitteldeutschland spielt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

In Glauchau fand bis 2007 regelmäßig mit dem Woodstage Festival eine Großveranstaltung statt, die Fans der Independent-Kultur aus ganz Deutschland anzog.

Am letzten Sonntag im Oktober veranstaltet die TSG Glauchau e. V. den Glauchauer Herbstlauf, der mit mehr als tausend Teilnehmern zu einer der größten Laufveranstaltungen in Sachsen zählt.[13]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Glauchau ist über die zwei Anschlussstellen Glauchau Ost und Glauchau West an die nördlich entlangführende A 4 angebunden. Von Südwesten nach Nordosten wird die Stadt außerdem von der Bundesstraße 175 durchquert. Diese ist zwischen der Unterstadt und dem Anschluss Glauchau Ost der A 4 bereits vor dem Zweiten Weltkrieg gebaut worden, heute ist sie vierspurig. Ein weiterer vierspuriger Ausbau nach Zwickau-Mosel zur B 93 ist vorgesehen.

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Dresden–Werdau, einem Teilstück der sogenannten Sachsen-Franken-Magistrale. Im Zweistundentakt verkehrt hier der Franken-Sachsen-Express, der von der DB-Regio im Auftrag der DB-Fernverkehr betrieben wird. Zusätzlich fahren ebenfalls im Zweistundentakt REs Richtung Nürnberg. Zum Einsatz kommen dafür Triebwagen der Baureihe 612. Von der Bahnstrecke zweigt die Mitte-Deutschland-Verbindung nach Erfurt ab, auf der ebenfalls RE-Züge im Zweistundentakt verkehren. Zudem besteht seit Ende 2011 eine direkte RB-Verbindung nach Leipzig im Zweistundentakt. Mit dem Bahnhof Glauchau (Sachs) und dem Haltepunkt Schönbörnchen hat Glauchau zwei Eisenbahnstationen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit dem Vogtland-Express einmal am Tag nach Berlin und zurück sowie mit der City-Bahn nach Stollberg im Erzgebirge zu fahren.

Der nächstgelegene Flughafen ist der Leipzig-Altenburg Airport, der sich 20 km nördlich von Glauchau befindet, allerdings seit 2011 keine Linienflüge mehr abfertigt.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

In Glauchau sind viele Unternehmen der Bereiche Maschinenbau, Fahrzeugbau und Textilindustrie angesiedelt. Die Unternehmen aus dem Bereich Fahrzeugbau nutzen die direkte Nähe zum Volkswagenwerk Zwickau in Mosel, welches nur wenige Kilometer vor der Glauchauer Stadtgrenze liegt.

Große ansässige Unternehmen sind z. B:

  • BMG – Baugruppen- und Modulfertigung GmbH
  • Sachsentrans
  • ROOS GmbH Elektroheizgeräte
  • WEMA Werkzeugmaschinenfabrik Glauchau GmbH
  • ELTA-Bau GmbH – Werkzeugmaschinenbau für die Betonstahlindustrie

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Das 1914 eröffnete Rudolf-Virchow-Klinikum Glauchau, ein ehemaliges Kreiskrankenhaus, ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit 325 Akutbetten und 30 tagesklinischen Plätzen. Träger ist der Landkreis Zwickau. Die 1934 von Heinrich von Wolffersdorff gegründete Augenklinik ist auch eine Reaktion auf die „Glauchauer Augenkrankheit“ infolge der Luftverschmutzung durch die Chemieindustrie (H2S).[14][15] Sie besitzt mit ihren 25 Betten immer noch überregionale Bedeutung.[16]

Medien[Bearbeiten]

In Glauchau erscheint als Tageszeitung die Glauchauer Zeitung, eine Lokalausgabe der in Chemnitz erscheinenden Freien Presse. Jeden Mittwoch und Samstag erscheint ferner das Anzeigenblatt WochenSpiegel in Glauchau.

Bildung[Bearbeiten]

In Glauchau existierte bereits vor 1500 eine Schule. Am 1. Januar 2007 gab es fünf Grundschulen, darunter eine europäische Grundschule, sowie zwei Oberschulen und ein Gymnasium. An der Berufsakademie studieren über 1300 Studenten, um einen den akademischen Graden der Fachhochschulen gleichwertigen Abschluss zu erwerben. Das Berufliche Schulzentrum „Dr. Friedrich Dittes“ bildet in den Bereichen Metalltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Bau, Ernährung und Hauswirtschaft aus. Mögliche Ausbildungsformen sind die duale Berufsausbildung, die Fachoberschule, die Berufsfachschule, die berufsbildende Förderschule, das Berufsgrundbildungsjahr und das Berufsvorbereitungsjahr.

Rettungswesen[Bearbeiten]

Die Stadt Glauchau unterhält im Stadtgebiet und in den Ortsteilen mehrere Feuerwehrhäuser der Freiwilligen Feuerwehr. Die vier Feuerwehrhäuser der Feuerwehr der Kernstadt bestehen in der Erich-Fraaß-Straße, Schindmaaser Weg, Tunnelweg (Ortsteil Gesau) und in der Schönberger Straße (Ortsteil Jerisau), sowie weitere bei den Ortsfeuerwehren Niederlungwitz, Reinholdshain und Wernsdorf.

Ehemalige Garnison[Bearbeiten]

Mit dem Bau einer Kaserne wurde Glauchau ab 1913 Garnison der Sächsischen Armee. In der Folge war es Garnisonstadt der Wehrmacht und nach 1945 bis 1993 für die sowjetischen/russischen Truppen in Deutschland.

Personen[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Drei Straßen erinnern an Glauchauer Ehrenbürger: Martini- und Paul-Geipel-Straße in der Mittelstadt sowie die Hans-Lorenz-Straße am Kreisverkehr Leipziger Platz.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Nach Geburtsjahr geordnet

Drei Straßennamen sind diesen Personen gewidmet: Agricolastraße, Schönburgstraße und Erich-Fraaß-Straße.

Personen, die in Glauchau gewirkt haben[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Glauchau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Glauchau – Reiseführer
  • Glauchau im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Regionalregister Sachsen
  3. Manfred Wilde: Die Zauberei- und Hexenprozesse in Kursachsen, Köln, Weimar, Wien 2003, S. 501
  4. a b c d e f g h i Das Sachsenbuch, Kommunal-Verlag Sachsen KG, Dresden, 1943
  5. a b c Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  6. a b c Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Gebietsänderungen
  7. Geschichte der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Glauchau & Meerane
  8. Jesus House Glauchau
  9. Statistik Sachsen
  10.  Manfred Bensing, Karlheinz Blaschke, Karl Czok, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck, Heinz Göschel (Hrsg.): Lexikon Städte und Wappen der DDR. 2. Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig Juli 1984, S. 154.
  11. St. Georgenkirche. Abgerufen am 9. September 2012.
  12. Glauchau, Georgenkirche. Orgel von 1730. Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e. V., abgerufen am 9. September 2012.
  13. Glauchauer Herbstlauf
  14. Geschichte des Rudolf-Virchow-Klinikums
  15.  Petzer Böttger: Mal Statist und mal Solist. Books on Demand, Norderstedt 2013, ISBN 978-3-8391-9051-7, S. 184. Digitalisat bei GoogleBooks
  16. Klinik für Augenheilkunde