Impfausweis

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Internationaler Impfausweis
Ein Impfschein von 1899

Ein Impfausweis hat den Zweck, Impfungen nachzuweisen, die eine Person erhalten hat. Aus ihm ist auch ersichtlich, welche weiteren Impfungen zu welchem Zeitpunkt fällig sind. Der Impfausweis soll außerdem verhindern, dass falsche oder schon vorhandene Impfungen durchgeführt werden. Ein Impfausweis wird idealerweise bereits bei der Geburt ausgestellt.

Internationaler Impfausweis[Bearbeiten]

Der Internationale Impfausweis, auch als Impfpass oder Impfbuch bzw. offiziell Internationale Bescheinigungen über Impfungen und Impfbuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, ist ein nach den Internationalen Gesundheitsvorschriften standardisierter Impfausweis, der in Deutschland nach § 22 Infektionsschutzgesetz (von 1979 bis 2001 nach § 16 Bundesseuchengesetz), für jedes Neugeborene ausgestellt wird und darüber hinaus bei jedem Gesundheitsamt oder über das Deutsche Grüne Kreuz mit Sitz in Marburg erhältlich ist.

Für die Einreise in bestimmte Länder muss auf Verlangen der Internationale Impfausweis vorgezeigt werden. Damit soll die unkontrollierte Weiterverbreitung von Infektionskrankheiten (Tollwut, Gelbfieber usw.) unterbunden werden.

In der Schweiz ist der Impfausweis für den Empfang von weiteren Impfungen obligatorisch.

Das Bayerische Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz (Version vom 11. Dezember 2012) sieht vor, dass vorhandene Impfausweise und Impfbescheinigungen bei der Schuleingangsuntersuchung und bei weiteren schulischen Impfberatungen durch die Personensorgeberechtigten vorzulegen sind.

Weblinks[Bearbeiten]

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